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Waffengesetz

Dieses Thema im Forum "Allgemeines Forum" wurde erstellt von Michaelp800, 1. 02. 2017.

Waffengesetz 2.5 5 2votes
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  1. Conchita M

    Conchita M Parteilos

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    Man sollte in dem Zusammenhang aber festhalten, dass die EU in punkto Schusswaffenbesitz der Schweiz sehr weit entgegen gekommen ist und eine Menge Sonderregeln extra für die Schweiz zugelassen hat obwohl es rein rechtlich dafür keine Veranlassung gab: In Schengen-Angelegenheiten sind ausschließlich EU-Staaten stimmberechtigt. Übrige Mitgliedsländer des Vertrags haben nur beratende Stimme.

    Es zeigt, dass die Schweiz trotz ihrer kleinen Größe und obwohl sie permanent Extrawürste gebraten kriegen will, als Partner ernst und wichtig genommen wird und das trotz der schlechten Erfahrungen aus der Vergangenheit: Wir sollten nicht vergessen, dass das Waffenarsenal praktisch aller europäischen Terrorgruppen der 70er-90er Jahre zum ganz großen Teil aus schlecht gesicherten schweizerischen Armee-Depots stammte.
     
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  2. razzar

    razzar

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    Wieso hat sich überhaupt jemand in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates einzumischen? Ist denn das legal?
    Und wie ist das heute? Was kann ich mit etwas anfangen was vor meiner Geburt statt fand? Was wenn heute keine Terroranschläge mit schweizer Waffen statt finden?
     
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  3. Milo

    Milo Parteilos

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    Nehmen wir doch einmal an, kein Staat versucht, sich in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates einzumischen, so stellt sich doch die Frage, was sind den „innere Angelegenheiten eines souveränen Staates“ und wo berühren, resp. behindern oder verhindern gar innere Angelegenheiten eine gegenseitige Zusammenarbeit? Es bleibt jedem souveränen Staat frei, sich von anderen Staaten komplett zu verschliessen und sich politisch wie auch wirtschaftlich einzuigeln. Staaten können nur erfolgreich zusammen arbeiten, wenn die gegenseitigen Beziehungen in den kritischen Berührungspunkten in gemeinsam akzeptierten Kompromissen, die auch gegenseitige innere Angelegenheiten berühren können, geregelt werden. Versuche einmal zu überlegen, wer in der globalen Wirtschaft das Sagen hat? Der Käufer(-Staat) oder der Verkäufer(-Staat)? Und versuche weiter, von der wirtschaftlichen Seite her zu überlegen, inwieweit die Bedingungen des Käufer-Staates auch gewisse innere Angelegenheiten des Lieferstaates berühren können.

    Das ist – sorry razzar, blanker - um nicht zu schreiben – etwas pubertärer Unsinn.
     
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  4. razzar

    razzar

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    Und wieso kann man nicht einfach, wie es hier um Aufdecken von Verbrechen geht, zusammen arbeiten? Wieso das ganze "oder sonst werdet ihr platt gemacht" drum herum? Spielt es für eine Zusammenarbeit eine Rolle ob man jetzt ein paar Schuss mehr haben darf oder nicht?
    Sag ich doch. Erpressung der modernen Art. Aber Erpressung bleibt Erpressung und mehr oder weniger andere Umschreibungen machen die Tat nicht legaler oder moralisch besser. Beängstigend dass sogar die Sozis sowas so geil finden, dass sie es mit den richtig weit hergeholten Möchtegernargumenten so verteidigen als wäre dies das Tollste was sie in ihren Leben haben dürften.
    Nein, wenn ihr mit Argumenten kommt, die keinerlei die heutigen Generationen betrifft, und die auch deutlich nicht mehr auf die heutige Zeit anzuwenden sind, dann müsst ihr euch bemühen etwas weniger trotzig mit der Vergangenheit zu reagieren. Wir, die Generationen die damals noch gar nicht lebten, werden jetzt im Göbbelschen Framingverfahren verantwortlich gemacht um moralischen Einfluss auf die politische Entscheidungsfreiheit zu erhalten? Und müssen wir jetzt ein schlechtes Gewissen haben? Wenn nicht, und wenn es heute keine solchen Zustände wie damals gibt, dann ist das Argument schlicht nur noch der versuchten Manipulation Mittels moralischem Mobbing (also bösartig) zuzuordnen.
     
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