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Linker Terror wird immer schlimmer!

Dieses Thema im Forum "Internationale Medien und Schlagzeilen" wurde erstellt von Hexxe, 23. 03. 2010.

Linker Terror wird immer schlimmer! 4.7 5 3votes
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  1. etabeta

    etabeta Guest

    Neuer Benutzer
    Auch dir Razzar empfehle ich, mit Kraut Funding, deine
    Beiträge zu finanzieren.
     
  2. etabeta

    etabeta Guest

    Neuer Benutzer
    Aus der aktuellen Weltwoche
    «Hoffentlich habt ihr viele Verletzte!»

    Sprayereien, Verwüstungen, Attacken auf Polizisten und Passanten: Linksautonome und Hooligans haben an der Demonstration «Tanz dich frei» eine Orgie der Gewalt gefeiert. Ein Berner Polizist berichtet, was er dabei erlebt hat.
    Von Lucien Scherrer

    Lucien Scherrer

    Herr Müller*, Sie haben in der Nacht auf Sonntag über drei Stunden gegen Chaoten und Randalierer gekämpft, zwanzig Ihrer Kollegen wurden verletzt. Wie geht es Ihnen?


    Ich bin immer noch völlig ausgepowert, so ein Einsatz geht an die Substanz. Im ­Moment bin ich einfach froh, dass nichts Schlimmeres passiert ist, dass es keine Schwerverletzten und Toten gab.

    Ihr Zug hatte den Auftrag, einen Zaun vor dem Bundeshaus zu sichern, der einen Rettungskorridor abschirmen sollte. Was geschah dann?

    Wir wurden per Funk informiert, dass ein aggressiver Pulk im Anmarsch sei, der Pyros zünde, Häuser verspraye und Scheiben einschlage. Da wussten wir, dass wir mit Angriffen rechnen müssen. Aber was dann geschah, hätten wir uns nicht träumen lassen. Eine wilde Horde rannte uns entgegen, versuchte den Zaun niederzureissen und bewarf uns mit allem Möglichen: Signal­fackeln, Flaschen, Steine, Absperrgitter, einfach unglaublich. Ich schrie meinen ­Kameraden immer wieder zu: «Achtung, Wurfgeschosse!» Einer meiner Gummi­geschoss-Schützen bekam einen kilo­schweren Stein an den Kopf. Dank seinem Helm hatte er nur hurti einen Brummschädel, andernfalls hätte er schwerverletzt oder tot sein können. Andere hatten Ohrensausen von Knallpetarden, die neben ihren Köpfen explodiert waren.

    Wie behält man da die Nerven?


    Man funktioniert einfach, zum Nachdenken bleibt keine Zeit. Erst als ich die Fernsehbilder sah, wurde mir bewusst, wie viel Schwein wir hatten. Es gab einen ganz kritischen Moment, als es den Randalierern gelang, das Tor des Zaunes zu durchbrechen. Wir konnten sie gerade noch zurückdrängen. Wenn es ihnen gelungen wäre, uns zu überrennen, wäre es um Leben und Tod gegangen, ich will mir gar nicht vorstellen, was dann passiert wäre. Die Randalierer legten eine unglaubliche Gewalt­bereitschaft an den Tag.

    Die Gewalttäter waren offenbar gut organisiert . . .

    Sie hatten sich professionell auf den Kampf vorbereitet, trugen Schutzbrillen und Westen. Wenn sie Gummigeschosse kassierten oder Tränengas schluckten, ­wichen sie kurz zurück und formierten sich wieder neu. Wir haben vor dem Bundeshaus rund zwei Stunden gekämpft, danach folgten Scharmützel in der Innenstadt.

    Musste man nicht mit einem derartigen Gewaltausbruch rechnen?

    Nein. Ich bin schon lange Polizist, ich war 2003 während der Krawalle gegen das WEF und 2007 gegen die SVP-Wahlveranstaltung im Einsatz. Aber so etwas wie am Samstag habe ich noch nie erlebt. Die Chaoten bedrohten selbst Feuerwehrleute, Sanitäter und Passanten. Da war kein Respekt mehr vor dem Leben, es wäre ihnen egal gewesen, wenn jemand gestorben wäre. Und sie ­wussten genau, was sie taten. Der harte Kern war offensichtlich nüchtern, nur unter den Mitläufern gab es viele Betrunkene.

