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Teurer Atomstrom

Dieses Thema im Forum "Atompolitik" wurde erstellt von aristo, 12. 08. 2008.

Teurer Atomstrom 3.5 5 6votes
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  1. SHANGHAI

    SHANGHAI

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    @Alexander

    Wie geschrieben: Entscheidend ist ob die AKW die Unterhaltskosten (Reparaturkosten etc.) als Investitionskosten verbuchen oder eben nicht. Dazu müsste man diese Positionen genau untersuchen. Leider habe ich dazu keine Zahlen und keine Erläuterungen um dies verifizieren zu können. Und solange dies nicht klar ist, drehst du dich mit @Forteleon im Kreis. Einfach eine Zahl von Prediger Rechtsteiner ist zu wenig, er ist auch nicht konkret und bringt Beispiele wo die Klassifizierung fraglich wäre.
     
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    SHANGHAI, 6. 06. 2018
    Last edited by SHANGHAI; at 6. 06. 2018
  2. Alexander

    Alexander Parteilos

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    @SHANGHAI

    Wie geschrieben: Rechsteiner gibt an woher diese Zahlen stammen. Nämlich von den AKW-Betreibern selbst.
    Somit erübrigt sich die Frage.

    Im Übrigen ist es auch nicht wahnsinnig entscheidend ob die Klassifizierung als "Investition" richtig oder falsch ist, denn Investitionen die mit dem bevorstehenden Betriebsende untergehen ohne zuvor in irgend einer Form amortisiert worden zu sein führen ja eben (auch) zu jenem Ergebnis welches hier kritisiert wird: Nämlich dass der hinterlassene Schuldenberg am Ende grösser ist als notwendig.
     
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  3. SHANGHAI

    SHANGHAI

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    Lassen wir einmal die Glaubwürdigkeit von alt Nationalrat Rechtsteiner und den Betreibern bei Seite. Beide könnten befangen oder beeinflusst sein.

    Naturgemäß haben wir alle schon die Erfahrung gemacht, dass die Politik – diese hat Einfluss auf die Betreiber -, Probleme auch gerne vor sich hin schiebt. So könnte es ja auch mit diesen mutmaßlichen bzw. angeblichen Finanzlöchern sein. Ich bin da schon nicht unkritisch!

    Mein Gefühl sagt mir, dass hier sicher auch mit höheren Strompreisen spekuliert wird in der Hoffnung, man kommt rechnerisch mit einem blauen Auge davon oder verdient sogar noch kräftig. Ähnliche Spielchen haben wir ja bei der ALV/IV Stichwort „Kässeliverschiebung Dreifuss“ auch erlebt. Theoretisch könnte es durchaus auch Sinn machen, dass man spekuliert. Man sollte es nur fundiert begründen können. Da fehlt mir die Transparenz.

    Allerdings sind „Amortisationen auf Investitionen“ eben schon nicht die gleiche betriebswirtschaftliche Klassifizierung wie die üblichen laufenden Kosten. Man müsste da schon die kalkulatorischen Abschreibungen kennen, notabene Abschreibungen auf Wiederbeschaffungs- bzw. Wiederverkaufswerte. Die Darstellung für finanztechnische Abschreibungen auf den Anschaffungswerten und eine Laufzeit nach Verordnung, ist ja nicht unbedingt dann die effektive Realität. Hier können insofern Verzerrungen in beide Richtungen noch innewohnend sein.

    Ich bin mit Dir auch einig, dass die Gretchenfrage natürlich ist, ob dieser Plan oder Plan B (Abstellen sofort), relevant ist. Selbst vorübergehende Subventionen könnten Bestandteil einer Lösung sein.

    Definitiv ist aber, dass die Rechnung so oder so eine knappe Sache ist. Kein Mensch würde in dieser Situation noch investieren.
     
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