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Linker Faschismus

Dieses Thema im Forum "Politik weltweit" wurde erstellt von Fisch, 21. 06. 2011.

Linker Faschismus 4.3 5 3votes
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  1. Fisch

    Fisch Gesperrt

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    Im vergangenen Jahrhundert gab es nicht nur braune, sondern auch rote Diktaturen. Kommu- nistische Herrscher wie Honecker und Ceausescu haben menschenverachtende Regime ange- führt. Im roten Holocaust Stalins, Maos und Pol Pots sind Dutzende von Millionen Menschen verfolgt und hingerichtet worden. Zu den Verantwortlichen für den roten Holocaust hatte die SP zu keinem Zeitpunkt auch nur die geringsten Berührungsängste.

    Im 20. Jahrhundert haben vor allem zwei politische Systeme tiefrote Blutspuren hinterlassen: der Nationalsozialismus/Faschismus und der Kommunismus bzw. real existierende Sozialismus. Beide Systeme glichen sich in wesentlichen Punkten wie ein Ei dem andern: Sie waren totalitär, zentra- listisch-diktatorisch, grossmachtsüchtig, undemokratisch, verlogen, versklavend, und sie bewirkten verheerendes materielles Elend und menschliches Leid. Zu Feinden dieser kollektivistischen Erlö- sungslehren wurden ganze Rassen oder bestimmte Menschengruppen gestempelt. Der Rassenwahn des Nationalsozialismus hat Dutzenden von Millionen Menschen das Leben gekostet. Den roten Tyrannen gelang es, die Zahl der Opfer des Nationalsozialismus sogar noch zu überbieten. Sie konnten ihr verbrecherisches Wirken allerdings über eine weit grössere Zeitspanne hinweg ausüben, noch während Jahrzehnten, nachdem die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten längst beendet war. Erstaunlich jedoch: Während über den Nazi-Holocaust immer wieder und ohne Unterlass berichtet wird, blendet das linke Medienkartell die tiefrote Blutspur des linken Holocaust fast völlig aus, als hätte sie nie existiert. Weshalb?

    Die linken Holocaustleugner
    Viele führende Linke, ob Politiker, Künstler, Medienschaffende etc., haben noch vor wenigen Jahren eifrig ihr Loblied auf die Errungenschaften von Kommunismus und real existierendem Sozialismus gesungen, gleichzeitig aber eine veritable Hetze gegen alles veranstaltet, was am Kommunismus Kritik übte. Beispiele:

    - Im September 1989, wenige Wochen vor dem Fall der Mauer, gratulierte die SPS dem DDR-Schergen Erich Honecker hochoffiziell zum 40. Jahrestag der DDR.

    - Zwei Monate später, im November 1989, versicherte der damalige SP-Präsident Helmut Hubacher dem rumänischen Tyrannen Ceausescu die «volle Solidarität der SPS» und übermittelte ihm «brüderliche Grüsse».

    - Der damalige SP-Vizepräsident und heutige EU-Turbo Nationalrat Peter Vollmer pilgerte am 18. April 1986 als Vertreter der SP Schweiz an den elften Parteitag der SED nach Ostberlin und zeigte sich «beeindruckt von der Rede des Genossen Erich Honecker» und vom Beitrag der DDR «für eine menschengerechte Welt und Gesellschaft».

    - Schon am 1. Juli 1982 waren Vollmer und Hubacher mit Honecker zu einem, wie in Ostberliner Zeitungen nachgelesen werden kann, «freundschaftlichen Meinungsaustausch» zusammengetroffen.

    - Zu den zahlreichen Ostreisen Hubachers gehörte auch ein Freundschaftsbesuch bei der bulgarischen Kommunistischen Partei vom August 1985.

    - Der selbstverliebte Vordenker des Ringier-Konzerns und Hetzer des «Sonntags-Blick», Frank August Meyer, war, um ein weiteres von vielen Beispielen anzuführen, Mao-Anhimmler und sah in den von ihm herausgegebenen «Notizen aus China» am Massenmord des chinesischen Kommunismus verklärt vorbei.

    Es ist offensichtlich: Leute mit einer solchen Vergangenheit haben kein Interesse daran, dass die Blutspur roter Diktatoren je aufgearbeitet und diskutiert wird - und damit auch die eigene Geschichte. Das linke Medienkartell schweigt sich folglich über den roten Holocaust und die Handlangerdienste ihrer Gesinnungsgenossen völlig aus - ein Leugnertrick besonderer Art. Und dass Linke ihre Medien Macht- positionen ganz generell zu täglicher Informationsmanipulation ausnützen (in Wort, Ton und Bild), ist ein anderes Kapitel.

