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Teurer Atomstrom

Dieses Thema im Forum "Atompolitik" wurde erstellt von aristo, 12. 08. 2008.

Teurer Atomstrom 3.5 5 6votes
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  1. Alexander

    Alexander Parteilos

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    @ Ginestra

    Nicht völlig unbegründet. Aber wenn Bugey ca. 70 km von der Grenze schmilzt, dann wird Genf höchstwahrscheinlich nicht langfristig unbewohnbar sein. Die nukleare Wolke wäre natürlich trotzdem unschön. Aber für die Schweiz sehr, sehr viel weniger gravierend, als wenn eines der inländischen AKWs schmelzen würde.
     
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  2. SHANGHAI

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    Bugey wäre für Genf definitiv viel problematischer als Leibstadt. Insofern läuft deine Begründung ins Absurde.
     
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  3. Ginestra

    Ginestra Parteilos

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    Genau darum halten wir ja aus ethischer Sicht nicht viel davon, den Strom aus Bugey zu kaufen, statt ihn selber zu produzieren. Noch weniger halten wir allerdings von Kernwaffen und die müssten aus ethischer Sicht sicher zuerst weg:

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  4. Alexander

    Alexander Parteilos

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    Absurd ist, dass du ernsthaft versucht es so darzustellen, als sei ein knapp 70km von unserem Grenz-Zipfel entferntes AKW problematischer für die Schweiz ist, als die AKW, die z.T. ihren "Todesradius" mitten in unseren am dichtesten besiedelten Gebieten haben - inkl. Zürich, Basel, Bern, ...


    Wie oben geschrieben: Falls die Franzosen zur vernunft kommen würden, gut für sie. Da wir aber davon ausgehen können, dass das nicht heute oder morgen geschehen wird, verschafft es uns noch ein bisschen mehr Zeit auf saubere & ungefährlichere Alternativen umzusteigen.
    Ich sehe nicht wieso das besonders unethisch sein sollte... wir drängen die Franzosen ja nicht zu ihrem AKW-Wahn.

    Atomwaffen-Thema = Abklenkungsmanöver. Das eine tun, das andere nicht lassen!
     
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  5. Ginestra

    Ginestra Parteilos

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    Mit der verfassungswidrigen Massenzuwanderung ist es mit dem aktuellen Stand der Technik absolut ausgeschlossen, nur schon den benötigten Strom (der ja nur einen kleinen Bruchteil am Energiebedarf deckt) in der Schweiz sauber und ungefährlich zu produzieren.

    Gaskraftwerke könnten zwar die Nuklearanlagen ersetzen, der Betriebsstoff Naturgas lässt sich aber nur in geringen Mengen Zwischenlagern und die Abhängigkeit ist entsprechend fast identisch, wie wenn wir gleich den Strom kaufen.

    Ob besonders unethisch oder nur unethisch ist überhaupt nicht die Frage. Wann haben denn die Bürger in Frankreich das letzte Mal darüber abgestimmt wie ihr Strom produziert wird?
     
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  6. Forteleon

    Forteleon FDP

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    ... oder Fessenheim, das ja noch weiterläuft bis sein Nachfolgewerk Flamanville ans Netz geht.....

    Tatsache ist, dass wir uns weder in Bugey noch im Inland einen GAU leisten können. Also können wir die Dinger nur noch so lange betreiben, wie das betriebswirtschaftlich sinnvoll ist, sprich solange die Dinger einen Deckungskostenbeitrag liefern. Dies weil der Ausstieg eben nicht gratis zu haben ist und unsere Mittel knapp sind. Letztendlich müssen ja noch andere Dinge finanziert werden. Die Strategie muss also der Ausstieg sein .... nicht der Umstieg, der ist nämlich auch sauteuer und bringt auch nichts, ausser eine Geldverteilung von allen an alle, mit dem Effekt, dass dazwischen eine Menge versickert. Also lieber eine reine Strategie des Ausstiegs und die Kompensation der fehlenden Leistung durch den Zukauf von draussen. Sollen andere die Risiken tragen, die Deutschen machen das ja supergerne!
     
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  7. Forteleon

    Forteleon FDP

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    Irgendwie passt das Thema nicht hierhin. Dennoch ein Hinweis zu deiner Karte, wie viele Kalibr und Totschka sind atomar bestückt? Immerhin haben die Russen ja ca. 1850 taktische Atomsprengköpfe ..... da erscheinen mir die paar Bömbchen (ca. 350) zwischen Indirlik und Lakenheath eigentlich ein kleines Problem....
     
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