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Nach 15 Jahren: Für gestört erklärte Steuerfahnder werden rehabilitiert

Dieses Thema im Forum "Internationale Medien und Schlagzeilen" wurde erstellt von Alexander, 14. 12. 2015.

Nach 15 Jahren: Für gestört erklärte Steuerfahnder werden rehabilitiert 4 5 3votes
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  1. Alexander

    Alexander Parteilos

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    Von unseren deutschen Nachbarn erreichen uns ja hin und wieder ein paar erschreckende Beispiele dafür, was mit Beamten oder Bürgern passiert, die ihre Arbeit (in diesem Fall das Verfolgen von Wirtschaftskriminellen) ernst nehmen und den Mächtigen ans Bein pissen.

    So wurden beispielsweise vor ca. 15 Jahren, nachdem die Rechten im Bundesland Hessen die Macht übernommen hatten, vier Steuerfahnder mit der Begründung "unterhapierbar geisteskrank" frühpensioniert, weil sie an einem grossen Fall von Steuerhinerziehung dran waren, der möglicherweise sogar die CDU selbst (und nicht nur deren Geld- und Auftraggeber) betroffen hat. Die Rechten haben, nachdem sie die unangenehmen Fahnder "entsorgt" haben, sämtliche weiteren Untersuchungen aus "Kapazitätsgründen" eingestellt, sodass die Kriminellen nie zur Rechenschaft gezogen wurden.

    Nun wurden nach fünfzehn Jahren immerhin die vier "Gestörten" rehabilitiert. Wenig überraschend waren und sind diese nämlich geistig völlig gesund (das ergaben zumindest verschiedene Gutachten) und wurden einzig und alleine deswegen für "geisteskrank" erklärt, damit sie nicht weiter gegen die Kriminellen ermitteln konnten, welche durch die neue rechte Regierung geschützt wurden.
    Der erstbegutachtende Arzt, der sie damals (vermutlich von den Rechten gekauft), für Gestört erklärt hat, muss dafür jetzt 226'000 Euro Schadenersatz berappen und wurde zuvor bereits von der Ärztekammer wegen seines offenkundig unseriösen Gutachtens gebüsst.
    Damit ist jetzt allerdings nur ein Bauernopfer "erledigt", während die Grosskriminellen sich natürlich noch immer ins Fäustchen lachen können - zum Vertuschen ihrer Verbrechen hatten sie jetzt schliesslich 15 Jahre Zeit. Und auch auf den Tag, an dem bei Gestalten wie Roland Koch die Handschellen klicken, müssen wir wohl noch ewig warten.

    Doch wieso kommt diese Schauergeschichte aus Frankfurt und nicht aus Bern oder Zürich zu uns?
    Vielleicht, weil bei uns in der Schweiz bereits bei er Auswahl der (sowieso nur spärlich vorhandenen) Steuerfahnder peinlich genau darauf geachtet wird, dass da ja keiner mit Biss landet?
     
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  2. Ginestra

    Ginestra Parteilos

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