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Will die UNO die globale Personenfreizügigkeit?

Dieses Thema im Forum "Aussen- und Europapolitik" wurde erstellt von monokel, 22. 10. 2018.

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Was hälst du von dieser "Idee" der UNO?

  1. Gut so, nur so wird Armut auf der Welt bekämpft

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  2. Naja, diese UNO Idee muss zuerst gründlich abgeklärt werden

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  3. Gahts no! Ist die UNO überhaupt noch ernst zu nehmen?

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  4. Die Schweiz soll sich da raus halten

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    25,0%
  5. Was bringt das? Wir haben schon genug mit der EU Personenfreizügigkeit zu tun!

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  1. razzar

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    Verträge sind nur da um jemanden zu verpflichten oder zu knebeln. Alles Idioten, nein tschuldigung das sind Höhlenmenschen ohne Hirn, die das nicht schnallen und meinen man solle einen Vertrag unterschreiben der so oder so nichts bringt oder nichts zu finden ist. Jeder Vertrag hat einen Haken, und wenns nur die Unterdrückung durch Selbstbestimmungsentzug ganzer Völker ist.
     
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    razzar, 7. 11. 2018
    Last edited by razzar; at 7. 11. 2018
    #29
  2. Conchita M

    Conchita M Parteilos

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    Nun ja, es ist jetzt nicht so, dass mir das eine Herzensangelegenheit wäre, aber ich sehe verschiedene Gründe:

    Die Verpflichtung zur Anwendung rechtsstaatlicher Prinzipen, verbietet es z.B. Bürger eines Landes, die in einem anderen leben, zur Verhandlungsmasse bei bilateralen Schwierigkeiten zu machen, etwa bei so etwas wie bei den Brexit-Verhandlungen.

    So etwas wie Ausschaffungen in ein sicheres Drittland ist nur auf der Basis von Verträgen möglich.

    Auch für betroffene Personen hat es natürlich Sinn, etwa im Fall von Behördenwillkür, einen einklagbaren Rahmen zu haben.
     
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  3. razzar

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    Solche Verträge kann jeder Staat mit jedem Staat machen, sofern man ihnen nicht die Selbstbestimmung dazu mit fiesen international übergeordneten Verträgen stehlen will. Die Türkei nimmt Flüchtlinge wenn man ihnen genug Geld gibt, dafür brauchts wirklich kein Migrationspakt. Es sei denn man will jemanden vertraglich zwingen etwas zu tun was man eigentlich nicht tun will. Und wenn alles beim Alten bleibt, ist ein Vertrag nicht nötig und zudem sehr misstrauenserweckend.

    Die aktuelle Migration wird zu einem Problem. Das müsste man entschärfen indem man Zustände schafft bei denen niemand flüchten muss. D.h. keine Kriege, bessere Wohlstandsverteilung usw. Aber sicher nicht durch dubiose Verträge immer mehr verschärfen und zu noch grösseren Problemen machen. Wirklich, das sieht aus als ob man unbedingt irgend etwas zerstören will. Siehe Deutschland, es ist am Ende wegen Merkels diktiert aufgezwungener Migrationspolitik.

    Es gibt durchaus Multikulti-Mischungs-Fans denen es gut geht und die gerne etwas davon anderen geben wollen. Aber es gibt immer mehr Menschen, denen es nicht gut geht und denen ihr letztes Hemd vom Steueramt entrissen wird um Migranten die neusten Dinge beschaffen zu können, welche sich die ärmere Bevölkerungsschicht schon gar nie selber leisten kann.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. 11. 2018
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    razzar, 7. 11. 2018
    Last edited by razzar; at 7. 11. 2018
    #31
  4. monokel

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    Verpflichtung rechtstaatlicher Prinzipien? Ich dachte dies sei alles auf freiwilliger Basis und die Souverinät des Landes bliebe gewahrt? Ein Vertrag verpflichtet immer, da hast du Recht und genau darum zückt mein linkes Auge intensiv wenn es um das UNO Migrationspakt (eben " Pakt") geht.
     
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    monokel, 7. 11. 2018
    Last edited by monokel; at 7. 11. 2018
    #32
  5. Beat

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    Hier noch einmal: Dies ist kein Vertrag, sondern eine nicht bindende Empfehlung.
    Ein Lösungsversuch, der Unterstützung verdient
    Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei Flüchtlingsfragen scheint hierzulande mehrheitlich akzeptiert. Das im Pakt betonte Bekenntnis zum «souveränen Recht der Staaten, ihre Migrationspolitik selbst zu bestimmen», ohnehin. Fragt sich, wie die völkerrechtlich nicht bindende Vereinbarung trotzdem so in die Kritik geraten konnte.
     
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  6. razzar

    razzar

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    Eine nicht bindende Empfehlung braucht ganz sicher niemals eine Unterschrift. Bei einer Empfehlung genügt eine einseitige mündliche Aussprache.
    Je mehr hier irgendwas dazu sagen was eine Unterschrift wünscht, umso unheimlicher (oder verblödeter) wird der Käse.
     
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  7. razzar

    razzar

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    Scheinbar verpflichten sich die unterschreibenden Länder ca. 70 Mal in diesem Pakt. Von "Wir verpflichten uns" bis zu dass wir "der übergeordneten Verpflichtung unterliegen" soll alles Mögliche an Verpflichtungen den Aufnahmeländern der masslosen Migration, die nicht mal mehr einen Flüchtlingsstatus benötig, aufgebrummt werden.

    Die Völker werden total verarscht. Hauptsächlich die Völker in Europa.
     
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    razzar, 12. 11. 2018 um 18:41 Uhr
    Last edited by razzar; at 12. 11. 2018 um 18:42 Uhr
    #35

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