1. Willkommen auf POLITIK-FORUM.CH - der grössten interaktiven Politik-Plattform der Schweiz

    Über 3`600 registrierte Mitglieder, 6`800 Themen und 320`000 Beiträge!

    Folgen Sie uns auf Google+ / Twitter / Facebook
  2. Zutreffendes Statement von Benutzer Tapir mit 1800 Beiträgen an ein neues Mitglied:

    "Wenn du tatsächlich fundierte Kritik übst, dann hat wohl niemand etwas dagegen. Grundsätzlich üben wir hier eine Art "Selbstmoderation"
    Dieses Forum funktioniert, weil die User die Grenzen des Anstands kennen und (meist) wahren.
    Von Zeit zu Zeit geraten sich die User indes persönlich etwas in die Haare; sei davon nicht irritiert - man kennt und neckt sich hier teilweise schon ein Jahrzehnt."

Was steht (IV-)Rentnern/ Arbeitslosen/Soziahlhilfebezüger zu?

Dieses Thema im Forum "Vorsorge- und Gesundheitspolitik" wurde erstellt von Lili, 17. 06. 2015.

Was steht (IV-)Rentnern/ Arbeitslosen/Soziahlhilfebezüger zu? 4.8 5 4votes
4.8/5, 4 Bewertungen

  1. SAMUZ

    SAMUZ Andere_Partei

    Benutzer
    Registriert seit:
    18. 08. 2016
    Beiträge:
    39
    Zustimmungen:
    1
    Geschlecht:
    männlich
    Ort:
    Grenchen
    Es ist ein Unterschied Aber die Lebenskosten haben sich seit zehn Jahren verdreifacht :)
     
    ---------------------------------------------------------------
    Jetzt kostenlos registrieren und mitdiskutieren!
  2. JohnnyHoliday

    JohnnyHoliday Parteilos

    Top Benutzer
    Registriert seit:
    15. 01. 2016
    Beiträge:
    1.801
    Zustimmungen:
    51
    Geschlecht:
    männlich
    Wo, auf dem Mars etwa?
     
    ---------------------------------------------------------------
    Jetzt kostenlos registrieren und mitdiskutieren!
  3. Alexander

    Alexander Parteilos

    Top Benutzer
    Registriert seit:
    29. 04. 2011
    Beiträge:
    3.045
    Zustimmungen:
    572
    Ort:
    Luzern
    Verdreifacht? Aber sicher doch. Wieso nicht gleich Verhundertfacht?

    Sorry, aber mit solchen Absurditäten bitte gleich abfahren. Wir sind doch hier nicht im Zirkus.

    Der Landesindex der Konsumentenpreise ist zwischen Juli 2006 und Juli 2016 um ganze 1,2% gestiegen.
     
    ---------------------------------------------------------------
    Jetzt kostenlos registrieren und mitdiskutieren!
  4. SAMUZ

    SAMUZ Andere_Partei

    Benutzer
    Registriert seit:
    18. 08. 2016
    Beiträge:
    39
    Zustimmungen:
    1
    Geschlecht:
    männlich
    Ort:
    Grenchen
    Die Budgetberechnung liegt einfach vielen Bürgerlichen nicht. Es kommt mir vor, wie der Bekannte Redaktor der fünf bis sechs Mal konkurs ging und noch immer der Überzeugung ist ist ein schweizer Kommmunikationskonzern zu besitzen.
    Wenn auf IV und EL plötzlich Steuern bezahlt werden müssen, wenn das Kaffee und Sandwich plötzlich 4.00 statt 1.50 und 6.00 statt 2.50 kostet und die Mieten 1'100 statt 670.00 mit schlechterem Wohnungszustamd kosten und das Reich- und Armutsgefälle immer grösser wird und Bedürftige auf der Strasse landen, dann nenne ich dies eine Verdreifachung. Die Krankenkassenkosten welches dievKasse bezahlen muss, sind ums tausendfache gestiegen. Und alle lachen da drüber :/
     
