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Wer reagiert eigentlich die Vereinigten Staaten?

Dieses Thema im Forum "Internationale Medien und Schlagzeilen" wurde erstellt von felixkohl, 28. 11. 2013.

Wer reagiert eigentlich die Vereinigten Staaten? 4.3 5 3votes
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  1. felixkohl

    felixkohl

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    Ich muss gestehen, dass ich von der (Aussen-)Politik Barak Obamas enttäuscht bin.
    Er wurde dieses Jahr wieder gewählt und hielt eine rhetorisch brilliante Dankesrede.

    Wenn wir aber die Aussenpolitik der letzten Jahre verfolgen, hat er jene von G.W.Busch weiter geführt. Die Amis sitzen noch in Afganistan, lassen einen vermeintlichen Osama BinLaden verschwinden (ohne ein Beleg), drohen Syrien mit Krieg, unterstützen (Militär-)Diktaturen (Saudi-Arabien, Ägypten etc.) und beteiligen sich zusammen mit den Briten und Franzosen an fragwürdige Aktionen (Bombardierung Libyens - nicht nur eine Schutzzone errichtend, Liquidierung Ghadaffis damit der nicht redet, Liquidierung Sadam Husseins, damit der nicht redet...). Unterstützen auswärtige Rebellen in Syrien, die sie anderswo bekämpfen. Setzen Iran massiv unter Druck und gewähren den Israelis den Bruch sämtlicher UNO-Resolutionen und die Atombombe. Liquidieren massenhaft Menschen mit Drohnen von zuhause aus. Haben das Gefangenenlager in Guantanomo noch nicht geschlossen. NSA bzw. CIA kontrollieren die eigene Bevölkerung und die Weltgemeinschaft. Der Militäretat ist höher denn je, weit über 700 Mia Dollar und acht mal so gross wie jener von China...
    http://de.wikipedia.org/wiki/Milit%C3%A4rausgaben

    Die berühmte Abschiedsrede von Präs. Eisenhower über die Gefahren des militärisch-industriellen Komplexes gewinnt eine ganz neue Dimenstion.
    Ebenso die berühmte Rede von J.F.Kennedy vor Journalisten, in welcher er auf div. Mächte innerhalb des Staates (und nicht etwas von Kommunisten) verweist.
    Eben hatten wir den 50. Jahrestag seit der Ermordung J.F.K. Über die Ursachen wird man noch lange streiten. Jedoch profitierte die FED ziemlich sicher davon.
    Ein interessanter, kritischer Bericht:
    http://www.theintelligence.de/index.php/wissen/geschichte/1363-wollte- john-f-kennedy-das-waehrungssystem-reformieren.html

    Kommen wir also zur Frage: Wer regiert die Vereinigten Staaten.
    Fakt ist, dass mittlerweile eine Handvoll Banken bzw. deren Vertreter und ein paar mächtige Organisationen (in welchen häufig die gleichen Köpfe zu finden sind) hier hinter verschlossenen Türen mitreden.
    Zwei Beispiele:

    Council of Foreign relations:
    http://www.youtube.com/watch?v=0peD2HY3cZI

    Bilderberger

    Trilaterale Kommission

    Goldmann-Sachs und weitere Grossbankenvertreter usw.

    Atlantik-Brücke

    (Liste unvollständig)

    Journalisten können nur mit grossen Aufwand eruieren, wo überall welche Köpfe einsitzen und wie die Beziehungen funktionieren.

    Ein wunderbares satirisches Beispiel!
    http://www.youtube.com/watch?v=lKoVeaSOx0M

    Zuguterletzt: Welche Rolle spielen heute noch die US-Regierung (und teils europäische) und Parlament - und last but at least, das Volk?
     
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  2. leonforte

    leonforte Guest

    Neuer Benutzer
    olalala, da hat wohl einer mit grossen erwartungen eine wirkungsanalyse gemacht und herausgefunden, dass der grosse hoffnungsträger sich als wirkungsloser schnorri entpuppt!
    tatsache ist, dass der einzige aktivposten in der administration obama john kerry sein dürfte. der präsident selber ist, aussen-, innen- und wirtschaftspolitisch ein nonvaleur geblieben. seine beziehungen in den kongress beschränken sich auf ein paar wenige parteifreunde, die sich nun bald von ihm aufgrund des lame duck effekts absetzen werden. zu putin und den meisten europäern hat er nie einen draht gefunden, weil er eigentlich eine autistische aussenpolitik betreibt. innenpolitisch isloliert, aussenpolitisch ein nonvaleur, wie die syrienkrise zeigt kommt nun ganz langsam die götterdämmerung des endes der zweiten amtszeit.
    obamas präsidentschaft wird schon jetzt immer kritischer beurteilt und es ist zu befürchten, dass im rest, nicht viel mehr geschehen wird, also schon passiert ist. drohnen werden menschen töten und das weisse haus wird weiterhin eine politik der abgehobenheit betreiben --- welch riesenunterschied zu bill clinton .....
     
  3. abc def

    abc def

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    Denke ich auch...
    @felixkohl: Schon mal auf die Idee gekommen, dass Obama (schöne Reden hin oder her) halt vielleicht ganz einfach ein schlechter Präsident sein könnte?
     
