1. Willkommen auf POLITIK-FORUM.CH - der grössten interaktiven Politik-Plattform der Schweiz

    Über 3`600 registrierte Mitglieder, 6`800 Themen und 320`000 Beiträge!

    Folgen Sie uns auf Google+ / Twitter / Facebook
  2. Zutreffendes Statement von Benutzer Tapir mit 1800 Beiträgen an ein neues Mitglied:

    "Wenn du tatsächlich fundierte Kritik übst, dann hat wohl niemand etwas dagegen. Grundsätzlich üben wir hier eine Art "Selbstmoderation"
    Dieses Forum funktioniert, weil die User die Grenzen des Anstands kennen und (meist) wahren.
    Von Zeit zu Zeit geraten sich die User indes persönlich etwas in die Haare; sei davon nicht irritiert - man kennt und neckt sich hier teilweise schon ein Jahrzehnt."

Volksinititaitve zur Abschaffung der Billag-Gebühren

Dieses Thema im Forum "Initiativen / Abstimmungen / Wahlen" wurde erstellt von PlainCitizen, 12. 06. 2014.

Volksinititaitve zur Abschaffung der Billag-Gebühren 4.4 5 5votes
4.4/5, 5 Bewertungen

  1. Ginestra

    Ginestra Parteilos

    Top Benutzer
    Registriert seit:
    16. 01. 2011
    Beiträge:
    3.666
    Zustimmungen:
    218
    Geschlecht:
    männlich
    Die SRG ist natürlich nicht alleine, die Staatssender der Besatzungszonen und die Österreicher machen ebenfalls mit.
    Trotzdem ist, wer Zwangsgebühren befürwortet, halt einfach geistig etwas eingeschränkt:
     
    ---------------------------------------------------------------
    Jetzt kostenlos registrieren und mitdiskutieren!
  2. Alexander

    Alexander Parteilos

    Top Benutzer
    Registriert seit:
    29. 04. 2011
    Beiträge:
    3.045
    Zustimmungen:
    572
    Ort:
    Luzern
    Kannst du in Curia Vistan nachschauen, da sind die namentlichen Abstimmungsresultate der Ratsgeschäfte einsehbar. (Und m.W. war es nachdem Jo Lang nicht mehr wiedergewählt wurde.)

    Im Übrigen glaube ich nicht dass die Grünen die NATO-Propaganda der SRG verteidigen (welche übrigens m.E. dort zurückhaltender ist als in sehr vielen anderen grossen Medien), nur sind sie schlau genug um die SRG wegen gewisser Mängel nicht gleich ganz zu killen und damit die CH-Medienlandschaft einer noch viel gravierenderen Propagandawalze auszuliefern ;)
     
    ---------------------------------------------------------------
    Jetzt kostenlos registrieren und mitdiskutieren!
  3. Ginestra

    Ginestra Parteilos

    Top Benutzer
    Registriert seit:
    16. 01. 2011
    Beiträge:
    3.666
    Zustimmungen:
    218
    Geschlecht:
    männlich
    Aber ganz ein kleines bisschen selber denken kannst Du schon noch? Ich hätte jetzt nicht gedacht, dass Du als angeblicher lic. phil. so dummdreisten Blödsinn nachplapperst.

    Oder hältst Du die linken Vollidioten tatsächlich für dermassen unfähig, sich eine Finanzierung beim Bund und bei den Kantonen zu organisieren und wenigsten einen Teil ihrer Produkte an freiwillige Konsumenten zu verkaufen? Das widerspricht allen Erfahrungswerten aus der Vergangenheit!

    Für so etwas wäre ich selber durchaus auch bereit, etwas zu bezahlen:


    Das stossendste an der Zwangsgebühr, die 2015 mit einem Zufallsmehr im Promillebereich zustande kam und die erst 2019 eingeführt wird, ist ja, dass es quasi eine neue Kopfsteuer ist. Muss ich als Unternehmer Euch rotgrünen Proleten nun auch noch erklären, worin die Problematik von Kopfsteuern besteht?

    Es macht für mich schon noch einen Unterschied, ob zwangsgebührenfinanzierte Monopolsender oder private Parteiblätter wie die NZZ, Weltwoche etc. hetzen:
    https://www.basler-liberale-nachrichten.ch/download/srf-propaganda-analyse-2016-mr.pdf

    Bei den privaten Parteiblättern muss man wohl einen Teil der Hetze noch als Meinungsfreiheit durchgehen lassen. Bei einer SRG stelle ich wesentlich höhere Anforderungen an die Ausgewogenheit und Neutralität!
     
    ---------------------------------------------------------------
    Jetzt kostenlos registrieren und mitdiskutieren!
  4. Alexander

    Alexander Parteilos

    Top Benutzer
    Registriert seit:
    29. 04. 2011
    Beiträge:
    3.045
    Zustimmungen:
    572
    Ort:
    Luzern
    Nachdem der Initiativtext eine Subventionierung durch den Bund ausdrücklich ausschliesst, sollte sich diese Frage eigentlich gar nicht stellen. Es sei denn du spekulierst darauf, dass die Initiative dann nicht wortgetreu umgesetzt wird.