    Wird die Gewaltbereitschaft der Autonomen unterschätzt?

    Von der Polizei sicher nicht, wir warnen seit Jahren. Aber von der Politik ganz klar, meiner Meinung nach.

    Die Jungsozialisten werfen der Polizei vor, «stark» zur Eskalation beigetragen zu haben. Was sagen Sie zu dem Vorwurf?


    Darf ich auf Berndeutsch antworten? Da kommt mir das chalte Chotze. Wer so etwas sagt, ist für mich nicht mehr tragbar. Das ist der Grund, weshalb ich nach derartigen Vorfällen möglichst wenig Zeitung lese. Alle wissen es besser, wir können machen, was wir wollen.

    Wäre es nicht möglich gewesen, die Chaoten gleich zu Beginn zu verhaften?

    Wie denn? Die Vermummten mischten sich immer wieder unter die friedlichen Teilnehmer. Wenn die Polizei zu diesem Zeitpunkt eingegriffen hätte, wären die Ausschreitungen wegen «Trittbrettfahrern» womöglich noch schlimmer geworden. Das Problem muss vielmehr politisch geregelt werden.

    Was müsste denn geschehen?

    Wenn ich das wüsste . . . Aber sagen wir es so: Es ist ein schlechtes Zeichen, wenn man alles zulässt. Man hat in Bern das Gefühl, dass die Leute machen können, was sie wollen – und es wird toleriert. Jedes ­Wochenende werden wir vor der «Reitschule» beschimpft und ­attackiert, selbst wenn wir uns um Verletzte kümmern. Die Politiker reden alles schön, so haben gewisse Leute das Gefühl, sie hätten einen Freipass, «Bullen abzuklopfen». Nach den Strassenkämpfen von Samstagnacht sind zwei etwa 18-jährige Jungs zu uns gekommen und haben gesagt: «So, ihr Scheissbullen, euch haben wir aber schön den Arsch aufgerissen. Hoffentlich habt ihr viele Verletzte!» Da fühlt man sich im falschen Film.

    Alles klar, kleinschreiber und Razzar?
     
  3. razzar

    razzar

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    Die Euphorie des Sieges, was die Moral betrifft, wurde gestärkt durch die verursachenden
    von wieder errungenem sozialen Denken nach/während deren finanzieller
    . Das ist halt jetzt und heute ein Sypathiepunkt der Linken - verursacht durch den Abbau des Sozialen und durch die Entsolidarisierung der allzu wichtigen und mächtigen Wege der Wirtschaft.

    Aber es ist auf jeden Fall ihre eigene Schuld wenn sie sich diese Sympathien wieder versauen, indem sie in wichtigen und auch logischen Dingen uneinsichtig sind. Dasselbe gilt für andere Richtungen. Am Beispiel EVP erkennt man gute Züge, welche unterstützungsbedürftig wären (mehr als die SP-Linken), aber einzig das religiöse
    zum sofortigen Abwinken winkt. Die SVP hat gute Sicht auf diverse Probleme, aber das senile Altertümliche und der Führerkult sowie die Finanz- und die AKW-Freudigkeit und natürlich die öffentliche kindische Streitbereitschaft (EWS & Co.) nehmen einen mächtigen Wind aus dem Erfolgssegel. In ähnlicher Art, entweder voll daneben oder verräterisch hin und her hüpfend, zeigen sich CVP und FDP. Die haben alle das Gefühl man merke nicht wie sie im Klinsch zwischen Geld und Moral stecken, jetzt wo sich die Fehler des Geldes in der Bevölkerung moralisch sichtbar machen. Die Jungen allgemein (nicht die Kravalljugend) orientieren sich am Geschehen, und sind nicht Wahl- und Parteienfanatiker. Sie sind draussen und erleben das Leben des Volkes. Die Alten sind da eher gemütlich zu Hause und lesen (übertrieben) ihr altgewohntes Parteiblättchen als Info was da draussen so abgeht, und als 100%-Tipp was sie zu wählen haben.

