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Vierfachmord Rupperswil: Wenn Medien und ihre Psychiater ermitteln

Dieses Thema im Forum "Trollwald" wurde erstellt von tip, 4. 02. 2016.

Vierfachmord Rupperswil: Wenn Medien und ihre Psychiater ermitteln 5 5 3votes
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  1. tip

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    Im Vierfachmord von Rupperswil hat die Polizei anfangs einige konkrete Fragen via Medien an die Öffentlichkeit gestellt, z.B. wer Carla S. auf dem Weg zur Bank gesehen hat.
    Sehr bald jedoch nahmen die Medien den Fall "selbst in die Hand" und veröffentlichten ihre ganz "exklusiven" eigenen Tatversionen wie z.B.
    http://www.aargauerzeitung.ch/aarga...-taetern-von-rupperswil-als-vorbild-129948853
    Auch in obigem Beispiel mit einem Psychiater als Referenz, damit man sich irgendwie auf eine "Autorität" berufen kann.
    Das Ergebnis dieser Entwicklung ist, dass jemand der sich heute über den Fall informieren will, ganz stark von den ganz persönlichen kriminalistischen Einschätzungen ein Handvoll Journalisten geprägt wird.

    Meine grundsätzlich Position zu solchen Zuständen ist, dass die Bevölkerung sowas nicht einfach als "normal" ansehen und kritiklos akzeptieren sollte, sondern dass zumindest ganz genau hingesehen werden sollte, was bei sowas herauskommt.
    Werden bei Ermittlungen behördenintern bei der Polizei Fehler gemacht, sind die eben bestmöglich aufzuklären und abzustellen, aber beim nächsten Mal muss selbstverständlich erneut die Polizei ermitteln, hier gibt es keine Alternativen. Bei der Frage welche Rolle aber weitere Akteure wie z.B. die Medien spielen sollten und welche Grenzen dabei nicht überschritten werden sollten, kann man sich ja durchaus ansehen, was für Früchte, was für Ergebnisse sich hier jeweils in der Praxis zeigen.

    Denn diese Handvoll meinungsführender Journalisten tragen eben nicht nur ihre Meinung bei, sondern sie zensieren andere Sichtweisen, sie drängen ihre Meinung auf und verdrängen alles andere. Die Behörden werden weil sie sich zurückhaltend äussern mit Masse und Lautstärke übertrumpft und andere Sichtweisen werden erst gar nicht veröffentlicht, sondern der Journalist verbreitet seine eigene Meinung, gestützt durch angebliche Experten, die man einfach frägt, ob sie etwas "für möglich halten" oder "nicht ausschliessen können".

    Im Fall Rupperswil haben diese o.g. Zustände dazu geführt, dass die Bevölkerung ein total falschen Bild des Falles und seiner wahrscheinlichen Hintergründe vermittelt bekommen hat.

    Meiner Meinung nach haben eine Handvoll spekulierender medialer Meinungsführer den Fall im jetzigen Stadium unaufklärbar gemacht, weil die Bevölkerung völlig in die Irre geleitet wird und so wichtige Zeugenaussagen verhindert werden, weil möglichen Zeugen ein solches Zerrbild präsentiert wird, dass sie sich auf dieser Basis schon gar nicht mehr angesprochen fühlen.

    Dies möchte ich nun in meinem zweiten Beitrag hier auf den Fall "Vierfachmord Rupperswil" bezogen konkret begründen.
     
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    Hier zuerst eine Analyse
    [​IMG]

    Dabei ist ersichtlich, dass bei logischer Betrachtung, die in den Medien ausschliesslich und als klare Wahrscheinlichkeit thematisierte Möglichkeit eines unfreiwilligen Geldabholens, in Wahrheit völlig unwahrscheinlich ist.