    Auch der "Verkauf" des Produkts ist ein Wunschtraum. Oder was meinst du wie viel die von dir genannte Sternstunde pro Person wohl kosten würde, wenn sie ausser dir noch ein paar hundert andere Leute kaufen würden ;)


    Wie du leicht in diesem Forum nachlesen kannst, habe ich schon vor x Jahren gesagt, dass die Finanzierung der SRG in Form einer Haushaltsabgabe nicht ideal ist und man die SRG stattdessen über eine der Progression unterliegenden Steuer finanzieren sollte.
    Unnötig zu erwähnen, dass derlei sozialpolitische Verbesserungen in unserem bürgerlich dominierten Parlament wenig Chancen haben.


    Die SRG erfüllt ja auch höhere Anforderungen an Ausgewogenheit und Neutralität als die Durchschnitts-Hetze die wir im privaten Blatterwald sehen.
     
    ---------------------------------------------------------------
    Jetzt kostenlos registrieren und mitdiskutieren!
  5. Ginestra

    Ginestra Parteilos

    Top Benutzer
    Registriert seit:
    16. 01. 2011
    Beiträge:
    3.666
    Zustimmungen:
    218
    Geschlecht:
    männlich
    Eine direkte Subventionierung der SRG ist ausgeschlossen. Für italienischsprachige und rätoromanische Formate könnte der Bund aber durchaus etwas bezahlen. Genauso kann der Bund Angebote für Gehörlose und Blinde unterstützen, dazu braucht es ebenfalls keine Zwangsgebühren! Ausserdem wissen wir ja hinlänglich wie kreativ das Parlament Volksbegehren "umsetzt" hinter denen vorallem die Bevölkerung und noch Teile der Volkspartei stehen.

    Dass das Youtube-Video 130'000 Aufrufe hat, scheint Dich in Deiner Kindergartenargumentation ja nicht gross zu stören.

    Aber nehmen wir einmal an, so eine Sendung kostet 25'000.-CHF. Wenn ich und fünfundzwanzighundert andere diese Sendung bezahlen müssten, miechte das grob überschlagen 10 Stutz. Denkst Du ernsthaft, das wäre ein Problem für uns, die etwas mit dieser Sendung anfangen können?


    Also ein Grund für Dich der Abstimmungsempfehlung genau dieses bürgerlichen Parlamentes zu folgen?:rolleyes:

    Wenn ich wesentlich schreibe, meine ich eben keine Nuancen. Dass die Rotgrünen mit sich selber sehr schnell zufrieden sind, ist allerdings auch nichts Neues ;).

    Hier nur als Nebenbemerkung: Du musst Dich ja auch nicht über den beharrlichen Mäsi auslassen. Der war halt ein Anfänger und musste zuerst etwas üben, was die Attraktiviätssteigerung anbelangt. Erstens ist die Situation im Vergleich zu Afrika immer noch top und zweitens geniesst Du die absolute Niederlassungsfreiheit in allen Kantonen der Konföderation. Du bist also keinerlei Zwang unterworfen!

    Bei den Zwangsgebühren geht es aber um Zwang und zwar in der ganzen Schweiz!

    Ringier, Coninx und die liebe NZZ, meide ich nicht umsonst wo es nur irgend möglich ist.
    Dass die SRG noch nicht durchgehend auf deren Niveau abfällt, ist jedoch überhaupt kein Argument für Zwangsgebühren! Ein Schawinski und ein Projer könnten genau so gut in Ringiers Stall stehen.

    Es gibt schlicht kein einziges vernünftiges Argument für zwangsgebührenfinanzierte Propaganda in der Form!

    Sonst hätte man es ja inzwischen ganz bestimmt gehört!
     
    ---------------------------------------------------------------
    Jetzt kostenlos registrieren und mitdiskutieren!
  6. razzar

    razzar

    Top Benutzer
    Registriert seit:
    6. 03. 2007
    Beiträge:
    13.705
    Zustimmungen:
    526
    Heisst das jetzt dass die SRG ohne Zwangsgebühren nicht existieren kann, aber andere können das dann? Irgendwie erscheint das etwas komisch.
     
    ---------------------------------------------------------------
    Jetzt kostenlos registrieren und mitdiskutieren!
    Ginestra gefällt das.
  7. Alexander

    Alexander Parteilos

    Top Benutzer
    Registriert seit:
    29. 04. 2011
    Beiträge:
    3.045
    Zustimmungen:
    572
    Ort:
    Luzern
    Ich persönlich orientiere meine Abstimmungsentscheide nicht anhand der Spekulation, dass sie dann "sowieso nicht umgesetzt werden".

    D.h. wenn ich eine Idee ablehne, dann stimme ich auch dagegen, nicht dafür ;)



    130'000 Aufrufe, von denen keiner für den Aufruf etwas bezahlt hat.

