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Wieso wir von Regierungen verraten werden

Dieses Thema im Forum "Internationale Medien und Schlagzeilen" wurde erstellt von tapir, 21. 11. 2013.

Wieso wir von Regierungen verraten werden 4.7 5 3votes
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  1. Natascha

    Natascha Guest

    Neuer Benutzer
    Korrekt.
    Die Mittelmässigen und die Anstandstanten sind die Schlimmsten (CVP, BDP, GLP, EVP).
    Und der dreckige Lügner in den USA ist ohnehin nur eine optische Täuschung, weil die Gutgläubigen einen Messias brauchen.

    N.
     
  2. Loser

    Loser Parteilos

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    Ja, gell ? Du bist das beste Beispiel dafür, warum es am anderen Ende Extremisten gibt. Die rechten Lügner putzen sich ihre Nase mit Deinem Hemd und Du klatscht noch schön Beifall :)
     
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  3. felixkohl

    felixkohl

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    @Loser

    Vorneweg ist mir egal was und wie Snowdens Privatleben aussieht. Das ist eine spekulative Themenverschiebung. Mich interessiert was er zum öffentlichen Interesse beizutragen hat.
    Und er tut gut daran, nicht alles preiszugeben. Ein Ass im Ärmel kann ev. einmal lebensrettend sein.

    Die von mir zitierten Journalisten schlagen durchaus selbstkritische Töne an bzw. fordern ihre Leser und Zuhörer auf, selber zu denken und selber zu handeln.
    Es ist zum einen schon richtig, dass wir unser Verhalten reflektieren müssen, so z.B. als Konsumenten. Andererseits haben wir immer weniger Einfluss auf globale Entwicklungen.
    Ich erinnere mich noch gut, wie ich mich von Freunden weichklopfen liess, ein Smartphone anzuschaffen. Nun trage ich den Spion auf mich. Selber blöd - richtig. Aber es beginnt anfangs immer mit gesellschaftlichen Zwängen, die schliesslich nicht mehr abänderbar sind.
    Nun steht ja bereits die bargeldlose Bezahlung an mit integrierter Kreditkarte im Taschencomputer (Smartphone und Co.). Nicht nur, dass Migros, Ikea etc. zunehmend bediente Kassen abbauen und Stellen abbauen. Sie werden bald all unsere Einkaufsprofile haben.

    Anders denken da z.B. die Kriminalbeamten, so hat mir kürzlich einer gesagt, dass es eigentlich ja gut sein könnte, wenn jemand jahrelang Mails und SMS gespeichert hat. Sowas wäre eine Fundgrube, um das Leben eines eventuellen Gewaltopfers aufzuarbeiten. Also was jetzt ? Fluch oder Segen ? Schutz oder die Hosen runterlassen ?

    Absolut Fluch!
    Du stellst hier eine der grundlegenden philosophischen Fragen. Dazu erinnere ich mich an einen wunderbaren Text aus Huxleys
    - zweitletztes Kapitel. In einem langen Dialog werden genau diese Grundfragen erörtert.
    Die Folgen von Kontrollstaaten (insbesondere wenn sie noch durch private Unternehmen und Organisationen unterwandert werden können) sind verheerender als zwei, drei Kriminelle, die der Polizei durch die Latten gehen.

    Im Vergleich zur heutigen Überwachung sind die Fichenaffaire oder gar die Spitzelkontrolle durch die Stasi Kinderkram.


    @Tapir
    Gern geschehen.

    Bzgl. Dr.G.Gysi: Der steht wenigstens dazu, dass er ein Linker ist.
    Egal aus welcher politischen Ecke einer kommt, wir sollten auf die Inhalte hören.
    Übrigens: Die Opportunistin Dr.A.Merkel war ja in der DDR zumindest auch eine passive Mitläuferin. Mittlerweile ist sie eine Sesselkleberin und Marionette von Goldman-Sachs und Co., genauso wie die ganze Entourage, egal ob mit einem C (welch ein Hohn) oder mit einem S (sozial, auch fragwürdig) davor.
    Aber das ist nur meine Meinung. ;-)
     
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  4. Zocker

    Zocker

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    Nun die Hosen haben wir heruntergelassen ohne dass wir gefragt wurden. Das nehme ich als Tatsache. Die Frage ist, will ich wieder eine Hose anziehen und wenn ja welche und wann?
    Ich suche dann nach einer Hose, die nur ich selbst herunter lassen kann oder nauch nicht.