    Vielmehr wäre es viel plausibler, dass es sich um ein Kaufgeschäft zuhause handelte. Eines der Opfer, z.B. der 19-jährige Dion hatte im Vorfeld von einem "Schnäppchen" gehört, z.B. vier tolle Smartphones zum halben Preis und die ganze Familie wollte sich zu Weihnachten damit eine Freude machen und die Mutter bezahlt, will aber die Ware selbst sehen.
    Nichtsahnend geriet man dabei an Hehlerware, die Täter sind so einen Vertriebsweg ausserhalb des "Nachtlebens" nicht gewohnt und übernervös. Während Carla S. Geld holt verspätet sie sich, die Täter werden noch nervöser, Opfer schöpfen Verdacht und die Situation eskaliert, dann Zeugenbeseitigung.
    Die Frage ist nun: Wer kennt die dortige "Schnäppchen-Szene" mit fliessendem Übergang zur Hehlerei, wovon aber die Meisten nichts ahnen?

    Da die Medien aber solche logischen Überlegungen selbst nicht denken konnten, propagieren sie ihre reinen unlogischen Phantasien von einer Geiselnahme und einem Geldholen unter Zwang.
    Damit jedoch verhindern sie, dass Zeugen die etwas von der "Schnäppchen-Szene" dort wissen sich überhaupt melden, weil sie das Denken der gesamten Nation völlig in die Irre leiten.

    Die mangelnde analytische Denkbegabung von einer Handvoll Journalisten die sich aber als Meinungsführer betätigen, hat damit den Vierfachmord unaufklärbar gemacht, weil relevante Zeugen durch völlig abwegige Tathypothesen nicht angesprochen bzw. geradezu gehindert werden sich zu melden.

    Was nun für viele Leute unvorstellbar ist:
    In einer total vergleichbaren Situation wie jetzt habe ich persönlich genau so wie heute eine Erkenntnis gehabt, die im Gegensatz zu dem stand was eine 180-köpfige Soko in einem spektakulären Kindermord zusammen mit den Medien ein halbes Jahr der Bevölkerung an Unsinn erzählt haben.
    Und ich könnte hier mit Mailprotokollen und amtlichen Dokumenten exakt beweisen, dass ich damals im Gegensatz zu allen Experten und Medien von Anfang an Recht hatte und es so auch nach der Aufklärung bewiesen wurde.
    Hier bin jetzt aber nicht ich das Thema, sondern es geht rein um ARGUMENTE zur fallentscheidenden Frage "Freiwillig oder unfreiwillig Geld geholt?" im Fall Ruppertswil, angesichts einer höchst problematischen Situation, in die die Medien die Nation gebracht haben. Und eben ob es zulässig ist, dass Medien eigenmächtig einen Zustand herbeischreiben, wo ein Fall unaufklärbar wird, wenn ihrer eigenen Thesen (mit denen sie das Denken der Bevölkerung in eine Sackgasse) leiten, eben nicht zutreffen.
    (Doch wenn es natürlich Nachfragen gäbe, könnte ich beweisen was ich gesagt habe.)
     
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  3. tip

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    Also momentan reflektiere ich was jetzt dafür und was dagegen spricht einen weiteren Beitrag hier zu schreiben.
    Also dafür würde die Aktualität des Themas sprechen und auch die Relevanz.
    Und eben dass es hier um einen hochgradig sachlichen und logisch hergeleiteten Denkansatz geht der beigesteuert werden soll und bisher definitiv fehlt.
    Aus anderen Fällen kenne ich dann das Argument dass die Polizei da sicher "insgeheim" schon selbst daran dachte. Nur, nur an etwas zu denken reicht nicht, wenn der Patient einen Herzinfarkt hat reicht es nicht ein Mittel gegen Fusspilz zu verschreiben aber an Infarkt insgeheim "zu denken".
    Wo Zeugen gesucht werden ist eine mangelhafte Ansprache durch nichts zu kompensieren.

