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Pensionskasse ein böser Witz

Dieses Thema im Forum "Vorsorge- und Gesundheitspolitik" wurde erstellt von goto alex, 2. 07. 2016.

Pensionskasse ein böser Witz 4.7 5 3votes
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  1. goto alex

    goto alex Keine_Parteiangabe

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    Als ich mit 25 Jahren mich das erste mal für meine Pensionskassenabrechnung interessiert habe, sah das ganze noch recht gut aus. Da stand erwartetes Alterskapital 630`000 SFr. Es gab eine Rente von 3800 SFr. Mit einer zu erwartenden AHV von damals 1200 SFr war ich doch recht zuversichtlich. Da ich damals 4200 SFr im Monat verdiente. Jetzt mit der letzten Pensionskassenabrechnung muss ich sagen, ich kann nur hoffen dass ich meine Pensionierung nicht mehr erlebe.
    Bei einem Kapital von heute 110`000 SFr und noch weiteren 18 Jahren Beitrag, der rund 154`000 SFr sein wir. Komme ich auf ein Alterskapital von 198`000 SFr. Wer jetzt denkt der kann eins+eins nicht zusammen zählen der irrt. Denn das steht da so. Also nochmal 65`000 Verlust, von Rendite steht da gar nichts und eine Rente von ca. 1000 pro Monat plus AHV 1800. Will ich da meine Pensionierung erleben? Verdiene Heute 6600 SFr
    Da steht Monatlicher Beitrag 870 Sfr, davon Sparbeitrag 715 Sfr. 715 x 12 = 8580 x 18 = 154440. Wo gehen den die 65`000 SFr hin?
    Wir sprechen hier von mehr als einem 1/3 der Gesamtsumme die ich noch einzahlen muss, nicht von Peanuts.
    Ergibt sich eine gesamt Rendite von -75% in 40 Jahren, also -1.875% pro Jahr. Gutes Investment.
    Ist normal
    Das deckt sich mit den Aussagen eines Investment Bankers den ich kenne. Der sagt Sie nehmen 3% pro Jahr. -1.875 % + 1.25% was uns die Pensionskassen noch zahlen: Ergibt ca. 3% Anteil einer Investment Bank.
    So gehet es
    Nur der macht 7.5%- 10% oder mehr im Jahr daraus. Die Kosten tragen die Versicherten, denn Gewinn nehmen die selber in den Sack.
    Aber all sagen mir "So einfach ist das nicht, du hast eben keine Ahnung"
    Vielleicht, ich weis nur wir werden all ganz übel über den Tisch gezogen und das auf Staatliche Anordnung.
     
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  2. razzar

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    Nun da bist du hier richtig, denn auch hier wird behauptet dass alle reich sind und es somit niemanden stört wenn die erste und zweite Säule ausfällt (wer auch immer das zwangsgesparte Geld für sich beansprucht). Laut jenen, die das behaupten, ist es demnach nicht erwünscht, dass man wegen Geldmangel, Sozialkosten, Asylkosten oder sonstigen Ausgaben jammert. Denn es sind ja alle reich in der Schweiz und sämtliche Sparpläne und Rentenkürzungen sind nur Verschwörungstheorien und wegen Reichtum aller auch überhaupt nicht nötig. Es ist somit unvorstellbar, dass die Pensionierten (alle) nicht auch ohne erste und zweite Säule in Saus und Braus leben heute und morgen. ;)
     
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  3. goto alex

    goto alex Keine_Parteiangabe

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    Mich erstaunt einfach, dass dies nicht ein grosses Tema ist. Den mit den meisten mit denen ich über dies spreche, tun mich als "Nögeler" ja bis hin zum Querulant ab.
    Warum unternimmt niemand etwas?
    Warum machen alle die Augen zu das man auf dem Arbeitsmarkt ab 45 weg vom Fester ist und dass wegen der PK?
    Warum macht der Arbeitgeber die PK, den meisten ist doch völlig egal was ich für eine Rente bekomme.
    Die PK müsste doch wie die KK in meiner Hand liegen. Dann kann ich entscheiden was ich will. Der Arbeitgeber zahlt einfach in meine Kasse und zwar immer gleich viel egal wie alt ich bin.
    Habe leider in letzter Zeit häufig die Stelle gewechselt. Da schwankt die PK von 270`000 SFr über 420`000 SFr zu 198`000 SFr. und das mit fast den gleichen Abzügen. Ich kann da gar nichts beeinflussen. Was für ein krankes System ist dass den?
     
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  4. razzar

    razzar

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    Macht man doch. Da gibts Lösungen von Rentenklau über länger arbeiten - mein Gott sogar über Entmündigung der Alten in der Demokratie wird geblödelt. Es wird ja schon viel getan gegen die Alten, weil sie scheinbar schuld sind am AHV-System-Chaos oder weil sie sich nicht wehren können. Es geht wohl nicht lange bis der Spruch fällt, dass alle Alten ohne hohen Reichtum im Rentenalter einfach ihr Leben lang zu faul waren. So läuft das mit uns Egoisten, alle Anderen sind schuld und lasst uns bloss in Ruhe mit euren Geldsorgen. Die zu bezahlenden Ergänzungsleistungen an die Alten sind das schlimmste zu bejammernde Problem der Schweizer. Erst wenn diese auf Ego gedrillten Kleingeistigen selber alt sind und Hilfe brauchen, wird ihnen vielleicht klar was los ist. Bis dahin sind die Alten ein Dorn im Auge.
     
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  5. goto alex

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    Ja, genau, dass mit dem länger Arbeiten. Scheint die Patentlösung zu sein. Muss ich wohl, wenn ich dann noch kann. Beziehe AHV und PK und gehe für die Hälfte eines 30 Jährigen arbeiten. Der kann dann von der Fürsorge leben bis er auch ins Rentenalter kommt und für den Arbeitsmarkt interessant wird.
    Tolle Lösung.
     
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  6. goto alex

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    Und jede Firma ist gleich mit einem Gesundheitszentrum verbunden wenn es die alten Säcke wider umhaut. Grösser Firmen können sich gleich eine eigene Krankenschwester einstellen. Gibt neue Jobs. Guter Ansatz.haha
     
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  7. razzar

    razzar

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    Da gibts noch viele so anständige Lösungen, um in einem sterbenden Kapitalismussystem die Reichen noch reicher zu machen. Wir sind ja erst am Anfang vom Kürzen und Streichen vom Wohlstand des fleissigen Arbeiters und haben noch nicht mal begonnen mit der Verlängerung von seinem für Arbeit geopferten Teil seiner Lebenszeit.
     
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