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Was steht (IV-)Rentnern/ Arbeitslosen/Soziahlhilfebezüger zu?

Dieses Thema im Forum "Vorsorge- und Gesundheitspolitik" wurde erstellt von Lili, 17. 06. 2015.

Was steht (IV-)Rentnern/ Arbeitslosen/Soziahlhilfebezüger zu? 4.8 5 4votes
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  1. Alexander

    Alexander Parteilos

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  2. SAMUZ

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    Ich möchte nicht detailiert darauf eingehen. Da jeder der in Gesundheitsmassnahmen steckt, weiss wie teuer der Lebensstandard ist und durch wieviele Administrationsverfahren er muss. Es triggert einfach, wenn ein Sozialarbeiter der Pro Infirmis notabene sagt, wie harmonisch und lebenswürdig ist durch x Instanzen zu marschieren für ein Essensgeld von 5.00 Dann noch für die Behördengämge Reisespesem von 40.00 CHF zu haben. Nur um die 500 CHF pro Tag zu bekommem.
     
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  3. razzar

    razzar

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    Ein Bürger der Schweiz muss Ferien machen können und er muss ganz bestimmt schuldenfrei leben dürfen. Er muss sich in der Gesellschaft akzeptiert fühlen und auch sich in der Gesellschaft aufhalten können, was ja wissentlich in der Schweiz nicht gratis ist. Und er muss Steuern bezahlen können mit seinem Einkommen (viele Hilfsbedürftige können das nicht und müssen die Schulden auflaufen lassen, was nur heisst dass sie immer mehr Schulden haben).
    Ich frage mich echt was mit deiner Intelligenz passiert ist, denn du solltest selber wissen (wie alle anderen auch) auf was du nicht verzichten möchtest in der Schweiz als Schweizer. Intelligente Menschen, wie ich dich bislang eingeschätzt habe, wissen was Sache ist.
    Ich habe dir schon erklärt, dass dies regional sehr unterschiedlich ist. Was verlangst du von mir was unmöglich ist für jemanden, der nicht als Bundesangestellter über alles bescheid weiss? Frag doch einfach die die dafür zuständig sind. Intelligente Menschen sollten das wissen.
    Es handelt sich nicht um mehrere Tausend Franken pro Monat. Es handelt sich in diesem Thema um Besserung für Hilfsbedürftige (als Grundvorschlag CHF 4'000.- von SAMUZ). Die Besessenheit über fixe Beträge zeigt schon dass bei deinen Fragen etwas nicht stimmt, und ganz gewiss nicht Hilfsbereitschaft dahinter steckt.

    Lächerlich ist nur die charakteristische Eigenschaft nicht helfen zu wollen.

    Aber klar, wenns nur noch um Geld geht, dann sind hilfsbereite Menschen die Feinde der Kapitalisten.
    Das wäre ein krimineller Akt. Was hat das mit diesem Thema zu tun? Dass mehr Hilfe für Hilfsbedürftige ein krimineller Akt wäre?
    Denk doch einfach mal an Hilfe und nicht an fixe Beträge, du könntest damit die Qualität deines Daseins verbessern.
    Aha es geht also um mich und nicht um Hilfsbedürftige? Es ist demnach Tatsache, dass den Hilfsbedürftigen gar nicht geholfen werden will, und dass man sogar mit der Verhöhnung derer die gerne helfen möchten dies durchzwingt? Das ist krank, echt jetzt. Es geht um Hilfsbedürftige und nicht um mich. Aber danke für die Offenbarung.
     
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  4. Alexander

    Alexander Parteilos

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    @ SAMUZ

    Achso. Du kannst sagen, aber du willst nicht.
    Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn wenigstens irgendjemand in diesem Thread einmal konkret geworden wäre.

    Nebenbei: Denkst du nicht, dass eine Verallgemeinerung der Situation von jemandem, der in einer "Gesundheitsmassnahme" steckt (was auch immer das konkret bedeuten soll, was du ja scheinbar nicht verraten willst) an dieser Stelle völlig unpassend ist?
    Schliesslich wurden 4000 .- (bzw. 5000 .-) für _alle_ Sozialhilfebezüger gefordert. Also explizit nicht für IV Fälle oder sonstwie gesundheitlich beeinträchtigte. Gerade jemand der mit "pro Infirmis" zu tun hat, ist doch eher ein Spezialfall und eben gerade nicht "wie jeder Sozialhilfeempfänger".
     
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  5. razzar

    razzar

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    Du vergisst dass ich auf CHF 10'000.- erhöht habe um dein Verhalten danach zu studieren. SAMUZ hat nur mit den bescheidenen CHF 4'000.- zu tun und ist somit nicht Gegenstand für mögliche Angriffe. Alles darüber ist mein Ding und bezweckt nur die Erforschung der Verhaltensweise der Gegner von Hilfe.
     
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  6. SAMUZ

    SAMUZ Andere_Partei

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    Ich habe in einem anderen Beitrag beschrieben, dass ich nebst den üblichen Mahlzeitportionen 4 Stück Proteinfläschen a 6.00 CHF brauche. Zu mir nehmen muss. Dann für ambulante Therapie pro Woche 40.00 CHF Reisespesen bezahlen muss. Dann brauche ich für Wohnungshilfe a 8 Stunden bis 16 Stunden pro Woche a 32.50 CHF pro Stunde. Diese Kosten sind das minimale. Die AT verlangt nooch jede Woche Besuch bei meinen Eltern was Reisespesen pro Tag a 36.00 ausmachen.
     