    Hier ist jedoch mit keinem Menschen in der Schweiz ein sinnvoller Dialog möglich, auch nicht im realen Kontakt, wenn Medien oder eine Vielzahl von vielen Dutzend Bürgern z.B. folgende Infos bekamen.

    http://issuu.com/kleiderspender/docs/info_an_bev__lkerung_-_2016-02-05-v

    Hier kollidieren einerseits eine bedeutsame Argumentation mit Emotionen, die aber NICHT legitim sind hier. Einen Politiker oder Fußballspieler oder einen Song-Schreiber kann man einfach blöd finden und ablehnen, aber wie ins Unermessliche würde sich das Fiasko steigern, wenn ich hier nun nicht nur ERNEUT in der Sache Recht hätte, man nicht nur eine Zeit auf dem Schlauch gestanden wäre, sondern nachdem man zutreffende Hilfe angeboten bekam, dies auch noch trotzig und arrogant ausgeschlagen und sogar bekämpft hat. Wenn Animositäten über die Sachebene gestellt werden ist das bei einem Mord unzulässig, wenn jemand konstruktiv etwas beiträgt.

    Damit spreche ich jetzt von den Reaktionen in der Realität, die aus völliger Ignoranz bestanden haben.

    Frage:
    Handelt der Schweizer nach dem Motto: "Weil Du uns nicht sympathisch bist ist es uns lieber der Vierfachmord bleibt ungelöst als dass Du Recht behältst" ????????????
     
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  4. Alexander

    Alexander Parteilos

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    Also wenn man diesen Logikexperten - also dich - googelt, dann kommt ja einiges an ziemlich seltsamem Material zum Vorschein ;) Aber sehen wir mal davon ab und kommen zur Sache:

    Ich habe mich keinesfalls intensiv mit der Berichterstattung zu diesem Fall beschäftigt, daher nur einige Gedanken dir mir spontan in den Sinn kommen, also quasi ein abgleich zwischen der hier im Thread geäusserten Theorie und meinen Erinnerungen an die Infos die ich in den letzten Wochen irgendwann mal in der Zeitung aufgeschnappt habe:

    - Die Mutter war scheinbar bei zwei verschiedenen Banken Geld abheben. Die Polizei sagt zwar nicht wie viel, aber die Tatsache, dass sie dafür zu zwei Banken gehen musste, lässt es wahrscheinlich erscheinen, dass es sich um einen grösseren Betrag (womöglich alles was sie hatte) handelte. Wäre es nur um einen kleineren Betrag - oder nur um einen Bruchteil ihres Vernögens gegangen, hätte sie dafür kaum mehr als eine Bank aufgesucht.
    Hier stellt sich dann die Frage: Wie realistisch ist es, dass diese Mutter für den Erwerb von "familientauglicher" Hehlerware à la iPhone einen wesentlichen Teil ihres Vermögens abhebt? Scheint mir eher eine ungewöhnliche Vorstellung.

    - Das "Kinder als Geiseln nehmen und die Mutter zum Geldholen erpressen"-Verfahren scheint mir nicht per se so ungeeignet zu sein, wie es in obiger Darstellung behauptet wird. Mit entsprechend psychologischem Druck (und evt. auch Behauptungen wie "wir verwanzen dich", "wir beobachten dich" etc.) besteht da bestimmt eine nicht ganz geringe Aussicht auf "Erfolg". Und selbst wenn dem nicht so wäre: Die Tatsache, dass sowas bereits an anderer Stelle (offenbar eben z.B. in diesem Cershire, wo die Polizei verständigt wurde) versucht wurde, zeigt zumindest, dass es da draussen Räuber gibt, die eine solche Variante in die Tat umzusetzen versuchen - unabhängig von der objektiven Sinnhaftigkeit der Methode.