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  4. razzar

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    Es wäre naiv zu glauben dass noch irgendein Präsident der USA nicht eine Marionette ist. Wenn sich einer queer stellt wird er umgebracht. ;)
     
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  5. Zocker

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    Es ist natürlich einfach hinzustehen und aufzuzählen was einer gemacht hat. Dazu stellt man die Taten noch in negativer Pose dar und wenn das nicht reicht, dann macht man aus den Erwartungen noch Dinge die er eben nicht gemacht hat.

    Man könnte genauso hinstehen und im Vergleich zu Bush urteilen und sagen:
    Er hat wenigstens einen Krieg beendet und keinen neuen begonnen. Er hat Leute wie Bin Laden beseitigt ohne ein ganzes Land in Schutt und Asche zu legen. Er hat geholfen Gaddafi zu beseitigten ohne einen jahrelangen Bodenkriek zu führen. Er hat einen Waffengang mit dem Iran bis anhin verhindert. Er hat sich aus Syrien militärisch herausgehalten.
    Dazu könnte man sich vor Augen führen, wie beschränkt seine Macht ist, mit einem Kongress mit den Teapartyjüngern, die es erfolgreich verhindern, dass der Staat ein ordentleiches Budget bekommt.
    Und man könnte auch erwähnen, dass er etwas, was bei uns selbstverständlich ist, nämlich eine Krakenkasse für jeden eingeführt hat. Auch wenn die Umsetzung noch zu wünschen übrig lässt, hat er ein Jahrzehnte altes Problem gelöst.

    Und Jemand der sich mehr mit der Wirtschaft beschäftigt, kann auch positiv anerkennen, wie er die Wirtschaftkrise überwunden hat und was er besser gelöst hat wie z.B. die Europäer oder die Japaner.

    Es ist nur eine Sache was ich betrachten will und was nicht und schon erscheint der Mann in gutem oder schlechtem Licht.

    Zu einer Enttäuschung gehören auch immer unerfüllte Erwartungen. Da müsste man fragen, wer hat meine Erwartungen erzeugt? War ich mit meinen Erwartungen ausserhalb der Realität?
     
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  6. Willi Tell

    Willi Tell

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    @zocker

    Deine Informationen sind meines Wissens, der Wahrheit weit entfernt.
    Du gibst dir sehr viel Mühe, sachlich und neutral zu kommunizieren, das finde ich toll und das respektiere ich auch.

    Ich weiss das man gerne vieles als Weltverschwörungstheorie abtut.
    Inzwischen haben sich viele dieser Theorien immer mehr bestätigt.
    Natürlich gibt es auch in diesen Kreisen Blender/Verblendete (Blind).

    für die Nahost-Konflikte ist für mich Christoph Hörstel Glaubwürdig & Kompetent.
    http://www.youtube.com/watch?v=HBmh5YI1IC4

    Die neusten Infos von ihm Nov. 2013 werden demnächst veröffentlicht.

    Es gibt diese Gruppierungen von, man nennt sie Macht, Gier, Logen, Lobbyisten, etc. doch schlussendlich ist es lediglich das bestehende Weltbild, das jeder in seiner überzeugung handeln lässt.
    Diese Weltbilder mit den neusten Erkenntnissen der Wissenschaft, neu zu betrachten ergibt ein völlig neues Weltbild.
    Das ist einfach so, weil niemand die Weiterentwicklung von Wissen aufhalten kann. Man kann sie behindern/verbieten/denunzieren und doch wird die Information immer weiterfliessen bis es zuviele Wissen (Resonanzgesetz).

    Wir ernten die Früchte unserer Saat.
    es ist Zeit besseres Saatgut zu pflanzen das uns allen bessere Ernte geben kann.

    Ist es nicht eine Ironie?
    Wir üben Krieg um Frieden zu halten, wo lernen wir wie man Frieden hält?
    Wir betreiben in den meisten Bereichen, Symptombehandlung.

    Wirkliche Lösungen können nur an der Wurzel (Ursache) begonnen werden (Kausalitätsprinzip).
     
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  7. Zocker

    Zocker

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    Richtig!
    Zuerst müssten wir uns selbst betrachten und wir kämen zum Schluss, dass uns die Wahrheit wenig interessiert, dass sie uns nur deprimiert. Wir müssten zugeben, dass uns oft die Kraft fehlt, die Wahrheit zu ertragen und wir deshalb Illusion und Wahrheit vermischen. Um unsere Psyche stabil zu halten, gehen wir den Tatsachen oft aus dem Weg.
    Und dann enthalten unsere Analysen schon unsere Wünsche und Hoffnungen und so sehen wir nur immer jene Ursachen, wo wir glauben, das wir eingreifen können. Ursachen die uns ohnmächtig erscheinen lassen sind nicht gefragt. Und damit ist es klar, dass wir die Symptome als Ursachen deklarieren, da wir diese bekämpfen können.

    Es entspricht also unserem Willen, dass wir über die Probleme nur reden und zum, handeln keine Kraft aufbringen. Und diesen Zustand können wir dafür bestens kaschieren und als wirkungsvolle Taten verkaufen. Und so ist unsere Politik das Abbild von uns Schwächlingen.
     
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