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    Von Zeit zu Zeit geraten sich die User indes persönlich etwas in die Haare; sei davon nicht irritiert - man kennt und neckt sich hier teilweise schon ein Jahrzehnt."

#NotInMyName

Dieses Thema im Forum "Internationale Medien und Schlagzeilen" wurde erstellt von Conchita M, 14. 11. 2015.

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  1. razzar

    razzar

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    Jeden Grosskonzern kann man als Mittel zum Zweck einsetzen, in Form von Geldansammlung und nicht zurück in die Gesellschaft bringen als Kapitalsammelstelle. Es sind jeweils die Führer die das so wollen, und nicht die Kleinen. Die Kleinen können allerhöchstens zu dumm oder auch zu unterdrückt sein um nicht darauf reinzufallen.
     
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  2. abc def

    abc def

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    Doch das kann sie - nämlich genau dann, wenn es die Mehrheit nicht für nötig erachtet, darauf hinzuweisen, dass es ihrem Verständnis widerspricht. Deshalb wäre es meiner Meinung nach wichtig (und völlig selbstverständlich), dass sich jeder Moslem vom Terror distanziert, der auch in seinem Namen durchgeführt wird - falls er ihn tatsächlich ablehnt. Ich denke allerdings, dass viele Moslems den islamischen Terror zumindest tolerieren.
    Hingegen sind die Leute, die bei jeder Gelegenheit darauf hinweisen, dass Islamismus und Terror nicht mit dem Islam an sich gleichzusetzen seien, ironischerweise ja meistens gerade keine Moslems. Es handelt sich um eine Art "Fremd-Distanzierung" von Leuten, die es für nötig halten, sich quasi an Stelle der gemässigten Moslems vom Terror zu distanzieren. Als ob das die gemässigten Moslems nicht selbst tun könnten - wenn sie es denn überhaupt wollten...
     
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  3. Pallas Athene

    Pallas Athene Keine_Parteiangabe

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    Dann distanzierst du dich konsequenterweise sicher auch jedes Mal von den USA beziehungsweise dem entsprechenden Land, wenn die wieder mal im Namen der humanistischen, aufgeklärten etc. westlichen Welt Unschuldige töten? Ich nämlich nicht, obwohl ich mich den Werten, die die USA für sich in Anspruch nehmen und die nicht zuletzt oft als Rechtfertigung dienen, verbundener fühlen dürfte als irgendein Moslem in Indonesien sich irgendwelchen Personen aus Nordafrika, die zufälligerweise dieselbe Religion teilen.
     
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  4. abc def

    abc def

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    Im Gegenteil. Wenn sie dadurch verhindern, dass noch mehr Unschuldige getötet werden, dann unterstütze ich es sogar.
    (Und wenn nicht klar ist, ob mit oder ohne militärische Intervention weniger Unschuldige sterben werden, bin ich eigentlich recht froh, dass ich die Entscheidung nicht zu fällen habe.)
    Dass jemand im Namen des Humanismus völlig sinn- und wahllos Unschuldige abschlachtet, dürfte (im Gegensatz zum Islamismus) hingegen eher der Ausnahmefall sein. Und falls ja, würde ich das tatsächlich verurteilen.
    Im übrigen dürfte es auch enorm schwierig sein, für eine solche Tat eine nur schon halbwegs vordergründig plausible humanistische Rechtfertigung zu finden - sehr viel schwieriger, als im Koran eine Stelle zu finden, die Gewalt gegen Ungläubige rechtfertigt. So etwas wie ein Dschihad ist nämlich im Humanismus schlicht nicht vorgesehen...
    Mit anderen Worten: Der Vergleich von islamistischer Gewalt mit (angeblicher) "humanistischer Gewalt" ist völlig absurd.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. 11. 2015
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  5. Pallas Athene

    Pallas Athene Keine_Parteiangabe

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    Da sitzt du aber einem fundamentalem Irrtum auf, siehe nur mal beispielsweise diesen Artikel; ansonsten kann ich das Buch "Wirtschaft und Gewalt" von Noam Chomsky sehr empfehlen (allerdings nur, wenn man mit einer übergrossen Portion Zynismus umgehen kann).
    "Humanistische Gewalt" ist natürlich tatsächlich völlig absurd. Nur habe ich nicht das geschrieben, sondern den Humanismus als Beispiel für einen Wert genommen, den wir ach so aufgeklärte Westler mit den USA teilen - so wie die Muslime ihre Religion teilen -, ohne dass jene dies von zahlreichen Verbrechen, die den IS alt aussehen lassen, abhält. Und wenn irgendwelche Verrückte im Koran eine Stelle finden, die sie so auffassen, dass sie die ganze Welt zum Islam bekehren sollen, so entspricht das eben nicht der Auffassung vom Islam, den die die Religion definierende Mehrheit der Moslems und auch die Islamwissenschaftler haben, wie dies in diesem Forum auch schon erläutert wurde.
    Wenn also Moslems sich von etwas distanzieren sollen, was ihrer Weltanschauung total widerspricht, liegt es eben nicht so fern, dies auch von all denen zu verlangen, die die Werte vertreten, die die USA als Rechtfertigung missbrauchen (Demokratie usw.). Jedenfalls von amerikanischen Staatsbürgern selbst könnte man das verlangen, weil sie diese Politik sogar noch mit ihren Steuergeldern unterstützen.
    Nachdem ich dies gesagt habe, finde ich es trotzdem begrüssenswert, wenn irgendwelche hochrangige islamische Geistliche Terroranschläge, die im Namen ihrer Religion verübt werden, verurteilen. Aber ich fände es eben auch bemerkenswert, wenn einmal europäische Politiker den Mumm hätten, sich von Gräueltaten angeblicher Verbündeter zu distanzieren und zu sagen, dass jene ebenfalls nicht mit ihren Werten kompatibel seien.
     
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  6. abc def

    abc def

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    Wenn ich mich von irgendwem distanziere, dann von linksextremen Spinnern wie Noam Chomsky... :)
     
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  7. Taube

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    Dass das Thema Euro-Islam nicht Konjunktur hat wundert mich schon. Kennt den Begriff überhaupt noch jemand?
    Taube
     
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