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Zweifelhafte Alpenprojekte?

Dieses Thema im Forum "Verkehrspolitik" wurde erstellt von leon Mod, 10. 10. 2006.

Zweifelhafte Alpenprojekte? 4.8 5 4votes
4.8/5, 4 Bewertungen

  1. leon Mod

    leon Mod Guest

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    Ich habe weiss Gott nicht immer das Heu auf Art Furrers Boden. Zuvieles will auch er in die Berge pflanzen, wie zum Beispiel, eine "Wäscheleine" (Seilbahn zwischen Rieder und Belalp) über eine Unesco Naturerbe-Gebiet, Siedelhornprojekt und, und, und. In Anbebtracht dieser Forderungen scheint mir seine Kolumne doch etwas scheinheilig – aber sie findet "diesmal" meine Unterstützung.

    Ich habe diesen Beitrag bewusst in diese Rubrik gesetzt, da er vor allem auch sehr viel mit Umwelt- und Energieverschleuderung zu tun hat.

    Wie denken andere User darüber?
     
  2. Mondstein

    Mondstein Parteilos

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    AW: Zweifelhafte Alpenprojekte?

    Öh von welchem Bunderrat kam denn dieser Entscheid und wie genau sieht er aus?
     
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  3. leon Mod

    leon Mod Guest

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  4. stephan maier

    stephan maier

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    AW: Zweifelhafte Alpenprojekte?

    Irgendeinmal muss man ja etwas machen, ich kann mir schon vorstellen, dass es gewissen Herren und Damen sehr wohl in den Alpen ist und ihre gute Luft und die schöne Aussicht von den Flachländer finanzieren lassen. Wir müssen diese Alpen bewirtschaften.
     
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  5. Robert Keller

    Robert Keller

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    AW: Zweifelhafte Alpenprojekte?

    Man sollte endlich aufhören das kostbare Gut Landschaft und saubere Luft so billig zu verscherblen. So wird einzigartige Standortqualität unwiederbringlich vernichtet unter der Maske einer "Wirtschaftsförderung". Im nachhinein stellen sich solche Unterfangen als Misswirtschaftsförderung und Substanzzerstörung heraus.
     
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  6. leon Mod

    leon Mod Guest

    Neuer Benutzer
    AW: Zweifelhafte Alpenprojekte?

    Da hat niemand etwas dagegen. Die Frage ist nur, WIE??

    Abschreckendes Beispiel ist bekannterweise Davos, wo die gute Bergluft verkehrsbedingt schlechter ist als vielfach in der Stadt Zürich. Unter diesen Voraussetzungen stellt sich die Frage, was du unter guter Luft verstehst. Andermatt wird es in dieser Beziehung nicht besser gehen, wenn....... Das ist aber nicht mein Problem.

    Mein Problem mit solchen nur wenige Wochen bewohnten "Alpenstätden", wie sie nicht nur in Andertmatt geplant sind, sondern beispielsweise auch in Veysonnaz, dienen nicht den Bedürnissen des Torismus, der Einwohner und ebensowenig des Landes. Es sind in der Mehrzahl Immobiliengeschäfte. Die Immoblien sind nur sehr wenige Wochen im Jahr bewohnt, werden aber das ganze Jahr, wie kürzliche Untersuchungen zeigten voll beheizt und verschleudern so "für die Katz" eine Unmenge an fossiler Energie und in sehr vielen Fällen auch Strom. Diese Geisterstädte bringen den Standorten ungeahnte Infrastruktorkosten und bringen ihnen auch im Detailhandel nicht viel. Beispiele gibt es auch hier genug. Man beachte nur wie sich die Lebenmittelgeschäfte und die Sportartikel-Geschäfte aus diesen Dörfern zuznehmend verabschieden. Beispiel Oberwald..... In der Regel werden erst dann die Subvemtionen velangt, wenn schon der ganze Mist längstens "vergarettlet" ist und die Infrastrukturen nicht mehr bezahlt werden können.

    Gegen massvolle und zielgerichtete Ausbauten, die den Standorten auch etwas bringen und gut durchdachte nachhaltige touristische Ziele verfolgen, habe ich nichts einzuwenden. Die masslose Klotzerei jedoch, nur um den Immobilienmarkt zu beleben lehne ich grundsätzlich ab.

    Interessant ist ferner die immerwieder aufgestellte Behauptung der Finanzierung der Alpenregionen durch die Falchländer, wie du diese antönst. Ausgerechnet ein SVP-Mann setze diesen Märchen ein Ende, als er die Subventionen der Alpenregionen mit den Subevtionen der Agglomerationen verglich.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. 10. 2006
  7. Andreas

    Andreas erfahrener Benutzer fdp

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    AW: Zweifelhafte Alpenprojekte?

    FRAGE:
    Wenn eine schweizer Unternehmung oder ein schweizer Milliardär eine solche Investition machen wollte, wäre er dann auch von der Lex Koller befreit?

    PRO:
    Da baut man eine Autobahn, viele Eisenbahnen und einiges mehr um den Verkehr von Nord nach Süd und umgekehrt zu führen, und vergisst, dass da auch noch Mend^schen leben.
    Eine spezielle wirtschaftliche Unterstützung ist da sicher nicht ganz verkehrt.

    CONTRA:
    Aber, profitieren die Urner nicht gerade speziell vom Unterhalt der Europäischen Verkehrsachsen?

    Fazit:
    Letztlich ist die Frage, darf der Bundesrat seine eigenen Gesetze aushebeln!

    ANTWORT:
    Ich behaupte NEIN!

    GRUND:
    Auch wenn es auf den ersten Blick bestechende Argumente gibt, so haben wir Gesetze, die wir geschaffen haben um weitsichtig eine Entwicklung in unserem Land zu sichern.
    Rechtsundsicherheiten sind da schon bald sehr kontraproduktiv.
     
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