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Türkei reif für Europa?

Dieses Thema im Forum "Internationale Medien und Schlagzeilen" wurde erstellt von tapir, 29. 03. 2006.

Türkei reif für Europa? 4.3 5 4votes
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  1. brille

    brille

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    Als Nato Mitglied hat die Türkei sicherlich eine starke Armee, es sollen sogar 50 A-Bomben irgendwo in der Türkei lagern.
     
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  2. Alexander

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    Die Türken haben eine mannstarke Armee, aber die stärkste Europas wird es, was die Schlagkraft angeht, wohl bei weitem nicht sein. Man denke mal an die Franzosen und vor allem die Briten. Dagegen backen die Türken kleine Brötchen.
    Auch die Deutschen dürften wohl besser ausgerüstet sein.

    Im Übrigen gehört Russland sehr wohl zu Europa. Mehr als zwei Drittel der Russen leben im geographisch europäischen Teil.
     
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  3. Steph.Kopp

    Steph.Kopp

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    Ok, immer wieder gut neues zu lernen, danke. Und doch denke ich das dieser Erdogan gewalltig etwas auf dem Buckel hatt, und er steht erst am Anfang seiner Umstruktuirung und aufrüstung. Seine Gegner eliminiert er jetzt reihenweise, in "seiner" Armee stellt er jetzt seine Diener in Position, in den Schulen das selbe, die letzten "anderen" Moscheen unterwirft er seinem Diskreet, die Bevölkerung bindet er an seine kurze Leine, im Ausland macht er druck, um gleiches oder wenigstens "bitzeli" macht auszubauen, der EU diktiert er seine Agenda auf. Er hatt ja ein gewalltiges Druckmittel. Migrationsströhme ohne Enden. Und so werkelt Erdogan mit hilfe der Saudis, ja! Ihnen! an den Religiösen Struckturen innerhalb Europas.
    Dies alles zeigt mir, dieser Mann ist brandgefährlich und nicht zu unterschätzen. Der Wolf, hat sein Schafsfell abgelegt.
    Gott segne euch Steph
     
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  4. Alexander

    Alexander Parteilos

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    Dass Erdogan gefährlich ist, weiss man nicht erst seit gestern.
    Nur hat man es lange toleriert, weil man ein Interesse an guten Beziehungen hatte und weil man mit seinen NATO-Freunden ja immer besonders nachsichtig ist.
    Aber mit dem was er jetzt abzieht, hat ers, denke ich, gegenüber der EU und vielleicht auch gegenüber den USA, für eine Weile verspielt. Flüchtlingsabkommen hin oder her, die EU kann und wird keine Autokratie die den Rechtsstaat derart ausgehebelt hat als Beitrittskandidaten akzeptieren. (Auch die rechtsnationale Junta in Polen die gerade versucht die dortige Justiz auszuhebeln kriegt ja gerade massiven Gegenwind.)
    Es ist ja nicht so, dass Erdogan gegenüber der EU am längeren Hebel sitzt. Klar hat er mit dem Flüchtlingsabkommen eine gute Karte im Spiel, aber die Abhängigkeit der EU von der Türkei ist insgesamt wohl kaum grösser als es umgekehrt der Fall ist.
    Man sieht dies ja auch daran, dass Erdogan jetzt wieder bei Putin angekrochen kommt und sich in Russland öffentlich als Bittsteller hat vorführen lassen müssen. Sein Innenpolitisches "hoch" macht ihn aussenpolitisch schwach.
     
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  5. Steph.Kopp

    Steph.Kopp

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    Da bin ich deiner Meinung, sein Eifluss ist "momentan" Begrenzt. Doch "er" kriecht sicher nicht an Puting heran. Seine Absichten gehen viel weiter. Er will ein neues grosses türkisches Reich instalieren und da kommt ihm Russland gerade recht. Er ist im Begriff seine Karten so zu mischen, das es der EU schlussendlich keine andere Wahl bleibt ihm auf dem Leim zu gehen. Klahr, mit seinem agressiven Vorgehen, das jeder Menschlichkeit entgegensteht, prüskiert er seine "Partner" die ihm jetzt in die Schranken weisen wollen, was ihnen gelingen wird, noch lange nicht als gesichert gilt.
    Auf jedem Fall ist dieser Wolf daran seine Wege zu gehen, notfalls ohne der zustimmung der EU. Seine Druckmittel der Migration, werden der Europäischen Gemeinschaft noch gewalltige Schwirigkeiten bereiten, solche Zustände die "vieleicht" die Agenda Brüssels in eine ganz andere Richtung weisen werden? Auf jeden Fall, muss man diesen "Diktator" sehr genau in Augen behalten! Übrigens gibt es ein noch viel gewaltigeres Problem, das der Weltweiten Überbefölkerung. Die Weltgesundheitsbehörde ist sich diesem Problem sehr genau Bewusst und unternimmt doch nichts dagegen, ausser tonnen von Präservatifen, die vom Vatikan als imense Sünde, grosser Teile katolischgläubigen Menschen vorbehalten werden, und auf den Müllhalden der "Zivilation" landen. Dieser "falscher" Prophet weis ganz genau was er mit diesem Vorgehen bewirkt! Menschenströhme ohne Ende, und sie drängen alle ins gelobte Land. Dort bewirken sie schlussendlich dehn Zusammenbruch der zivilisierten Welt, was deren Absicht ist!
    Mal einen Schlussstrich ziehen, abwarten was deine, eure, Meinung darüber ist. Nimmt mich "mega" wunder, danke und wie immer Gottes reichen Segen. Steph
     
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  6. Beat

    Beat Parteilos

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    Das ganze Szenario Erdogans riecht, resp. stinkt bedenklich nach einer Neuinszenierung Hitlers Drehbuch ab 1933. Wir müssen damit rechnen, dass Erdogan sich zum Hitler der Türkei renkt, mit allem was das bedeutet, wenn wir in die Geschichte zurückblicken. Erdogan macht Anstalten, an den Geist der Ottomanen und deren Imperialismus anschliessen zu wollen. Dabei verrät er den Reformer der Türkei, Attatürk.
    Den Beitritt zur EU kann er gleich vergessen, scheint ihn auch nicht mehr zu interessieren.
    Die Unterstellung der Armee unter den Präsidenten ist die klassische Voraussetzung für das Errichten einer totalen, um nicht zu sagen totalitären Diktatur.

    Gleich und Gleich gesellt sich gerne. So ist der Besuch Erdogans bei Putin zu werten. Und Putin weiss das meisterhaft zu nutzen. Ein Ausschluss der Türkei aus der Nato wäre für ihn ein Triumpf.

    Die Zeichen stehen auf Sturm - auch für Europa.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. 08. 2016
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  7. Alexander

    Alexander Parteilos

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    Eine Abgeordnete der deutschen Linkspartei hat vor einiger Zeit an die dt. Bundesregierung eine Anfrage gestellt, ob man die Türken für einen braven Verbündeten im Kampf gegen der Terror handle oder nicht eher gegenteilige Erkenntnise habe.
    Die Bundesregierung sagte dann, dass man da schon eine Antwort drauf habe, aber dass man die Antwort aus Gründen des Staatswohl bedauerlicherweise nicht bekanntmachen könne.
    Nun, die ARD hat die Antwort jetzt wohl trotzdem in die Finger gekriegt: Gemäss Einschätzung der Bundesregierung hat sich die Türkei zu einem Dreh- und Angelpunkt für die Unterstützung des islamistischen Terrors entwickelt. Aber sowas darf man halt nicht laut sagen über seine NATO-Kollegen, gell.
     
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