    ---------------------------------------------------------------
    Jetzt kostenlos registrieren und mitdiskutieren!
  5. razzar

    razzar

    Top Benutzer
    Registriert seit:
    6. 03. 2007
    Beiträge:
    13.660
    Zustimmungen:
    519
    So blöd aber auch... Unser System setzt uns ganz schön zu. Ist es moralisch richtig, die Hilfsbedürftigen dafür zu bestrafen?
    Die Grössenordnung ist ein von nicht Betroffenen für sie selbst definiertes menschenwürdiges Dasein. Alle wissen was gut für sie ist. Das soll auch für Hilfsbedürftige gelten. Da gibts nichts was nicht verstanden werden kann.
    Nein, eine deutlich von Bürgerlichen angenommene Motion hat dafür gesorgt, dass Sozialhilfeempfänger auch Steuern bezahlen müssen. Ihnen bleibt alleine die Möglichkeit auf Stundung oder in seltenen Fällen ein Erlass. Selbst die EL für Rentner ist jetzt steuerpflichtig.
    Dazu muss man erwähnen, dass die Bürgerlichen auf Grund ihrer Annahme, dass es den Hilfsbedürftigen zu gut gehe und die Anreize nichts zu tun zu hoch wären, diese Motion durchgesetzt haben. Was natürlich eine deutliche Drangsalierung von Armen ist und nichts mit Moral zu tun hat. Denn wie sollen die alle arbeiten, wenn es doch für sie und ihre Ausbildung und ihr Alter und ihre Krankheit usw. keine Jobs mehr gibt?
    Das kenne ich auch, nur mit dem Unterschied dass ich gewusst habe, dass alles besser wird nach den Ausbildungen und ich ein menschenwürdiges Dasein haben kann. Die heutige Perspektivlosigkeit für Hilfsbedürftige sieht aber ziemlich düster aus. Niemand will ihnen die nötige Ausbildung bezahlen um im Arbeitsmarkt wieder Chancen zu haben. Und es sind nicht alle fähig höhere Schulen zu besuchen. Sprich diese Opfer werden absichtlich im Stich gelassen, mit Beschimpfungen dass sie nur faul seien. Und das ist nun mal unmenschliches Verhalten.
    Ich weiss, die Fragen bleiben und bleiben und bleiben und überleben noch weitere Kürzungen bis mal wirklich jemand verhungert oder erfriert in der Schweiz. Ich gebe zu dass mehr Hilfe nicht mehrheitsfähig ist, mir tun dabei nur die Hilfsbedürftigen leid und kann nur hoffen dass mir nicht auch mal so ein Schicksal bevorsteht.
    Wir müssen das realistisch betrachten. Ich behaupte, ich benötige min. CHF 4'500.- um leben zu können ohne eine überrissene Behausung und ohne ein Auto oder ohne ein teures Hobby haben zu müssen. Vielleicht kann man so sogar für Notfälle oder Ferien einen Batzen auf die Seite legen, was für mich auch als menschenwürdiges Dasein gilt. Deshalb war ich bei deiner Definition deiner Bedürfnisse sofort einverstanden. Bei Reichen fangen wir gar nicht erst an, ich kenne ein hohes Tier in der Privatwirtschaft, der für weniger als 1 Mio Einkommen pro Jahr gar nicht aufstehen würde am Morgen und nur faul herumhängen würde. Du siehst, genau wie die Definition von Faulheit ist auch die Definition von Bedürfnis verschieden.
    Das Einzige was zählt ist die bürgerliche Meinung, dass Hilfsbedürftige gefälligst zu leiden haben. Und so wird alles (sogar von Linken) brav umgesetzt was Sozialabbau bedeutet.

    Du bringst es nicht fertig, mein Bestreben für Hilfsbedürftige mit Dubaiferien, Champagnerpartys oder CHF 20'000.- Ansätze in den Dreck zu ziehen. Zumindest nicht für moralisch korrekt funktionierende Menschen, auch wenn sie in der Schweiz stark in der Minderheit sind.
     
    ---------------------------------------------------------------
    Jetzt kostenlos registrieren und mitdiskutieren!
  6. SAMUZ

    SAMUZ Andere_Partei

    Benutzer
    Registriert seit:
    18. 08. 2016
    Beiträge:
    39
    Zustimmungen:
    1
    Geschlecht:
    männlich
    Ort:
    Grenchen
    Genau! Die Situation ist voll mies
     
    ---------------------------------------------------------------
    Jetzt kostenlos registrieren und mitdiskutieren!
  7. Alexander

    Alexander Parteilos

    Top Benutzer
    Registriert seit:
    29. 04. 2011
    Beiträge:
    3.045
    Zustimmungen:
    572
    Ort:
    Luzern
    Also zunächst einmal bin ich kein Bürgerlicher. Vielmehr werde ich in diesem Forum hier sogar regelmässig als "ultralinker" und "Kommunist" verschrien. Kannst ja mal Johnny Holiday fragen ;)

    Allerdings hat "links" für mich (im Gegensatz zu "rechts") auch etwas damit zu tun, seinen gesunden Menschenverstand zu benutzen.
    Und dies scheint offenbar gewissen in diesem Thread ein Graus zu sein.