    Damit ist der Weg vorgegeben wie es inder Zukunft laufen wird. Jeder der glaubt er brauche eine Hose, wird sich eine beschaffen. Für die Geheimdienste werden diese Hosen immer mehr zum Problem und zu einem imensen Aufwand werden. Und genau das nicht ausspionierbare wird die gesuchten Informationen enthalten. Die Zeit der Ahnungslosen und Überwachten ist vorbei. Die Überwachung wird zur erfolgloseren Knochenarbeit.

    Der Fluch wird sein, dass gerade die Pöhsen ihre Informationen erfolgreich verstecken und die anderen Informationen wenig nützen. Der Segen wird sein, dass Googel und Co weniger leicht an alle Informationen herankommen.
     
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  5. tapir

    tapir Parteilos

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    OK, diese Diskussion erschöpft sich in einer Definitionsfrage. Ich habe eine positive Einstellung zu einer liberalen Wirtschaftsordnung, innerhalb derer sich die Akteure an die Regeln halten. Leider verwischen die Grenzen zusehends, Akteure mischen sich in unhaltbarer Form in die institutionelle Rahmensetzung ein, während Staaten mehr und mehr auch als Akteure auftreten. Ich nenne diese Situation Neo-Feudalismus. Mit Kapitalismus hat das nichts mehr zu tun.

    Ich bin mir da nicht mehr so sicher. Diese Big-Money-Unternehmen besitzen sich gegenseitig. Deren VR's sind untereinander extrem vernetzt und sitzen in mehreren (z.T. dutzenden!) Aufsichtsgremien ein. Schlimmer noch: Diese Leute wechseln Regierungsbeiteiligungen, öffentliche Chargen und private Engagements wie ihre Unterwäsche.

    Hier eine artistische Aufbereitung in Bezug auf US-Unternehmen. Dabei werden die Vernetzungen zu den europ. Unternehmen nicht berücksichtigt. Aber sie sind da.
    http://www.theyrule.net/

    Kleines Beispiel gefällig?
    http://www.pepsico.com/company/Board-of-Directors-and-Committees

    Na? Wer kennt den Jimmy Schiro? (Ich hab den wirklich mal kennengelernt, ein netter Mann...) Und unseren Dani? Wer kennt den nicht?
    Ich sags dir: Es ist ein ganz kleiner Zirkel, der gerne unter sich bleibt und der die heutige Situation noch so gerne zementieren wird.

    Oder in deinen Worten: Eine ziemlich homogene Masse.

    Nicht einverstanden. Seit Wikileaks die wirklich sensiblen Infos schwärzt, ist dieses Argument technisch entschärft. Philosophisch bin ich mit felixkohl einig. Ich habe eine Heidenangst davor, was hinter verschlossenen Türen und in Krisengebieten abgeht. Diese Staaten und Unternehmen entziehen sich mittlerweile jeglicher Kontrolle. Das geht nicht an. Wir brauchen Leute wie Assange, Manning und Snowden. In meinen Augen sind diese Leute Helden, die ihr Leben riskieren um die Öffentlichkeit darüber zu informieren, worauf die Öffentlichkeit das RECHT UND DIE PFLICHT hat.
    Hierbei ist es mir egal, was diese Leute letztendlich antreibt.

    Letztendlich müssen wir uns entscheiden, mit welchen Dämonen wir leben wollen. Mit den bekannten oder mit unbekannten.

    Übrigens: Interview zu TPP und zum Wikileaks-Dok: http://www.youtube.com/watch?v=GWoxP5xk-hY&list=TL-pPYgwgRrxtQNu2YUgwN X__u_HH8jk8p

    ...Ich bin sehr froh, dass ich nicht der einzige bin, der in dieser Sache mehr als aufgeschreckt wurde. Hatte schon Angst, ich wäre am durchdrehen :)
     
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  6. tapir

    tapir Parteilos

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    Touché. Mutti ist tatsächlich gefährlicher als Gysi, da sie ihre Absichten bis zur Unkenntlichkeit verschleiert (oder aber einfach keine Ahnung hat, worauf sie sich in ihrer unendlichen Macht- und Geltungsgeilheit eigentlich einlässt).
     
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  7. San Pellegrino

    San Pellegrino FDP

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    Immerhin ist sie die Einzige in der Regierung, welche die aktuelle Theorie des Big Bang einigermassen begreift.
     
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