    - Zum Thema: "ungeeignete Opfer / zu erwartende Beute passt nicht zum Vorhaben": Muss nicht zwingend so sein. Bei Alleinerziehenden Müttern besteht (im Gegensatz zu Reichen) zumindest nicht das erhebliche Risiko, dass sie irgend ein Alarmsystem / einen Panic-Button im Haus haben.
    Kurz: Bei dieser Art von Opfer mag die Höhe der zu erwartenden Beute vielleicht nicht riesig sein, dafür ist das Risiko wohl auch geringer.
    (Ausserdem ist der Freund der Mutter offenbar Filialleiter einer Bank - womöglich galt der Plan ursprünglich ihm und wurde dann aus irgendwelchen Gründen umdisponiert?)

    - Wenn eigentlich zunächst alle nur friedlich auf das Eintreffen des Geldes zwecks Kaufabwicklung gewartet haben, warum waren mehrere Opfer gefesselt und geknebelt? Die Fesselung müsste dann ja nachdem die Mutter - noch nichts böses ahnend - das Haus verliess stattgefunden haben. Aber wieso? Weil sich die Täter plötzlich überlegten "ach, wir fesseln jetzt mal unsere Kundschaft, weil wir plötzlich ein schlechtes Gefühl bei der Sache haben - und dann töten wir den Rest der Kundschaft, nachdem sie zurückkommt". Wirkt seltsam auf mich. (Und falls die Situation erst eskaliert sein sollte, als die Mutter wieder da war: Wieso dann nachher noch fesseln...)

    - Ein Tötungsdelikt im Zusammenhang mit einer räeberischen Erpressung & Geiselnahme scheint mir von der Schwere der Taten her tendentiell naheliegender als ein Tötungsdelikt im Zusammenhang mit dem Verkauf von Hehlerware. Auch scheint mir in so einem Fall (Geiselnahme/Erpressung) die psychische Anspannung der Beteiligten und damit das Eskalationsrisiko grösser


    Zusammenfassend: Ich will hier keineswegs die offizielle Version als richtig und unantastbar hinstellen. Der Fall ist schliesslich ungelöst und vieles ist denkbar. Aber die offizielle Version scheint mir zumindest für einen aussenstehenden Betrachter der von seiner Logik & den in den Medien verfügbaren Informationsfragmenten gebrauch macht sicher nicht weniger plausibel zu sein, als die Version, die uns "tip" hier präsentiert.
     
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    Thema Müll im Netz: Stimmt

    Thema Geldabholung: Ich bekam schon 12.000 für ein Kfz nicht mehr am Schalter sondern nur in einem separaten Raum und in dieser Höhe ist ein Gespräch mit dem Kunden über die Verwendung Pflicht. Hier deutet alles auf zusammengekratzte Kleckerbeträge.

    Bei einigen weiteren Punkten antworte ich nun nicht speziell sondern verweise einfach auf meine gemachten Ausführungen die ich weiter für plausibler halte als die Entgegnungen.

    Thema "Warum Eskalation?"
    Genau dann hätte es die Fesselungen gegeben nachdem die Mutter unterwegs war. Weil die Täter extrem misstrauisch und angespannt waren ob jemand Verdacht schöpft. Und vielleicht schöpfte auch jemand Verdacht und dann muss nur jemand aufs Klo wollen und für die Täter stellt sich die Frage ob sie das Risiko eingehen dass die Person wirklich Verdacht geschöpft hat und von dort die Polizei ruft.
    Also kommt irgendwann der Moment der Eskalation wo sich die Täter dafür entscheiden zum Risiko eines Verkauf von Hehlerware auch noch das Risiko eines bewaffneten Raubes einzugehen und die Opfer zuerst nur zu fesseln. Um eben nicht aufzufliegen.
    Nicht alle Opfer waren gefesselt und so denke ich Dion hat sich gewehrt und wurde dabei mit dem Messer zumindest so schwer verletzt dass der Rest alles Verdeckungs Handlungen waren.
    Das oberste Ziel war es selbst davon zu kommen ohne die eigene Gruppe zu sehr zu gefährden, und als ein ungeplanter Toter mal im Raum stand ging es wohl nur noch darum Zeugen zu beseitigen.