    Davon abgesehen sind deine Zahlenbeispiele nicht nachvollziehbar:

    Wo hat denn der Kaffee der jetzt 4 Franken kostet vor zehn Jahren noch 1.50 gekostet?
    Und wo das Sandwich 2.50, das jetzt 6 Franken kostet?

    Vielmehr ist es doch so, dass z.B. die Lebensmittelpreise in den letzten 10 Jahren - auch dank Frankenstärke und Markteintritt der deutschen Discounter - erstaunlich stabil geblieben sind bzw. teilweise sogar gesunken sind. Krankenkassen & Mieten sind auf der anderen Seite tatsächlich gestiegen. Aber nicht mal annähernd ums dreifache. Das ist schlichtweg komplett absurd.

    Wer hingeht und behauptet, die Lebenshaltungskosten hätten sich in den letzten 10 Jahren verdreifacht, macht sich wirklich völlig lächerlich und schadet seinem Anliegen massiv. Denn niemand kann jemanden, der so einen offensichtlichen Quatsch erzählt ernst nehmen.



    Zusammenhang? Argument?

    Dass 2100 .- für einen Vollzeitjob ein unwürdiger Dreckslohn sind ist klar.

    Bezüglich der Frage, was 4000 .- sind, hat es aber null Aussagekraft.


    Komplett absurd, denn wie bereits gesagt: Mit der "Argumentation", dass das "Minimum des Menschenwürdigen" das selbe ist, was sich ein beliebiger Mensch auf der Welt leistet, definierst du das "Minimum des Menschenwürdigen" prinzipiell so hoch, wie den Betrag, den derjenige Mensch mit den weltweit höchsten Ausgaben für sich ausgibt. Kurzum: Du könntest (und müsstest) mit deiner Argumentation fordern, dass gefälligst jeder Sozialhilfeempfänger ein paar Millionen pro Monat bekommt.

    Mit "menschenwürdigem Dasein" hat das aber nichts zu tun. Vielmehr setzt du als Massstab offensichtlich, dass der Sozialhilfemepfänger niemals einen Rappen weniger haben darf als irgend ein schwerreicher Milliardär. Dass das ziemlich illusorisch ist, dürfte jedem klar sein.


    Ahja?
    Es gab eine solche Motion und der Ständerat hat sie tatsächlich angenommen. Der Nationalrat hat sie dann aber versenkt, so viel ich weiss.
    Somit werden Sozialleistungen nach wie vor nicht besteuert.

    Falls ich mich irre, bitte die Quelle verlinken.

    Ich habe mich nirgendwo für Kürzungen ausgesprochen. Ich habe lediglich die Frage gestellt, auf welcher Grundlage du mir eine _deutliche Erhöhung_ plausibel machen willst.
    Auf eine Antwort warte ich immer noch.


    Und ich würde gerne wissen, wie sich diese 4500 .- in etwa zusammensetzen.


    Ich bin weder dafür, dass Hilfsbedürftige zu leiden haben, noch für Sozialabbau. Aber hier steht ja nicht Sozialabbau zur Debatte, sondern ob ein deutlicher Sozialausbau (wie von euch postuliert) angemessen ist oder nicht.
    Abbau wäre, wenn man den Grundbedarf von aktuell ca. 1000 .- beispielsweise auf 800 .- senken würde.
    Die Forderung hier im Thread hingegen war, das Minimum auf 4000 .- feszulegen, was, je nach Miet- & KK-Anteil eine Erhöhung bzw. Vervielfachung des Grundbedarfs von ca. 1000 auf 2000 bis 3000 .- bedeuten würde. Ich denke wir sind uns einig, dass Abbau anders aussehen würde...

    Mit Reden von Sozialabbau etc. lenkst du folglich vom Thema ab.


    Übrigens: Wenn hier einer gekommen wäre und gefordert hätte, man müsse den Grundbedarf um ein paar hundert Franken erhöhen, dann hätte ich mich gar nicht erst in die Diskussion eingemischt.
    Aber wenn man eine Vervielfachung fordert, muss man sich nicht wundern, wenn ein paar Fragen kommen.
    Und vor allem sollte man die Fragen dann beantworten können, anstatt pampig zu reagieren.


    Moralisch korrekt funktionierende Menschen würden allenfalls zugeben, dass sie sich argumentativ ein bisschen verrant haben, anstatt hier so ein Theater aufzuführen ;)
     
    ---------------------------------------------------------------
    Jetzt kostenlos registrieren und mitdiskutieren!
Thema bewerten:
/5,

Diese Seite empfehlen