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  7. Alexander

    Alexander Parteilos

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    Was verstehst du unter "Ferien machen"? Vier mal pro Jahr ins Luxusressort nach Dubai für je Fünfzehntausend Franken?
    Oder ab und zu ein verlängertes Wochenende im Tessin?
    Macht am Ende der Rechnung einen gewissen Unterschied.

    Gerade teure Flug- und Fernreisen halte ich auf keinen Fall für unterstützungwürdig, nur schon aus ökologischen Gründen.

    Und das mit dem "Schuldenfreien" Leben musst du genauer erklären. Woher kommen denn die Schulden, die du meinst? Waren die schon vor dem Eintritt in die Sozialhilfe da? (D.h. bist du der Meinung, dass der Staat am besten gleich alle Schulden tilgen sollte, die ein Privater gemacht hat.)
    Oder meinst du Schulden, die im Rahmen der Sozialhilfeabhängigkeit anfallen?


    Was schwebt dir denn so vor? Wie muss sich der oder die Betroffene in der "Gesellschaft aufhalten" können?
    Muss er regelmässig auswärts einen Kaffee trinken gehen können? Oder jedes Wochenende eine teure Champagnerrunde für den ganzen Club ausgeben können?
    Auch hier müsste man etwas konkretere Vorstellungen erfahren, um letztlich beurteilen zu können, welcher Betrag angemessen ist.


    Hier gilt wie oben die Frage: Bestanden die Steuerschulden schon vor der Abhängigkeit von der Sozilahilfe? Oder erst während?


    Deswegen bin ich ja so erpicht darauf, zu erfahren, was dir für Kostenstrukturen vorschweben!

    Ich selber lebe nämlich im Jahresdurchschnitt von weniger als 5000 .- und zwar nicht weil ich es muss (mein Einkommen ist höher), sondern weil ich ich meine Bedürfnisse gut mit einem Betrag decken kann, der einiges unter meinem Einkommen liegt. Der Überschuss landet u.a. auf dem Konto.
    Gemäss deinen Vorstellungen müsste ich mich aus der Gesellschaft ausgeschlossen fühlen und ein menschenunwürdiges Leben führen.
    Seltsamerweise empfinde ich das aber überhaupt nicht so. Vielmehr lebe ich in einer schönen, geräumigen Wohnung an guter Lage (manche würden es vielleicht sogar als dekadent bezeichnen, so viel Wohnraum zu beanspruchen) und fahre aus beruflichen Gründen ein Auto - keine Luxuskarosse, aber mehr als ausreichend für den Alltagsverkehr in der Schweiz (und wenn ich wollte könnte ich auch auf die Bank gehen und mir die Kohle für einen fetten Benz abholen - nur würde ich das als üble Verschwendung empfinden). Auch bin ich Krankenversichert, zahle Meine Steuern und Beiträge für die Altersvorsorge pünkltich. Und ich esse zu alledem auch noch gut. Und für all das, brauche ich keine 5000 .- im Monat. (Auf jeden Fall dann nicht, wenn ich die durch mein höheres Einkommen entsprechend höheren Steuer- und Sozialwerksbeiträge so runterrechne, wie wenn mein Einkommen bei im Rahmen der Höhe meiner Ausgaben läge.)

    Du siehst also, ich habe nebst Intelligenz auch noch reale Erfahrungen, da ich selber in der Schweiz lebe. Und diese Erfahrungen lassen beim besten Willen nicht erkennen, wieso man unter 5000 .- im Monat nur menschenunwürdig dahinsichen können sollte.

    Und ich habe dir schon mehrmals erklärt, dass es ziemlich seltsam ist, einen regionenübergreifenden Mindestbetrag zu fordern, und sich nachher darauf zu berufen, dass es doch regional überall sehr verschieden sei.
    Merkst du was?


    Du verdrehst die Tatsachen aber ganz gewaltig: Du warst es doch, der fixe Mindestbeträge gefordert hat, nicht ich.
    Die Besessenheit bezüglich fixer Beträge liegt also eindeutig auf deiner Seite.

    Ich habe lediglich die "ketzerische" Frage gestellt, wie man auf diese fixe Beträge kommt. Und wie sich zeigt, hast du nicht im entferntesten eine Antwort darauf.

    Mir jetzt die fixen Beträge "unterjubeln" zu wollen ist schon äusserst schamlos.


    Erde an Razzar: DU bist hier derjenige, der fixe Beträge gefordert hat und ICH bin hier derjenige, der sie in Frage gestellt hat. Dass du das jetzt plötzlich um 180° zu drehen versuchst, deutet entweder auf grenzenlose Dreistigkeit oder völlige Debilität hin.

    Krank ist, wie du dich in eine völlig idiotische Argumentation verrennst. Echt jetzt.


    Wie bereits erwähnt, hat deine persönliche Situation nicht das geringste damit zu tun, was hier besprochen wird.
    Daran dass deine persönliche Situation möglicherweise übedurchschnittliche Ausgaben rechtfertigt, zweifle ich nicht.
    Gefordert wurde aber, u.a. von dir, eine starke Erhöhung der Sozialhilfebeträge für alle Sozilahilfebezüger. Aber wie viele davon brauchen teure Proteinshakes etc.?
     
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