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Stopp-Offroader-Initiative

Dieses Thema im Forum "Verkehrspolitik" wurde erstellt von Michael, 23. 08. 2008.

Stopp-Offroader-Initiative 4.3 5 4votes
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Sind Sie für die Initiative "für menschenfreundliche Mobilität"?

  1. Ja, schwere PWs sind gefährlich und umweltschädlich

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  2. Nein, diese Fahrzeuge sind zwar problematisch, aber ein Verbot ist der falsche Ansatz

    38,9%
  3. Nein, die Initiative greift zu stark in die persönliche Freiheit ein

    33,3%
Eine Auswahl mehrerer Antworten ist erlaubt.
  1. sirdust

    sirdust

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    AW: Stopp-Offroader-Initiative

    Die meisten Leute die einen Off-Roader haben bräuchten ihn gar nicht oder könnten mit einem 4x4 Subaru mehr anfangen als mit einem pseudo gelände wagen wie einem SUV. Ich finde leute die damit in der Stadt rumkurven sind irgendwie nicht ganz dicht. Sicher gibt es leute für die ein Offroader durchaus sinn macht. Förster, Jäger leute die in uwegsammen gelände unterwegs sind. Aber trifft das auf die meisten leute zu die eine solche Schüssel fahren? Leider nein. Einfach unnötig. Aber ein unnötig alleine reicht bei mir nicht aus um ein verbot zu rechtfertigen. Offroader sind unbestritten für den Fahrer eines der sichereren Verkerhs mittel ABER durch ihre Bauweise stellen sie bei einem unfall mit Fussgängern ein erhebliches Risiko dar. Und Fussgänger stellen die grösste Zahl an unfall Opfern in der Schweiz dar (siehe hier http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/11/06/blank/key/01/aktuel.html). Also offroader als sicher zu betiteln ist einfach unsinn. Genauso könnte man argumentieren das die Piranhas und Leopard ll die sichersten Verkehrsmittel darstellen. Schliesslich wird dem Fahrer im falle eines umfalls nichts passieren. Nein das ist natürlich unsinn. Die initiative bekommt von mir ein Nein.
     
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  2. Commodore

    Commodore Keine_Parteiangabe

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    AW: Stopp-Offroader-Initiative

    Aber die meisten Fussgänger werden angefahren, weil sie übersehen werden. Und genau bei einem Offroader ist die Übersicht besser. Auch Auffahrunfälle kommen sehr selten vor, da man eben immer weiter sieht als andere. Natürlich, wenn jeder einen Offroader (Aufrüstung) fahren würde, dann wäre dieser Vorteil wieder dahin. Aber es kann sich nicht jeder so ein Auto leisten und somit bleibt die Anzahl eh beschränkt. Ja klar, nötig ist noch vieles nicht. Es braucht auch niemand eine Kravatte oder teure Schuhe oder eine grosse Wohnung. Trotzdem geht es nicht an, dass man anderen vorschreibt was für sie nötig ist oder auch nicht.

    C.
     
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  3. sirdust

    sirdust

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    AW: Stopp-Offroader-Initiative

    Ein übersehen kann 3 gründe haben:
    fehlende übersicht
    unaufmerkasammkeit
    überhöhtes tempo


    Alles ist situativ und völlig unabhängig vom Fahrzeug. Beim rückwärtsfahren ist die übersicht beim Offroader zum beispiel schlechter kleine kinder können überhaupt nicht gesehen werden. Fakt ist das unfälle mit Fussgänger die häufigste unfallsart darstellt und das gerade da die grösste sicherheitsschwäche für offroader besteht ist auch unbestritten.

    Offroader + Fussgänger + Unfall ist eben schlimmer als passat + fussgänger + unfall (edit das selbe könnte man auch über Ferraris sagen)

    Das alleine reicht aber noch nicht aus um solche Fahrzeuge ganz zu verbieten. Vorallem wenn sie in gewissen Teilen der Schweiz durchaus sinn machen sie zu fahren.
    Aber ich weigere mich das Märchen der besonderen Sicherheit von Offroadern im normalen Strassenverkehr zu glauben. Es ist einfach unsinn. Ich persönlich finde SUV unpraktisch hässlich und absolut unnötig im alltags und stadt verkehr (nebenbei sind sie auch unnütz in gelände wo ein echter offroader gebraucht würde), aber das ist meine Meinung und jemand anderes kann es durchaus anders sehen und solange offraoder in der Statistik nicht die gefährlichsten autos auf der Strasse sind sehe ich keine ausreichende Begründung sie zu verbannen.
     
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  4. streifentier

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    AW: Stopp-Offroader-Initiative

    Nun, Leute die Kosovaren einen 300 PS-BMW geben sind's auch nicht. Aber ich frage mich einfach, wohin solche Aussagen führen? Dir erscheinen Offroader/SUVs überflüssig und willst daher willkürlich(!) ein bestimmtes Produkt verbieten?

    Die Sache mit dem Überfahren von Kindern im Rückwärtsgang ist übrigens auch eher veraltet, wie angeblich diese TCS-Studien. Ich erinnere mich, als das in Australien eine grosse Diskussion war vor Jahren. Da sind tatsächlich auffallend viele Unfälle mit SUVs passiert, aber auf Privatgrund in den Garagen. Mit den heutigen Rückfahrsystemen, sogar mit Kameras scheint das Problem behoben zu sein.

