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SBB-Cargo: systematische Demontierung.

Dieses Thema im Forum "Verkehrspolitik" wurde erstellt von Robert Keller, 7. 05. 2006.

SBB-Cargo: systematische Demontierung. 4.3 5 4votes
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  1. aristo

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    AW: SBB-Cargo: systematische Demontierung.

    Technologie-Park anstelle der SBB-Werkstätten
    Die Streikenden der SBB-Werke in Bellinzona haben heute eine Volksinitiative für einen Technologie-Park lanciert, der die bisherigen Werkstätten ersetzen könnte.
    http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/856341.html
     
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  2. aristo

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    AW: SBB-Cargo: systematische Demontierung.

    Meyer der von der Deutschen Bahn herkommt, wo man bereits viel Tafelsilber zerschlagen hat....

    http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=1656200/zzhd2a/index.html

    Zum 1. 1. 1994 wurden Bundesbahn und Reichsbahn zur (noch bundeseigenen) Deutschen Bahn AG zusammengefaßt. Diese erste Stufe der Privatisierung, sollte die Bahn "unternehmerisch flexibler" machen und verlorene Marktanteile zurückgewinnen. Die Bilanz ist ernüchternd.

    Bereits 1997 hat der Bundesrechnungshof darauf aufmerksam gemacht, dass das Betriebsergebnis eine deutliche Verschlechterung gegenüber dem letzten Jahr vor der Bahnreform aufweise. Danach durfte er die Bilanzen der Bahn nicht mehr kontrollieren.

    Wie anderswo bedeutete auch bei der Bahn die Privatisierung zunächst einmal höhere Managersaläre und gleichzeitig schlechtere Sozialleistungen für die neu eingestellten Eisenbahner(innen). Erfahrene und technisch versierte Eisenbahner(innen) werden von Juristen, Betriebswirtschaftlern und Unternehmensberatern zur Seite gedrängt. Die Beschäftigten im Betriebsdienst schieben große Überstundenberge vor sich her. Die Aufgliederung des DBAG-Konzerns in verschiedene Unternehmenssparten - insgesamt 186 "Töchter" - hat nicht weniger, sondern mehr Bürokratie und Koordinierungsmängel gebracht.

    Ein Teil der von Mehdorn aufgeführten Defizite ist hausgemacht und geht auf das Konto von Fehlplanungen, überdimensionierten Bauprojekten etwa bei Schnellstrecken und horrenden Honoraren für externe Unternehmensberater.

    (...)

    Privatisierung bringt Zerschlagung

    Eine Ausgliederung von ganzen Unternehmsteilen, Strecken oder Regionen aus dem Bahnkonzern bzw. eine Vergabe an Dritte kann keine fortschrittliche Lösung sein. Das System Bahn muß als einheitliches Ganzes gesehen werden. Jede Zerschlagung macht dieses System letztlich auch für die Kunden schwerer handhabbar. Wenn derzeit viele externe Unternehmer (darunter auch ausländische Bahngesellschaften) vollmundig behaupten, sie könnten bestimmte Unternehmensbereiche viel billiger betreiben, so ist dies mit höchster Vorsicht zu genießen. Wer behauptet, er könne alles "rentabler" betreiben, der wird dies in aller Regel nur durch Lohndumping, durch Vernachlässigung der technischen Sicherheit und Standards schaffen - und hinterher für neue öffentliche Subventionen an anderer Stelle die Hand aufhalten.

    http://www.labournet.de/branchen/dienstleistung/bahn6.html
     
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  3. brille

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    AW: SBB-Cargo: systematische Demontierung.

    Die "Teppichetagisten" glauben tatsächlich dass das kleine Volk Dumm ist. Ich meine, auch diese können lesen und denken wie diese auch, was folgender Bericht in der heutigen "Sonntag" zeigt.
     
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  4. aristo

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    AW: SBB-Cargo: systematische Demontierung.

    stephan maier: Es stellt sich hier sicher die Frage, ob der Schienengüterverkehr nicht eine der "Rubriken" sein sollen, die der Bund stützt, egal, ob sie Verluste einfahren oder nicht. Denn es ist ja in unser aller Interesse, möglichst viele Güter über die Schiene zu transportieren. Mit dem Entscheid, kleine Verladestationen zu streichen, bekommen beispielsweise kleinere Dörfer nun erheblich mehr Lärm und Emissionen zu spüren.

    Das ist in der Tat so. Die scheinbürgerlichen Parlamentarier der SVP & FDP & CVP haben mit ihren Vorgaben für die SBB-Cargo diese Option verhindert.
     
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  5. aristo

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  6. aristo

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    AW: SBB-Cargo: systematische Demontierung.

    Erfolglose Privatisierung
    Neuseelands Eisenbahn wird wieder staatlich

    Nach schlechten Erfahrungen mit der Privatisierung verstaatlicht Neuseeland seine Bahn jetzt wieder. Der Staat kaufe für 665 Millionen Neuseeländische Dollar (rund 335 Millionen Euro) die privatisierte Eisenbahn vom australischen Konzern Toll Holdings zurück, kündigte Finanzminister Michael Cullen an.
    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bahnneuseeland2.html

    Darum Stopp der idiotischen Bahnprivatisierung auf Raten.
     
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