1. Willkommen auf POLITIK-FORUM.CH - der grössten interaktiven Politik-Plattform der Schweiz

    Über 3`600 registrierte Mitglieder, 6`800 Themen und 320`000 Beiträge!

    Folgen Sie uns auf Google+ / Twitter / Facebook
  2. Zutreffendes Statement von Benutzer Tapir mit 1800 Beiträgen an ein neues Mitglied:

    "Wenn du tatsächlich fundierte Kritik übst, dann hat wohl niemand etwas dagegen. Grundsätzlich üben wir hier eine Art "Selbstmoderation"
    Dieses Forum funktioniert, weil die User die Grenzen des Anstands kennen und (meist) wahren.
    Von Zeit zu Zeit geraten sich die User indes persönlich etwas in die Haare; sei davon nicht irritiert - man kennt und neckt sich hier teilweise schon ein Jahrzehnt."

Schlüers Minarett-Initiative: Die Hühner lachen nicht mehr

Dieses Thema im Forum "Initiativen / Abstimmungen / Wahlen" wurde erstellt von safado, 22. 10. 2009.

Schlüers Minarett-Initiative: Die Hühner lachen nicht mehr 4.4 5 5votes
4.4/5, 5 Bewertungen

  1. Driver_427

    Driver_427

    Top Benutzer
    Registriert seit:
    15. 02. 2012
    Beiträge:
    2.589
    Zustimmungen:
    0
    das Plakatgesetz in Basel sagt dazu etwas ganz anderes :

    Das Sujet, das eine verhüllte Frau vor einer von Minaretten durchstochenen Schweizer Fahne zeigt, sei rassistisch, bestätigte André Frauchiger, Sprecher des Bau- und Verkehrsdepartements. Konkret beruft sich das Departement auf Paragraph 7 der Plakatverordnung. Diese Bestimmung verbietet Plakate, die «gezielt rassistische Ideologien verbreiten, indem beispielsweise Gruppen aufgrund körperlicher oder kultureller Eigenarten oder ethnischer, nationaler oder religiöser Zugehörigkeit hierarchisiert werden».

    In Teilen verstosse das Plakat auch gegen die Bestimmung, dass ein Aushang nicht zu Hass oder Diskriminierung gegenüber Menschen anderer Hautfarbe, Ethnie oder Religion aufrufe, sagte Frauchiger
     
    ---------------------------------------------------------------
    Jetzt kostenlos registrieren und mitdiskutieren!
  2. Natascha

    Natascha Guest

    Neuer Benutzer
    Tja, der Frauchiger geht dem Mörgeli am Arsch vorbei. Den Stimmbürgern offenbar auch, wie die Aktion Frauchiger damals bestätigt hatte. Selbstverständlich hat das Plakat eben gerade nicht gegen das Anti-Rassimusgesetz verstossen.

    N.
     
  3. Driver_427

    Driver_427

    Top Benutzer
    Registriert seit:
    15. 02. 2012
    Beiträge:
    2.589
    Zustimmungen:
    0
    der Mörgeli lebt ja eh nach seinen Gesetzen aber

    die Plakatverordung schrieb also nicht Frauchinger
     
    ---------------------------------------------------------------
    Jetzt kostenlos registrieren und mitdiskutieren!
  4. Loser

    Loser Parteilos

    Top Benutzer
    Registriert seit:
    21. 04. 2008
    Beiträge:
    11.149
    Zustimmungen:
    6
    Geschlecht:
    männlich
    Der hat keinen Arsch.....nein stop, der sitzt bei dem auf dem Hals :)

    Gibts da ein Gerichtsurteil ? Nein ?

    wer öffentlich Ideologien verbreitet, die auf die systematische Herabsetzung oder Verleumdung der Angehörigen einer Rasse, Ethnie oder Religion gerichtet sind,

    da könnte man ja das mal lesen

    Als Bauwerk hat das Minarett die Funktion
    sowohl des Signalturms für die Gläubigen als
    auch des Wachtturms über die Gläubigen. Einige
    deuten das Minarett auch als Siegeszeichen.
    Das Minarett bringt einen religiöspolitischen
    Machtanspruch zum Ausdruck:
    «Hier sind wir, von hier weichen wir nicht!»
    Das Minarett steht somit im Dienst eines Anspruchs,
    der Toleranz grundsätzlich nicht
    kennt, der die Welt in Gläubige (die Muslime)
    und Ungläubige (alle anderen) trennt.
    Das Minarett ist damit Symbol eines religiöspolitischen
    Machtanspruchs, der von Glaubensfreiheit
    grundsätzlich nichts wissen will.


    Was ein Minarett bedeutet, ist etwa dasselbe wie ein Kirchturm, beide waren ursprünglich übrigens Wachtürme. Nicht mal das Christentum kann sich erklären, warum es die Türme überhaupt gibt. Manche sagen, wegen der Glocke, doch dafür brauchts ja keinen Turm. Wie übrigens auch nicht für einen Muezzin, wie die Deppen der Initiative behaupten

    http://www.minarette.ch/

    und wie damit die Sharia verhindert wird, ist mir auch schleierhaft. Zudem wirft man alle Moslems in einen Topf und das es unter ihnen auch solche gibt, die selber von den Fundis verfolgt werden, wird einfach ausgeblendet. Deshalb verstösst das Plakatt gegen die Antirassismusnorm.
     
