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Volk sagt "Nein" zur SVP

Dieses Thema im Forum "Initiativen / Abstimmungen / Wahlen" wurde erstellt von Deluxe, 1. 06. 2008.

Volk sagt "Nein" zur SVP 3.9 5 7votes
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  1. Komisch1

    Komisch1

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    Ist schon übertrieben. Mein Nachbar ist Landwirt mit seiner Frau zusammen. 10 Mutterkühe und ca. 30 Mastrinder. Nun er arbeitet zu ca. 80% als Nebenbeschäftigung und den Rest auf seinem Hof. Wo da das Krampfen sein soll ist mir schleierhaft. Sein ca 80.000 Franken Tracktor und seine Maschinen für nochmals etwa 150.000 Franken krampfen pro Jahr wenn es gut geht 2 bis 3 Monate einige Stunden am Tag. Amortisieren tut sich das ganz sicher nicht. Auf dem Hof sehe ich ihn pro Woche höchstens zwei manchmal drei Tage. Von krampfen keine Spur.
    Nochmals, wenn schon Subventionen, dann nur an Bauern, welche KEINE Nebenbeschäftigungen betreiben und ihre Kühe jeden Tag strigeln und sauber auf die Weide lassen. Dazu gehört auch die Verschissenen Strassen wieder zu reinigen, sonst ist mit der Idyllischen Landschaft nichts viel los.
     
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  2. Michaelp800

    Michaelp800 SVP

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    Klar rede ich von Bauern/Landwirten, die zu 100% tagtäglich im Hof und Umgebung arbeiten. Also ein so richtiger Bauer, der hat es schon schwer. Ich wohne 100-200 m von den nächsten zwei Bauernhöfen weg. Und die sehe ich immer arbeiten.
     
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  3. Nebelhorn

    Nebelhorn

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    Die SVP - eine typische Populisten-Partei. Ihr Commandante und Bauern-Intimus, Christoph Blocher, hatte diese Partei wohl gewählt, um mit Hemdsärmlichkeit und markigen Sprüchen zuerst bei einer naiven und leichtgläubigen Klientel politisch an Raum zu gewinnen. So stellte er sich wahrscheinlich vor, seine neoliberalen und eigennützigen Ziele langsam aber sicher durch die Hintertüre zu erreichen. Nun scheint die Volkstümlich- bzw. Volksdümmlichkeit mit Dorfmusik und Fahnenschwingern im Dunst der Bierzeltatmosphäre nicht mehr so richtig attraktiv und wählerwirksam zu sein.
    Nun muss ein pseudointellektuelles Outfit her: Klöppel von der Weltwoche, "Professor" Mörgeli und manche andere, denen bäuerliche Bodenständigkeit nicht so recht ins eigene Bild passen will. Toni Brunner, ehemals Primus der SVP-Volksaufklärung- und Propaganda und ganz in der urbäuerlichen Tradition verwurzelt, ist auf Tauchstation gegangen. Die SVP-Rumpelstilzchen haben offenbar ausgedient. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan. Ob der aktuelle Trend in der Partei so manchen neuen Wähler generieren wird, lässt sich bezweifeln. Es sind ja nicht alle auf den Kopf gefallen und lassen sich ein politisches X für ein U vormachen.
     
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  4. razzar

    razzar

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    Bei Problemen brauchts Lösungen und die Partei die Lösungen vorbringt erhält halt Popularität, und das nennt man Populismus. Was sind denn die die sich nicht populistisch verhalten? Ignoranten die keine Lösungen suchen und welchen die Probleme des Volkes egal sind?
    Naja, wenn das Volk merkt, dass diese Partei ja doch nur die "eigennützigen neoliberalen Ziele" verfolgt, die eigentlich ursprünglich die Probleme hervor gebracht haben, und zudem das Volk zweiteilt in Arm und Reich und den ärmeren Teil gar noch verhöhnt und gegen ihn hetzt, anstelle die versprochenen Verbesserungen zu erreichen, dann wird mit der wachsenden Unzufriedenheit auch die Ablehnung dieser Partei wachsen. Mit Trump passiert das Selbe, ist auch nur ein Rechter der verspricht und nicht einhält.
    Also der Rest kann ja auch nichts Anderes als radikal neoliberal und in die EU beitreten, was ja genau nichts besser machen kann. Die SVP war die letzte Hoffnung, was kommt nachher? Revolution?
     
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  5. Nebelhorn

    Nebelhorn

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    Manchmal möchte man über den Herdentrieb der opportunistischen Massen fast verzweifeln. Für ganze Volksgemeinschaften scheinen Leithammel, Vorbeter und Gurus absolut unersetzlich zu sein. Führer - schreite du voran, du hast die grösseren Stiefel an. Wir folgen dir, wohin du auch immer schreitest - und sei es auch in den Abgrund. Die menschliche Einfalt, ja grenzenlose Dummheit scheint auch in unserer aufgeklärten Zeit unerschöpflich zu sein. Aber, wer mit der Herde rennt, sieht immer nur Aersche. Ach - wie wahr!
     
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  6. razzar

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    Es wird besser:
    http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Parteilose-regieren-das-Land/story/13357225

    Wer braucht schon Parteien die am Volk vorbei politisieren?
     
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  7. abc def

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    Die Anführer, die @Nebelhorn meint, politisieren aber eben gerade nicht am Volk vorbei. Im Gegenteil, das Volk folgt ihnen, gerade weil sie so volksnah sind... Dass sich das Volk zunehmend hinter charismatischen Einzelpersonen schart, ist übrigens gerade eine Folge der Schwäche der Parteien.
    So ist ja auch der aktuelle US-Präsident faktisch eine Art "Parteiloser". Ein tatsächlich parteiloser Präsident ist im amerikanischen Wahlsystem natürlich realistischerweise nicht möglich. Aber dass ein Kandidat, der derart weit von den etablierten Eliten seiner Partei entfernt ist wie The Donald, es überhaupt ins Amt geschafft hat, ist schon eine wirklich bemerkenswerte Leistung.
    Inwiefern man die Wahl Trumps mit den Worten "es wird besser" kommentieren will, ist dann natürlich eine Frage des Standpunkts... :D
     
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