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Parlamentarischer Affenzirkus

Dieses Thema im Forum "Politik weltweit" wurde erstellt von Nebelhorn, 13. 09. 2018.

  1. Nebelhorn

    Nebelhorn

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    Parteien als zentrale Wahrer der Demokratien? Das ist wirklich ein (schlechter) Witz. Wenn jemand das, was heute von einer wirklichen Demokratie übrig geblieben ist wahrt, dann sind es mündige Bürger, die sich nicht alles gefallen lassen und den vielen selbstgefälligen, überheblichen, verlogenen und nur an ihrem Eigennutz interessierten sogenannten Volksvertretern kräftig auf die Finger hauen. Jüngstes Beispiel in Deutschland: Zahlreiche Aktivisten, die mit ihren massiven Protesten verhindert haben, dass ein ganzes Waldgebiet für den Braunkohleabbau eines profitgierigen Energiekonzerns gerodet werden konnte. Und wer sind die Steigbügelhalter des Energiekonzerns? Die ach so demokratischen und auf das Wohl ihrer Bürger bedachten Polit-Apparatschiks.
    Wir haben längst keine echte Demokratie mehr, sondern eine mehr oder weniger getarnte Wirtschaftsdiktatur. Wenn es in Nordkorea noch schlechter aussieht, macht das unsere Verhältnisse nicht besser.
     
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  2. Ginestra

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    Es gibt tatsächlich auch in der Schweiz noch viel Luft nach oben! Die Gobalisierung wirkt auch bei uns nicht in eine erfreuliche Richtung.
     
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  3. Landberner

    Landberner

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    "Parlamentarischer Affenzirkus"

    Offenbar haben Sie etwas gegen die parlamentarische (indirekte) Demokratie, Herr Nebelhorn. Die indirekte Demokratie ist aber die Voraussetzung für direktdemokratische Mitwirkung.
     
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  4. Nebelhorn

    Nebelhorn

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    Ich habe absolut nichts gegen die parlamentarische Demokratie, sofern diese tatsächlich gegeben ist. Wir haben jedoch inzwischen eine ausufernde Wirtschaftsdiktatur, die nur jenen immer mehr in die Taschen spült, die ohnehin schon viel zu viel besitzen. Da wird dem arbeitenden Normalbürger über Steuern und Gebühren, ständig höhere Krankenkassenprämien immer mehr Geld aus der Tasche gezogen und zugleich ein Konsumterror ausgeübt, der auch noch nach den letzten Franken für völlig überflüssigen und unnützen Humbug lechzt. Dieses System hat mit echter Demokratie so wenig zu tun, wie Ausbeuter in Drittweltländern mit Menschenfreundlichkeit. Es ist kein Alibi, dass andere Systeme noch schlechter sind als unser neoliberaler Raubtierkapitalismus. Man kann gespannt sein, wie lange sich die Bürger das noch gefallen lassen. In Frankreich rumort es bereits gewaltig; andere werden wohl bald folgen.
     
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  5. Hokus

    Hokus

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    Wie lange lassen Sie es sich noch gefallen? Oder warten Sie auf andere die wie in Frankreich demonstrieren? Ich will das übrigens auf keine Art und weise relativieren, es sind aber nur ein paar 10000 auf ein X Millionen Volk. Keine Revolution also, höchstens etwas mühsam. Und wenn die alternative zu Macron, Le Pen sein soll, bezweifle ich ganz klar das da irgend was besser werden wird.

    Soziale Gerechtigkeit ist so ein super Schlagwort oder? Das wäre doch erstrebenswert? Nur wählen in Europa genau jenes Volk das Sie hier zitieren, überwiegend Konservative, Rechtsliberale und teilweise Sozialdemokraten und Nationalisten. Alles in allem eine ganz klare Mehrheit für den "Raubtier" Kapitalismus.

    Ich frage mich dann oft was den die alternative zu unseren Parlamentsdemokratien sein könnte? Nun da könnten sie Extreme Linke oder extreme Rechte fragen. Beide werden garantiert nichts von einer Parlamentsdemokratie halten, von Demokratie grundsätzlich schon gar nicht.

    übrigens ist eine Gesunde Gesellschaft eine in der die Mehrheit glaubt es gut zu haben und eine Chance auf ein gutes leben für sich und die Kinder zu sehen. Wenn das kippt haben Sie die Revolution.
     
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  6. razzar

    razzar

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    Von diesem "X Millionen Volk" haben die Gelbwesten eine breite Unterstützung. So wie das aussieht macht ein Grossteil dieses Volkes die Faust im Sack ohne an Demonstrationen zu gehen. Man kann ruhig annehmen, dass die Demonstranten als ein kleiner Teil einen grösseren beträchtlichen Teil an Unzufriedenheit im Volk auf der Strasse vertreten. Macrons Ansehen schwindet drastisch. Das können nicht nur deine "paar 10'000" sein.
    Langsam kehrt sich die Sache und viele Menschen scheinen tatsächlich aufzuwachen. Das System ist nicht mehr vertrauenswürdig und die Wirtschafts- und Gelddiktatur schmückt sich vermehrt mit dem Gesicht des Teufels. Die Menschen werden ihre "Retter" wählen. Ab einer gewissen Zeitspanne unter Druck der Gelddiktatur kann das durchaus so aussehen wie in Venezuela oder Frankreich oder Italien oder Grossbritanien (Brexit) usw. Welcher Anhänger der Gelddiktatur (oder der Globalisierung) will heute noch das Volk fragen was es gerne hätte? So wie das aussieht darf es gar keine Alternative zu diesem Raubtierkapitalismus geben. Man hungert lieber ganze Völker aus bis sie tun was die Gelddiktatur will.
     
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  7. Hokus

    Hokus

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    Welche? Wer könnte in Frankreich die Retter sein?
     
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