    Wenn da die von dir veranschlagten 10 .- als Preisschild an dem "Klick" stehen würden, dann hätte das Ding so gut wie keine Aufrufe.
    Sicher nicht genug um die Infrastruktur einer "Sternstunde" zu finanzieren (die übrigens überwiegend Sendungen produziert, die auf YouTube nur einen kleinen Bruchteil der Aufrufe dieses Chmosky-Videos haben.)


    Zum Glück kann ich selber denken und muss nicht irgendwessen Abstimmungsmepfehlungen folgen.


    (Davon abgesehen ist das natürlich ohnehin kein in irgend einer Weise sinnvolles Argument. Nur weil die Politik unseres Parlaments von den darin enthaltenen Gaunern und Minderbemittelten geprägt ist heisst das ja noch lange nicht, dass automatisch immer das Gegenteil dessen richtig ist, was das Parlament sagt. Ausserhalb des Parlaments gibts schliesslich eine ganze Reihe von Ganoven und Idioten die noch übler sind.)


    Man muss realistisch sein und mit dem Arbeiten, was man hat.
    Wenn man plötzlich alle relevanten Stellen mit intelligenten und integeren Leuten besetzen möchte, bräuchte man sehr viel mehr intelligente und integere Menschen als zur Verfügung stehen. Die kommen aber nicht von heute auf morgen aus dem Klontank...

    Das was dir als "Qualitätsjournalismus" vorschwebt dürfte demgegenüber wesentlich unter dem SRG-Niveau liegen ;)


    Der "beharrliche Mäsi", auch bekannt als "Pleiten-Mäsi, der binnen 10 Jahren sämtliche Standortvorteile des Kantons vernichtet hat", hat Versucht mit 40 Jahre Verspätung die Zuger-Taktik zu kopieren. Beharrlich ist also vor allem der Zustand seiner Verwirrung, wenn er sich ernsthaft eingebildet hat, dass sowas funktioniert wenn man a) völlig andere Voraussetzungen hat und b) 40 Jahre zu spät kommt. Aber der Luzerner Pöbel hat Pleiten-Mäsis Phrasen ja inzwischen so verinnerlicht, dass sie nun bekanntlich "beharrlicher" an seinem Irrtum festhalten als er selber. Ist ja in der Psychologie ein bekanntes Phänomen: Wenn man sich Jahre lang anlügen lässt, dann neigt man dazu zum hartnäckigsten Vertreter der Lüge zu werden, selbst wenn diese sich als Lüge offenbart hat. Ist vielen Leuten so gegangen, die sich ihr Geld von irgendwelchen Trickbetrügern haben aus der Tasche ziehen lassen. Die Situation ist ja eigentlich vergleichbar. Rechte Politik und Trickbetrug sind bekanntlich stark strukturverwandt ;)

    Im Übrigen ist das Verlassen des Kantons für mich keine attraktive Option da meine Firma ein überwiegend regional tätiges Dienstleistungsunternehmen ist. Wenn man 90% der Kundschaft in der Innerschweiz hat, zügelt man nicht mal eben nach Basel oder Zürich. (Von den Immobilien einmal abgesehen, die, wie ihr Name es verrät, eben immobil sind.)

    Was das allerdings nun mit "No Billag" zu tun haben soll, sehe ich nicht...




    Also ich fände es eben gerade nicht erstrebenswert, wenn Schawinski oder Projer bei Ringier oder Blocher im Stall stehen würden und es daneben nichts anderes mehr gäbe ;)


    Man kann das Ganze auch umdrehen und sagen dass man bisher noch kein einziges vernünftiges Argument für die Abschaffung der Gebühren gehört hat. Dann lieht man wesentlich näher an der Realität.

    Es ist ja etwas irritierend und grotesk zu sehen, wie die Initianten ihre "Werbebemühungen" in letzter Zeit darauf konzentrieren, zu behaupten, dass es die SRG auch nach "No Billag" noch geben wird.
    Offenbar hat man gemerkt, dass die Abschaffung der SRG kein mehrheitsfähiges Ziel ist und versucht nun zur "Schadensbegrenzung" die Auswirkungen der eigenen Initiative künstlich klein zu reden.


    Was ist daran komisch?

    Die "anderen" haben doch eine völlig andere Ausgangslage:

    1. Viel tiefere Kosten.
    Denn für ein Mediem das im Wesentlichen aus Dreck und Lügen besteht reicht es, ein paar billige Handlanger in ein Grossraumbüro zu stecken.
    Echter Journalismus benötigt demgegenüber qualifiziertes Personal, Korrespondenten vor Ort, Leute die Hintergrundrecherche und Fact-checking betreiben etc., da ist logischerweise erheblich teurer als das zusammenfantasieren von wirrer Proprganda.

    2. Subventionierung durch rechte Milliardäre, welche einen Teil des Geldes welches sie dem Volk gestohlen haben in die Manipulation der Volksmeinung reinvestieren.
     
    ---------------------------------------------------------------
    Jetzt kostenlos registrieren und mitdiskutieren!
Thema bewerten:
/5,

Diese Seite empfehlen