    Was ich damit sagen will ist, dass man heute sehr gut merkt, welche Parteien wie genau ticken und befangen sind. Und auch dass einzelne Politiker von Links bis Rechts nicht mehr alle Latten am Zaun haben:

    Ein DJ regt sich auf weil er im Stau stecken bleibt. Er sucht den Grund - ah Demo der Linken - er nimmt seine fünf Minuten auf und stellt es ins Netz. Dann kommen da Komplimente von oberster rechter Machtstelle und alles Andere als Komplimente von oberster linker Machtstelle. Aber nichts davon (auch nicht die Zerstörung) hat irgendwas mit unseren Problemen zu tun, nur genau die Demo selber hat den Grund unsere aktuellen Probleme. Alles Andere ist Gehässigkeit, Feindseligkeit, Kindergarten, Egoismus, uvm. und das bis an die Spitze getrieben, die wie hier drin mit (übertrieben) bürgerkriegsähnlichen Zuständen ausartet - ein Dreck besser als die schlimmsten Kravallbrüder und -Schwestern. Vom DJ über die Politiker und Medien, es sollten sich alle mal fragen was sie hier eigentlich tun. Der DJ hat jetzt wohl endgültig die Schnauze voll von Politikern, ausser das Arschkriechen der Rechten hätte ihm gefallen... ;)
     
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  4. razzar

    razzar

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    Weil es immer wieder Vermummte sind, könnte man doch entsprechende Kleidungsstücke an Demos verbieten und als verdächtig von der Demo entfernen lassen, entweder Kleidungsstück oder inkl. dem Träger der das nicht freiwillig ausziehen will. Und es wäre wohl auch im Sinne der friedlichen Teilnehmer genau gegenteilig modisch aufzutreten als die mit Vermummungsklamotten.

    Ich weiss es bräuchte einige Hubschrauber und noch viel mehr Bodentruppen überall, geschweige denn gute Technik und Erfahrung im effizienten Eingreifen, früh genug vor dem Ziel, verteilt, damit die schwarzen Schafe früh genug von der friedlichen Gesellschaft effizient getrennt werden können. Soviel Ermächtigung würde ich jetzt den Sicherheitskräften geben, nach all den Kravallen, die nur sinnlose Parteienkriegerei fördern und von den Problemen ablenken.

    Es sollte bekannt werden dass man Probleme kriegt wenn man mit gewissen Klamotten an eine Demo geht, möglicherweise sogar noch bevor die Demo beginnt, wenn es denn genug
    gibt. Aber das würde wenigstens helfen.
    Ich trage ab und zu auch einen schwarzen Kaputzenpulli und weiss fast nie wann wo genau eine Demo statt findet. Also es ist mir bewusst dass ich beim Shoppen mit diesem Pulli zur falschen Zeit am falschen Ort versehentlich als Verdächtiger für die Zeit der Demo vom Stadtzentrum entfernt werden könnte. Das muss ich akzeptieren oder mich danach richten oder erkundigen, wenn mir denn diese Mode so wichtig sein sollte :).
     
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  5. etabeta

    etabeta Guest

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    Das waren jetzt zwei hochinteressante Beiträge des Yehudi Menuhin der Arschgeigen.
     
  6. Driver_427

    Driver_427

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    Doch wer sind eigentlich diese Krawallmacher, die sofort vor Ort sind, wenn irgendwo eine nicht bewilligte Veranstaltung stattfindet? Blick.ch hat bei Extremismus-Experte Samuel Althof nachgefragt. «Es ist nicht eindeutig festzumachen, aus welchen Kreisen die Krawallmacher kommen. Häufig sagt man, die Krawalle seien von Linksextremen gesteuert. Das ist eine Möglichkeit. Es gibt aber auch Leute, die einfach Spass an Gewalt haben.»

    also hüben wie drüben Krawalltouristen die nur Stressen wollen.

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  7. razzar

    razzar

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    Man fragt sich, warum macht sich da oben niemand die Mühe das zu klären? Weil niemand daran interessiert ist friedliche Demos zu unterstützen? Weil jemand daran interessiert ist dass Demos ins falsche Licht gerückt werden? Weil jemand daran interessiert ist Demonstranten gegen die falsche Verteilung so schlecht wie möglich machen? Da kommen Fragen auf.
     
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