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Studieren - bald brotlos?

Dieses Thema im Forum "Bildungspolitik" wurde erstellt von Nebelhorn, 7. 09. 2018.

  1. SHANGHAI

    SHANGHAI

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    Ich finde diesen Satz schon einmal verwirrend. Die Matura ist ja nur eine Reifeprüfung für einen Schulabschluss. Insofern noch keine Schnittstelle zur Praxis. Da ist natürlich ein Abschluss einer Berufslehre, ein Abschluss eines Studiums oder einer höheren Fachprüfung weit wertvoller zu betrachten. Gut finde ich auch die Zwischenlösungen. Wieso nicht zuerst einen Beruf erlernen und dann später eine Meisterprüfung, eine höhere Fachhochschule oder eben ein Studium anzugehen. Zeitverschwendung wäre eine Matura und dann ein Studium, bei dem man gar nicht abschließt oder ewig daran herummacht.
     
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  2. Forteleon

    Forteleon FDP

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    Die Problematik ist aus meiner Sicht, dass die Maturität zu stark forciert wird und zwar weniger von den Eltern als von vielen vor allem auch internationalen Pseudobildungsexperten. Tatsache ist, dass die heutige Maturitätsquote in vielen Fällen zu hoch ist und damit ein Teil der Maturi gar nie ein Studium abschliessen kann, weil ihm intelligenzmässig schlicht das Potential fehlt. In der Tat wäre gerade für solche Jugendliche der Weg über die Lehre wesentlich vorteilhafter. Es ist eine riesige Geldverschwendung, wenn nach zwei oder sogar drei Studienabbrüchen dann endlich eine Berufslehre absolviert wird!
     
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  3. Nebelhorn

    Nebelhorn

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    Pseudobildungsexperten - eine Bezeichnung, die den Nagel auf den Kopf trifft. Das Studium, das nicht nur aus reinem Prestigedenken heraus angestrebt wird und dann wirklich zu einer hoch qualifizierten und erfolgreichen beruflichen Entwicklung führt - wohlan. Vielen Akademikern mit entsprechendem Elitedünkel fehlt es oft am grundlegenden gesunden Menschenverstand. Dies führt dann zu den heute überall sichtbaren Fehlentwicklungen, die in Politik, Wirtschaft, Kultur usw. erschreckend und frustrierend sichtbar werden.
    Ich kann mich weder einer Matura, eines Abiturs oder eines Studiums rühmen. Eine solide berufliche Ausbildung sowie mein intensiv gebrauchter gesunder Menschenverstand hat mir zu einer persönlichen Entwicklung verholfen, von der so mancher Universitätsabgänger wohl vergeblich träumen wird.
     
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