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Terror, Anschläge, Attentate, Amokläufe

Dieses Thema im Forum "Internationale Medien und Schlagzeilen" wurde erstellt von tapir, 24. 07. 2016.

Terror, Anschläge, Attentate, Amokläufe 4.5 5 4votes
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  1. Pallas Athene

    Pallas Athene Keine_Parteiangabe

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    Verstehe, wie du das meinst, aber natürlich ist das Motiv wichtig. Man möchte künftige Amokläufe verhindern, wozu es unerlässlich ist, das Motiv zu kennen, oder besser gesagt seine Beweggründe.
    Er scheint Türken und Araber gehasst zu haben - nicht wegen ihrer Religion, sondern weil er sie als ethnisch minderwertig betrachtete, sich selbst dagegen als Arier: http://www.spiegel.de/panorama/just...s-fremdenhass-a-1105007.html#ref=recom-veeseo
    Hier heisst es noch, er sei der typische Amokläufer gewesen.
    Wäre er Islamist gewesen, hätten ihm vielmehr die Ethnien egal sein müssen und wäre es gerade unlogisch gewesen, Leute mit Migrationshintergrund zu ermorden, die mutmasslich wenigstens zum Teil Moslems waren, anders als eine Gruppe von Ungläubigen.
    Im Übrigen habe ich nicht gesagt, dass Hitler Moslems "hasste", sondern dass er sie verachtete - nicht wegen ihrer Religion, sondern aus ethnischen Gründen. Dass er sich mit den Eroberungsfeldzügen des frühen Islams identifizieren konnte, erscheint auch nicht weiter bemerkenswert. Dass er Leute wie Hitler und Breivik bewunderte, macht ihn daher nicht zum Islamisten, im Gegenteil.

    Und dies alles abgesehen davon, dass selbst wenn er jetzt Türken, Araber, Moslems oder wen auch immer nicht gehasst haben sollte, dies keineswegs bedeutet, dass er ein Islamist war, nur weil er mal eben ein paar Menschen ermordete und zufällig kein Skinhead war. Langsam beginne ich ernsthaft an deinem Verstand zu zweifeln.
     
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  2. Commodore

    Commodore Keine_Parteiangabe

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    Die meisten Opfer von moslemischen Attentäter sind aber Moslems selber. Viel schlimmer als die "Ungläubigen" sind eben in deren Augen die "Abtrünnigen".

    C.
     
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  3. abc def

    abc def

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    Richtig. Und auf eine perverse Art und Weise macht das ja sogar Sinn... Die Abtrünnigen sind für die Religionsfanatiker tatsächlich wesentlich gefährlicher als die von vornherein Ungläubigen.
    Deshalb soll sogar Yusuf al-Qarawani (ein bekannter Islamist und Fernsehprediger) in einem seltenen Moment der Einsicht gesagt haben:
    "Wenn sie die Todesstrafe bei Apostasie (=Abfallen vom Glauben) abgeschafft hätten, gäbe es heute keinen Islam mehr."
    Man muss sich das mal überlegen: Ein islamischer Prediger sagt tatsächlich, dass der Islam nur dank der angedrohten Todesstrafe für Abtrünnige überhaupt noch existieren kann. Und findet das nicht mal irgendwie bemerkenswert, sondern ganz normal und selbstverständlich... Das sagt eigentlich alles.
     
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  4. Forteleon

    Forteleon FDP

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    die Sache mit dem wort Amoklauf ist eine Schimäre. jeder Terroranschlag ist wenn man der Definition im deutschen polizeihandbuch folgt, ein Amoklauf. sprich wer behauptet das wäre eine Terroranschlag und dies ein Amoklauf (weil der Täter psychisch gestört gewesen wäre ... was viele Terroristen eben auch sind, oder wer der psychisch stabil ist, würde dutzende von menschen umbringen und sich selber in den Tod reissen?
    nehmen wir nur einmal münchen. da bestellt einer über ein dutzend leute in ein Einkaufszentrum und versucht diese dann einfach abzuknallen. auf den ersten blick ein Amoklauf eines davide x, der zufälligerweise deutsch-iranischer doppelbürger ist. auf CNN erfährt man, dass der Täter aber nicht davide mit dem ersten Vornamen heisst, sondern ali. dann erfährt man, dass mit der ausnahme eines griechisch orthodoxen, alle angerufenen ziele offenbar Sunniten waren .... soviel zum nicht religiösen Hintergrund der tat. natürlich handelt es sich bei diesem anschlag um keine is tat, schon weil, die ziele ja eigentlich Sunniten sind. aber es handelt sich ganz offensichtlich um eine tat, die einen sehr starken migrationsbezug hat. in der regel töten Amokläufer in Deutschland nicht gezielt Protestanten oder Katholiken, sondern einfach an einem ort anwesende. wir haben es hier mit einer neuen Dimension zu tun, die tunlichst verschwiegen wird. ebenso wie der psychische Gesundheitszustand der Migranten aus dem muslimischen raum. es wäre wahrscheinlich durchaus interessant die Häufigkeit von schweren Geisteskrankheiten in Bevölkerungsgruppen zu vergleichen. Bevölkerungsgruppen die sich durchaus unterscheiden, zum Beispiel hinsichtlich der Gewohnheit von Familien die heirat unter Cousins und cousinen zu akzeptieren, beziehungsweise sogar zu fördern.
     
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  5. tapir

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  6. tapir

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  7. tapir

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