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Weshalb lässt Obama ohne Kriegserklärung Drohnen für Tötungsanschläge einsetzen?

Dieses Thema im Forum "Internationale Medien und Schlagzeilen" wurde erstellt von oberhaenslir, 3. 06. 2012.

Weshalb lässt Obama ohne Kriegserklärung Drohnen für Tötungsanschläge einsetzen? 4.5 5 4votes
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  1. oberhaenslir

    oberhaenslir

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    Ich benötige also eure Hilfe bei der Abklärung der RECHTLICHEN Grundlagen.

    .
     
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  2. Ockham

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    Kriegserklärungen gibt es völkerrechtlich nur zwischen Staaten. Die Al-Qaida trifft dies nicht zu. Im Jemen kämpfen schliesslich auch die Regierungstruppen gegen die Al-Qaida. Wie die USA ihre Militäreinsätze (völker)
    legitimiert, steht gut auf Wikipedia im Artikel Kriegserklärung beschrieben:

    bezeichnet und wird durch den UN-Sicherheitsrat seit 2001 Jahr für Jahr durch Resolutionen mandatiert. Der Grund für diese Kunstbegriffe liegt darin, dass es kein explizites „internationales Mandat


    Dies lässt sich 1:1 auch auf den Jemen etc. übertragen.
    Da es keine verbindlichen internationalen Regelungen zu dem Thema gibt, ist es müssig von
    rechtlichen Grundlagen sprechen zu wollen; es gibt höchstens gewissen einheitliche Lehrmeinungen.
     
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  3. der_Scharfrichter

    der_Scharfrichter

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    und was ist Deine Frage?
     
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  4. Loser

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    Hat da die UNO auch ihren Segen dazu gegeben ?

    Der Unterschied zum Jemen besteht auch darin, dass die
    überhaupt nur wegen der Unterstützung der USA, an die Macht kam.
     
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  5. Ockham

    Ockham

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    Jein. Es ist ja nicht so, dass die UNO zu allen internationalen Interventionen ihren Segen geben muss, damit eine solche militärische Intervention
    durchgeführt werden kann. Aber schlussendlich hat die UNO die extraterritorialen Interventionen der USA gegn die Al-Qaida seit mehr als 10 Jahren abgesegnet. Da die Arguementationen der USA (Recht auf präventive Selbstverteidigung/Kampf gegen Terrorismus,...) die selben sind, wäre eine Änderung der Haltung der UNO wohl nur schwierig zu begründen.
    Das Dronenprogramm der USA gibt es ja schon gewisse Zeit: Zuerst in Pakistan und nun auch im mittleren Osten. Primär schaut die UNO zu und schweigt, und gibt dadurch ihren Segen. Es hat nur sehr wenige Statements von Seiten der UNO zum US-Dronenprogramm bisher gegeben.

    Sogar Ban Ki-moon nahm dazu kaum Stellung. Er sagte, die Wahl der Mittel sei an sich Sache der beteiligten Staat, er sage dazu weitere nichts. Er hoffe einfach, dass sich die Staaten an die internationalen Konfliktregeln halten. Sprich: Solange es gezielt gegen
    geht und verhältnismässig bleibt, ist das Ganze in Ordnung. Erst wenn es zu Berichten käme, dass die zivilen Opferzahlen unverhältnismässig hochschnellen würden, wäre ein Statement der UNO überhaupt zu erwarten.

    Die USA kann mit ihren Dronenangriffen als weitermachen. Zumindest solange, wie auch noch die betroffenen Staaten, wo die Dronen runtergehen, die aber nicht im Krieg mit den USA stehen (Pakaistan, Jemen, Somalia,...) die US-Dronen-Angriffe akzeptieren, unterstützen oder gar tolerieren müssen, da sie nicht (mehr) über die volle Macht-Kontrolle über Teile ihres Staatsgebiete sicherstellen können.
     
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  6. Loser

    Loser Parteilos

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    Drohnen übernehmen eigentlich nur die Arbeit der Sondereinheiten. Nur effektiver und billiger. Gäbe es keine Drohnen, würden einfach diese Einheiten hinter den Linien oder auf fremden Gebiet, diese
    erledigen.
     
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  7. pro-schweiz

    pro-schweiz

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    Imperator Obana ist ein Lügner und Blender URL
     
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