    Beat:
    Ok, unseren allen Nerven zu liebe sage ich es jetzt auch nur noch einmal, und auch ganz lieb und anständig.
    Gerade in der heutigen Zeit ist die Vernetzung verschiedener politischer Bereiche stark gestiegen. Häufig genügt die isolierte Betrachtung eines einzelnen Sachverhaltes nicht mehr. Dies ist sozusagen auch nicht „professionell“. Wenn sich Einzelne hinter Floskeln wie „Anstand“ oder „Sachlichkeit“ verstecken, ändert das nichts an dieser Tatsache. Es macht schlicht keinen Sinn über die Sicherheit im Strassenverkehrs zu diskutieren, wenn man sich aus ideologischen oder sonstigen Gründen weigert, die Ausländerproblematik entsprechend in den Kontext einzubeziehen. Wenn vor allem die linken Parteien beginnen, sich diesen Grundsatz zu verinnerlichen und sich wieder verstärkt für die „normalen“ Leute einsetzen, statt für die „problematischen“, dann werden sie der SVP auch Paroli bieten können. Soweit ein kleiner Gratistipp als pro bono, dass ich hier weder den Troll machen möchte, noch den guten Ruf des Forums gefährden will. Aber ein guter Ruf besteht ja nicht nur aus subjektiven Kriterien wie dem „Anstand“, sondern auch aus Professionalität und Objektivität und natürlich dem unbehinderten Wettbewerb der Ideen. Übrigens gilt das Verbot von Kollektivstrafen natürlich auch im Strassenverkehr. Wenn wegen einigen wenigen (Ausländern) alle Verkehrsteilnehmer durch politische, polizeiliche, juristische oder bauliche Massnahmen „bestraft“ werden, so haben wir ein Problem in der Schweiz. Da wäre es schon sinnvoller die betreffenden Subjekte sprichwörtlich „aus dem Verkehr zu ziehen“.
    War das jetzt „mündig“ genug?
     
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  5. sirdust

    sirdust

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    AW: Stopp-Offroader-Initiative

    Bitte lese meine Beiträge ganz oder lass es. Ich habe in 2 beiträgen klar geäussert wie meine antwort auf die Initiative ist. Aber wer nicht ernstgenommen werden will nenne sich streifentier und lese nur die hälfte der beiträge und behaupte dann einfach mal wild irgendwas und lege den anderen worte in den mund nur um dann sich als sieger seiner eigenen fiktion sein ego zu streicheln zu können. so long
     
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  6. streifentier

    streifentier svp

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    AW: Stopp-Offroader-Initiative

    Ich stimme dir ja sogar zu, aber ich finde diese Eingriffe in die Freiheit bzw. Wirtschaft halt einfach zu radikal und auch (volkswirtschaftlich) zu heikel. Dann müsste man ja auch eine Bewilligungspflicht für Kombis oder VANs einführen. Da mir ehrlich gesagt keine Begründung für Sportwagen oder Cabrios einfällt, wäre deren Schicksale wohl besiegelt.
     
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  7. ehm

    ehm Keine_Parteiangabe

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    AW: Stopp-Offroader-Initiative

    R E A L S A T I R E

    Richtig, es ist absolut unprofessionell und erst noch oberflächlich. Auf deine Interpretation hin mache ich den Vorschlag. Dieses Forum grundsätzlich auf einen einzigen Thread zu reduzieren, der da heissen könnte: "Streifentierische totalvernetzte Betrachtungsweise - der alles umfassende Schmetterlingseffekt." oder sooo.... Da man ja nichts mehr isoliert betrachten könne, weil alles mit allem zusammenhänge. :phhh:

    So können wir denn einen Offroader-Unfall im Elendsviertel von Bombay, wo ein Fussgänger überfahren wurde, der einfach sorglos über die Strasse rannte als Argument für die Offroader in Streifentiers Vernetzungswahnsinn aufnehmen, dass die meisten Fussgänger-Unfälle mit Offroadern in der Schweiz auf das Verschulden der Fussgänger, wie auch in Bombay klar und stichhaltig belegt wurde, zurückzuführen sei. Und weil der Fahrer in Bombay ein Taliban war, müssten wir in der Argumentation auch auf die SVPsche Ausländerpolitik eingehen, denn Talibans könnten einemal von einem Minarett den Islam verkünden, weshalb der grösste Verfassungsschandfleck der Schweiz angenommen wurde. Das ist die vernetzte SVP pur. Siehst du, so einfach geht die SVP'sche vernetzte Betrachtungsweise vom Offroader zum Minarettverbot.

    Es ist ohnehin interessant dem Diskussionsstil der SVP bei jeglichen Diskussions-Plattformen etwas näher - wie übrigens auch in diesem Forum - nachzugehen. Unabhängig vom Didkussionsthema, ob es sich um das Aussterben der roten Waldameisen auf dem Matterhorn handelt oder um die Überfischung der Haifische im Bodensee. Jeder der SVP-Pamphleten ist spätestens nach drei Sätzen bei einem ihrer Standardthemen angelangt, die da heissen: Steueren, Umverteilung der Linken, Ausländer, Islam und sonstige Kriminalität sowie alle anderen Feindbilder links von der SVP.
     
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