    Aber okay damit will ich nur meine Gedanken erläutern ich will nicht meine Position durchdrücken weil das auch Schwachsinn wäre dort wo es sowieso eine feststehende Lösung gibt und es nicht darum geht wer das schönste Bild malen kann.
    Nur ist diese Lösung eben heute noch nicht bekannt, bei der heutigen Suche darf man sich eben einfach nicht zu weit von den plausiblen Alternativen wegbewegen.
    Wie auch immer man letztlich sich inzwischen den beiden Haupt-Möglichkeiten entscheidet was auch immer man davon favorisiert, den Hinweis, dass sie nun endlich nebeneinander betrachtet werden sollten, halte ich einfach für wichtig.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. 02. 2016
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    @Alexander
    Und noch speziell etwas zu Deinen eigenen Worten von wegen "offizielle Version".
    Genau die gibt es doch noch gar nicht bzgl. der Frage ob Geiselnahme oder Kaufgeschäft, die zweite Möglichkeit wurde offensichtlich nur von keinem erkannt bisher. Wobei es immer nur die Medien und nicht die Behörden waren die das Thema Geiselnahme zur "offiziellen Version" gepusht haben. Hier hast Du Dich köstlich verplappert ;) denn dass einseitige Medienberichte einen solchen Eindruck zu Unrecht aufkommen ließen ist ja gerade der Anlass für den "Logikexperten" gewesen hier einzuschweben.....:cool:
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. 02. 2016
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  7. Alexander

    Alexander Parteilos

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    Sicher dass es in der Schweiz auch so ist? Ich konnte vor wenigen Jahren bei meiner Bank problemlos knapp 20'000 .- am Schalter abheben. No questions asked.[*]
    Das müsste sich also vor kurzem drastisch geändert haben, wenn das heute nicht mehr möglich sein soll.

    Und auch die Tageslimiten für den Bargeldbezug am Bankomaten sind bei vielen Banken recht hoch angesetzt. Soweit ich weiss ist 5'000 .- hier ein üblicher wert.

    Von der "Kleckerbeträge"-Theorie bin ich also noch nicht überzeugt.

    Und wie gesagt: Für 4 iPhones zum halben Preis bräuchte man knapp 2'000 .- dazu muss nun wirklich keiner zu zwei verschiedenen Banken - und falls doch, weil er nur über zwei Konten mit je einem 1000er verfügt, dann wird er seine letzten paar Franken nicht in vier iPhone investieren wollen, hoffe ich ...

    Die Tatsache, dass sie zu zwei Banken ging spricht für mich nach wie vor eher dafür, dass sie entweder alles was sie hatte abhob - und/oder aber mindestens einen fünfstelligen Betrag.

    Jedenfalls nichts was man mal so eben ein paar Leute bei sich zu Hause für irgendwelche hehlerischen Tech-Gadgets zahlen würde.


    [*] Epmfindlich sind sie hingegen beim Einzahlen. Hab mal an einem CS Schalter 250 .- in Bar auf das Konto eines deren Kunden einbezahlt. Da wurde gleich mein Ausweis Fotokopiert... zur Geldwäschereiprävention... bei 250.- ...


    Das kannst du gerne tun.


    Nahezu das selbe lässt sich aber mindestens so plausibel annehmen, wenn wir von der Geiselnahme/räuberische Erpressungs-Geschichte ausgehen.
    Die Täter die im Haus mit den Geiseln warten während die Mutter Geld holt müssten doch ebenfalls sehr misstrauisch und angespannt sein (z.B. eben darüber, dass die Mutter die Polizei verständigt) - ich würde sogar sagen: ungleich misstrauischer und angespannter als wenn sie auf jemanden warten, der freiwillig Geld holen geht.
     
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