    ---------------------------------------------------------------
    Jetzt kostenlos registrieren und mitdiskutieren!
  5. cristiano-safado

    cristiano-safado Guest

    Neuer Benutzer
    @Natascha

    Die Meinungsfreiheit kann erst eingeschränkt werden, wenn strafbare Handlungen vorliegen.
    Nicht nur, sondern wenn sie auch gegen unsere Verfassung verstösst. Der Koran vertritt die Scharia und diese ist eindeutig mit unserer Verfassung nicht kompatibel.

    Selbstverständlich hat das Plakat eben gerade nicht gegen das Anti-Rassimusgesetz verstossen.
    Das ist richtig. Und soviel ich weiss gibt es da auch einen Entscheid der Antirassismuskommission, die die Plakate lediglich als grenzwertig einstufte.
     
  6. cristiano-safado

    cristiano-safado Guest

    Neuer Benutzer
    @Loser

    Was ein Minarett bedeutet, ist etwa dasselbe wie ein Kirchturm, beide waren ursprünglich übrigens Wachtürme. Nicht mal das Christentum kann sich erklären, warum es die Türme überhaupt gibt.
    Von der Bedeutung der Minarette gibt es schon einen Unterschied zu unseren Kirchentürmen. Kirchtürme gehören zum Beispiel zu unserem Kulturgut, Minarette hingegen nicht. Wie Du selbst schreibst, das Minarett bringt einen religiöspolitischen Machtanspruch zum Ausdruck. Diesen Machtanspruch für den Islam gibt es aber nicht; weder religiös, noch politisch.
     
  7. Commodore

    Commodore Keine_Parteiangabe

    Top Benutzer
    Registriert seit:
    19. 01. 2010
    Beiträge:
    6.054
    Zustimmungen:
    416
    Geschlecht:
    männlich
    Ort:
    Pfäffikon SZ
    Nach den Terrorattacken wollen die Deutschen die Zuwanderung bremsen und die Sicherheitsvorkehrungen verstärken. Nebst mehr Videoüberwachung und Polizei sind zwei weitere – brisante – Vorschläge auf dem Tisch: ein Burkaverbot sowie die Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft.

    Die Ideen stammen von den acht CDU/CSU-Innenministern der Bundesländer. Die detaillierten Inhalte dieser «Berliner Erklärung» werden am 18. August vorgestellt, so der Plan.

    Erste Reaktionen auf ein Burkaverbot sind positiv. Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, hält die Vollverschleierung der Frau für «kein Zeichen einer offenen, demokratischen Gesellschaft».


    Auch dem Religionswahn wollen die Innenminister einen Riegel schieben: «Für religiösen Extremismus und den Missbrauch religiöser Symbole ist in Deutschland kein Platz.» Das Land brauche eine Rückbesinnung auf bürgerliche Tugenden wie Respekt, Höflichkeit und Rücksichtnahme.

    Die Minister sehen vor allem die Zuwanderung als Problem: «Eine unkontrollierte Zuwanderung und die damit verbundene Schleuserkriminalität verunsichern die Bevölkerung und erleichtern Straftätern und islamistischen Gewalttätern den heimlichen Zugang nach Europa.»

    Die Verfasser des Berichts schlagen auch vor, die doppelte Staatsbürgerschaft abzuschaffen: «Sie ist ein grosses Integrationshindernis. Wir lehnen diese gespaltene Loyalität ab.» Wer sich für die Politik ausländischer Regierungen engagieren wolle, dem werde nahegelegt, Deutschland zu verlassen.

    Von einer 2014 eingeführten Regelung des Doppelpasses profitieren vor allem die in Deutschland lebenden Türken. Geduldet wird der Doppelpass auch bei Migranten, deren Herkunftsländer keine Ausbürgerung akzeptieren. Dazu zählen Marokko, Iran, Algerien und Syrien. Davor mussten sich Einwanderer bis zum 23. Geburtstag für einen Pass entscheiden.

    Im Tessin, wo seit 1. Juli ein Burkaverbot gilt, ist man überzeugt, dass ein solches Gesetz auch Deutschland nützen würde. Lega-Staatsrat Norman Gobbi: «Es ist ein sehr aktuelles Thema, deswegen muss es die Politik anpacken.» Gobbi bietet den Deutschen Nachhilfe an: «Wir sind gerne bereit, um das Gesetz und die verschiedenen nötigen Massnahmen zu erklären.»

    Zuerst verhöhnt man die SVP, dann verhöhnt man die Schweiz, und nun - dauert halt etwas lange bei den Ignoranten und Mittelmäßigen, setzt sich die Doktrin der SVP durch. Es gibt halt Leute, die denken voraus und erkennen die Probleme.

    C.
     
    ---------------------------------------------------------------
    Jetzt kostenlos registrieren und mitdiskutieren!
Thema bewerten:
/5,

Diese Seite empfehlen