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SBB verstaatlichen

Dieses Thema im Forum "Verkehrspolitik" wurde erstellt von demoklos, 28. 03. 2013.

SBB verstaatlichen 4.6 5 5votes
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  1. demoklos

    demoklos

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    Endlich Schluss mit dem SBB Manager Abzockerrei!

    Die SBB verfügt über Haufenweise Immobilien / Grundstücke. Darauf könnten Gebäude für die Öffentliche Verwaltung (Kanton Stadt Gemeinden) gebaut werden staat teuer zu mieten.

    Ausbau / Sanierung und Beschaffung sollten die Kunden / Verbraucher entscheiden und nicht Abzocker die nur ihre Interessen vertretten
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23. 12. 2014
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  2. admin

    admin Mitarbeiter Parteilos

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    Der ÖV schlägt um 2,9 Prozent auf

    Bahn- und Busfahren in der Schweiz wird teurer. Der Grund ist ein 90-Millionen-Defizit im Regionalverkehr. Um wie viel die einzelnen Abos aufschlagen, sehen Sie in der Bildstrecke.


    Immer schneller, immer öfter, immer moderner: Die Kunden bekommen den Ausbau des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz zu spüren – auch finanziell. Bahn-, Bus- und Schifffahren wird nächstes Jahr um durchschnittlich 2,9 Prozent teurer. Der nicht rentable Regionalverkehr ist der grösste Kostentreiber.

    «Es gibt eine Deckungslücke von 90 Millionen Franken im regionalen Personenverkehr», sagte Ueli Stückelberger, Direktor des Verbands öffentlicher Verkehr (VöV). Die Erträge wüchsen nicht gleich schnell, wie das Angebot ausgebaut und das Rollmaterial erneuert werde. «Wir müssen dies ausgleichen.»

    Die 120 VöV-Mitglieder seien deshalb zum Schluss gekommen, dass auch die Preise für die Kunden steigen müssten. Er betonte zugleich, dass nicht die ganze Finanzierungslücke auf die ÖV-Benutzer abgewälzt werde. «Es ist eine moderate Tariferhöhung», sagte Stückelberger. Er habe kein schlechtes Gewissen: Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs habe halt auch seinen Preis.

    Keine Pendlerstrafe

    Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2014 werden sowohl die Abonnemente als auch die Einzeltickets um rund 3 Prozent teurer. Das 2.-Klasse-Generalabonnement für Erwachsene kostet neu 3655 Franken - ein Plus von 105 Franken. Fürs 1-Jahres-Halbtax zahlt der Kunde ab Dezember 180 Franken statt wie bisher 175 Franken.

    Der Preisüberwacher wurde über die beschlossenen Tariferhöhungen informiert. Die lineare Erhöhung stelle sicher, dass alle Reisenden gleich stark an den ungedeckten Kosten partizipieren, sagte Stückelberger. «Es ist keine Strafe für die Pendler.»

    Vor zwei Jahren waren die Tarife zum letzten Mal angehoben worden, damals um rund 5 Prozent. Da die Trassenpreise gleichzeitig stiegen, blieb den Transportunternehmen unter dem Strich nichts, wie Stückelberger erklärte. «Die jetzige Tariferhöhung ist die erste seit 2011, die dem Personenverkehr bleibt.»

    Weniger Subventionen von Bund und Kantonen

    Pikant am Preisanstieg ist die Tatsache, dass Bund und Kantone gleichzeitig weniger Geld in den regionalen Personenverkehr stecken. «Die Beiträge der öffentlichen Hand im laufenden Jahr sollen gegenüber der Planung um 2,5 Prozent gesenkt werden», sagte PostAuto-Chef Daniel Landolf. Für 2015 sind noch einmal ein Prozent tiefere Beiträge vorgesehen.

    «Wir müssen also die Ausgaben vermindern und die Einnahmen steigern.» Die öffentliche Hand und die Unternehmen könnten das laufend wachsende ÖV-Aufkommen nicht alleine finanzieren. Einen Teil des Zusatzangebots müssten also die Fahrgäste decken. Der Eigenfinanzierungsgrad durch Billetteinnahmen und Werbeerträge liegt im regionalen Personenverkehr heute nur bei gut 50 Prozent.

    Auch einige regionale Verkehrsverbunde, darunter der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV), beabsichtigen, die Billett- und Abopreise leicht zu erhöhen. In den Regionen und Kantonen sei die Wunschliste mit Angebotserweiterungen im regionalen Personenverkehr lang, sagte Landolf. Mehr Busse und Züge seien aber nicht zum Nulltarif zu haben.

    Politische Massnahmen gefordert

    Laut Stückelberger ist es zwar kein Ziel, die Tarife ins Unermessliche zu erhöhen. Trotzdem gebe es «keine absolute Schmerzgrenze» bei den Preisen. Der ÖV stecke insofern in einem Dilemma, als dass die Branche ihre Arbeit nicht einfach ins Ausland verlagern könne, um Kosten zu sparen.

    Deshalb fordert Stückelberger eine langfristige Planbarkeit - vor allem bei Bund und Kantonen. Denn auch die beschlossenen Tarifmassnahmen könnten das 90-Millionen-Franken-Finanzloch nicht stopfen. Dieses Problem müsse politisch gelöst werden.

    Eine Motion, die Massnahmen zur finanziellen Sicherung des regionalen Personenverkehrs verlangt, wurde im vergangenen Dezember vom Ständerat angenommen. Der Nationalrat behandelt das Geschäft voraussichtlich am kommenden Dienstag an der Sondersession. Die vorberatende Kommission hat der Motion bereits zugestimmt.

    Quelle: Tagi.ch
     
  3. Forteleon

    Forteleon FDP

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    man kann nicht ein gesellschaft die sich bereits zu 100% im besitz der eidgenossenschaft befindet verstaatlichen .....................
     
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  4. Rico

    Rico FDP

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    Wenn man bedenkt, dass man damit 365 Tage lang, die ganze Woche, plus Samstag und Sonntag, Tag und Nacht, ohne Zusatzkosten in der ganzen Schweiz Bahn, Bus, Tram, Schiff, Seilbahnen, .... fahren kann, ist das immer noch praktisch geschenkt. 10 Stutz am Tag, sagenhaft günstig.
     
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  5. abc def

    abc def

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    Realistischerweise sitzt allerdings niemand 365 Tage im Jahr Tag und Nacht im öV ;) (in der Nacht kostet der ÖV übrigens seit einiger Zeit schon Nachtzuschlag, falls dir das noch nie aufgefallen ist)
     
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  6. Rolf

    Rolf Guest

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    Verstaatlichen sollte man die Bahnlinien und Bahnhöfe, nicht die Züge. Für die Benützung der Bahnlinien durch die Züge privater Transportgesellschaften würde der Bund Konzessionen ausgeben. Der Bund müsste also nur einen Teil der Aktien der Bahngesellschaften kaufen.
     
  7. Rolf

    Rolf Guest

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    "Die SBB verfügt über Haufenweise Immobilien / Grundstücke. Darauf könnten Gebäude für die Öffentliche Verwaltung (Kanton Stadt Gemeinden) gebaut werden staat teuer zu mieten."

    Herr Demoklos, die Aktien der SBB sind vollumfänglich in der Hand des Bundes; da gibt es nicht mehr viel zu verstaatlichen. Der Bundesrat will, dass die SBB mit den Gewinnen aus den Immobilien ihre Kernaufgabe finanzieren, das schweizweite Schienentransportnetz.

    http://www.politik-forum.ch/threads/preisguenstiger-wohnungsbau-ja-aber-nicht-durch-die-sbb.7212/
     
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