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Trump, Brexit, Populismus - der Aufstand der Abgehängten?

Dieses Thema im Forum "Internationale Medien und Schlagzeilen" wurde erstellt von Alexander, 25. 07. 2016.

Trump, Brexit, Populismus - der Aufstand der Abgehängten? 4 5 8votes
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  1. SHANGHAI

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    Da stimme ich Dir zu. Es wäre eine strafbare Handlung. Und ich stimme auch zu, dass man solche Sachen nicht als Kavaliersdelikt locker wegwischen darf. Die Frage ist halt einfach, was ist tatsächlich passiert und war der Mutmaßliche auch Kavanaugh? Solange dies eben nicht klar ist und es gibt wohl keine Möglichkeit dies zu eruieren, ist die Unschuldsvermutung nur schon aus rechtsstaatlichen Gründen höher zu gewichten. Man hätte so auch völlig falsche Zeichen setzen können, welche sehr heikel sind für den Rechtsstaat.
     
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  2. Ginestra

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    Ford war freiwillig an der Party und hat selber illegalerweise Alkohol konsumiert.Frau muss sich halt vorher überlegen, mit wem sie saufen geht und wann man besser nach Hause geht. Sich erst 36 Jahre später aus dem Grund zu melden, weil man die Chance sieht, sich zu rächen, sollte hingegen durchaus strafbar sein!

    Ich kann mich noch erinnern an die Diskussion um die Ausschaffung krimineller Ausländer. Da sieht es dann seitens der Globalisten jeweils ein bisschen anders aus mit der Definition von Verbrechen.
     
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  3. Ginestra

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  4. Conchita M

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    Du stellst schon die richtigen Fragen, aber bei den Konsequenzen sind wir uns nicht einig.

    Eine echte polizeiliche Untersuchung und eine Befragung der mutmaßlichen Beteiligten durch erfahrene Vernehmungsbeamte hätte durchaus Ergebnisse liefern können. Darauf hat man bewusst verzichtet. Cui bono?

    Wenn die Tat nicht bereits verjährt wäre, wäre Dr. Fords Aussage ein hinreichender Anfangsverdacht, um staatsanwaltliche Ermittlungen einzuleiten. Wenn Kavanaugh unschuldig ist, könnte er Ermitlungen ziemlich gelassen entgegen sehen. Solange er bei der Aussage bleibt, dass nichts dergleichen stattgefunden hat, ist ihm nichts nachzuweisen und er gilt als unschuldig.
    Verwickelt sich dann Dr. Ford unter Verhörbedingungen noch in Widersprüche, kann er sie auch noch straf- und zivilrechtlich belangen.

    Ist er aber schuldig, kann es sein, dass er sich in Widersprüche verwickelt oder dass der zweite mutmaßliche Beteiligte, Mark Judge, unter Verhörbedingungen umfällt. Beides wäre fatal für ihn und die Senatoren und die Regierung, die ihn stützen.

    Um es noch einmal klar zu sagen: Die Unschuldsvermutung gilt vor Gericht, sie ist irrelevant bei einem Bewerbungsgespräch. Wenn du dich als Buchhalter um einen Job bewirbst und ein ehemaliger Kollege von dir kommt und glaubhaft versichert, er hätte gesehen, dass du bei deinem Sportverein Geld aus der Kasse genommen hättest, würde dein potentieller Arbeitgeber entweder sicherheitshalber jemand anderes einstellen oder er würde mindestens ernsthaft eruieren, ob an den Vorwürfen was dran ist. Wenn du dich dann weigerst, zu kooperieren, wäre das ein ausreichender Grund, dich nicht einzustellen. Unschuldsvermutung hin oder her.
     
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  5. Ginestra

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    Das geht aber nicht via Medien. Cui bono?
     
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  6. SHANGHAI

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    Ich glaube man sollte eine Bewerbung als oberster Richter für das Bundesgericht und eine Bewerbung als Buchhalter in einer Firma schon unterscheiden. Der Fall war öffentlich und es kamen Anschuldigungen zu einem Zeitpunkt, wo man sich fragt, wieso diese Anschuldigungen nicht gleich nach Bekanntgabe seiner Bewerbung gekommen sind. Hier wurde eindeutig die Kausa zu politischen Zwecken benutzt. Tragischerweise wurde de facto Dr. Ford von den Demokraten für ihre wahren Absichten missbraucht. Für Kavanaugh und seine Familie wäre natürlich klar gewesen, dass er ein Vergewaltiger ist und er wäre geächtet gewesen in ganzen Land. Eine Nichtnominierung aufgrund Behauptungen hat sehr wohl massive Konsequenzen – bei einem Buchhalter nicht -, und deshalb ist die Unschuldsvermutung höher zu gewichten. In Bezug auf die Untersuchungen kann weder FBI oder Staatsanwalt eigentlich gar nicht mehr machen. Es liegen keine Beweise vor und dass sich er oder sie verplappert ist praktisch ausgeschlossen. Beides sind intelligente Leute und könnten auch sagen, ich sage nichts mehr. Die FBI Untersuchung war meines Erachtens in diesem Fall eine reine Alibiübung, bei der gar nichts Neues ans Tageslicht kommen könnte. Eine Anhörung von beiden hat ja stattgefunden und mehr Fragen kann man eigentlich gar nicht mehr stellen.
     
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  7. Conchita M

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    Geht's noch?
    Ich überlege mir gerade, wie ich reagiert hätte. Ich war mit 15 auch auf Parties und habe getrunken (nicht zu knapp). Wenn ich damals jemals in so eine Situation geraten wäre, weiß ich nicht, ob ich damit zu irgendjemand gegangen wäre. Möglicherweise schon, weil in meiner damaligen Umgebung Alkoholkonsum als Jugendliche in keiner Weise stigmatisiert war aber sexuell übergriffiges Verhalten überhaupt nicht toleriert wurde.

    Nehmen wir aber mal an, ich hätte damals aus Scham, Angst oder warum auch immer, nichts gesagt und dann erfahre ich als erwachsene Frau, dass der Mann, der mich damals attackierte, sich auf ein hohes staatliches Amt bewirbt, dann würde ich, genau wie Frau Ford, damit heraus kommen, nicht aus Rache, sondern weil ich finde, dass die Öffentlichkeit das wissen muss. Ich kann sie prima verstehen.
     
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