    Hat sich die SP je entschuldigt? Nein, die Exponenten der SP Schweiz haben für das Beklatschen menschenverachtender sozialistischer Diktatoren nie um Verzeihung gebeten, auch nicht dafür, dass sie die mörderischen Schreckensherrschaften wiederholt moralisch unterstützt haben. Die Schweiz bekommt heute die Folgen der sozialistischen Verbrecherstaaten, insbesondere die von ihnen bewirkte unglaubliche Massenverelendung, ganz direkt zu spüren. Haben sich verantwortliche Exponenten der SPS je bereit erklärt, für diesen Schaden wenigstens marginal aufzukommen, einen bescheidenen Beitrag an die Wiedergutmachung zu leisten? Haben sie - beispielsweise - je daran gedacht, mit Mitteln begüterter Personen aus ihrem Umfeld eine Stiftung für die Opfer des roten Holocaust zu errichten? Selbstverständlich nicht. Wenn schon bezahlt werden muss, dann sollen doch andere zahlen, vorzugs- weise aber jene, die schon längst und immer wieder auf die verbrecherischen Umtriebe des real existierenden Sozialismus hingewiesen haben und deshalb von den Linken als «Sozialisten- und Kommunistenfresser» verschrieen worden sind. Ist das Sozi-Solidarität?

    Nichts gelernt
    Erschreckend ist, dass die SP aus den gemachten Fehlern bis heute keine Lehren gezogen hat. Vor einiger Zeit haben Exponenten der SP Schweiz rote Massenmörder noch herzlich umarmt und ihnen die volle Solidarität ihrer Partei bekundet. Heute wird die Aussenministerin eines benachbarten Staates, welche einer demokratisch legitimierten Regierung angehört, boykottiert, und es wird ihr der Gruss verweigert. Dies unter anderem deshalb, weil die sozialistisch beherrschte, undemokratische und zentralistische EU das Ausscheiden ihrer Gesinnungsgenossen aus der österreichischen Regierung nicht hinnehmen will. Der Drang zu diktatorischem, undemokratischem Gehabe besteht also nach wie vor. Und weil die Sehnsucht der Sozialdemokraten nach sozialistischen Machtstrukturen - mögen sie noch so verwerflich sein - unstillbar ist, wird die bekannte Kommunistin Sahra Wagenknecht, Anbeterin der kriminellen DDR-Regierung und erklärte Stalinistin, als 1.-Mai-Rednerin nach Zürich geladen - eine Frau, die bei jeder Gelegenheit den Untergang der DDR-Herrschaft und des Sowjetkommunismus bedauert. Die für die 1.-Mai-Feier in der Limmatstadt verantwortlichen Sozialdemokraten und Gewerk- schafter sind offenbar der Meinung, Sahra Wagenknecht habe uns Schweizern etwas zu sagen. Die SP beweist damit auf erschreckende Weise, dass sie den überholt geglaubten verbrecherischen Erlö- sungslehren weit nähersteht als jede andere grosse Partei der Schweiz. Die SP hat aus der Geschichte nichts gelernt.

    Insbesondere die Meinungsäusserungsfreiheit leidet nicht nur durch diktierter politischer Korrektheit, sondern auch durch Institutionen wie das EKR welche Menschen diskreditieren und wie in der DDR bestrafen können wenn die geäusserten Meinungen nicht nach linkem Doktrin entsprechen.
     
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  2. aristo

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    AW: Linker Faschismus

    Abgesehen von den geschichtlich unzulässigen Vermischungen die fisch immer macht, waren es petrochemische Konzerne, Erdöl- und die Stahl- und Automobilindustrie, die Interesse an totalitären Regimes hat – siehe Fordismus. Auch die Atomlobby arbeitet gerne mit totalitäre Regimes und Einparteiensystemen, denn so lässt sich gegen den Willen der Bevölkerung bauen.

    Aber zum abstrusen Titel: Wäre mir neu das Erdölvogt Blocher und sein Scherge Mörgeli Linke sind. Aber vielleicht hast Du recht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. 06. 2011
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  3. Mondstein

    Mondstein Parteilos

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    AW: Linker Faschismus

    Woher hast du denn den Text kopiert?

    Wie dem auch sei, leider ist oft zu beobachten, das linke Parteien (vllt. nur deren Exponenten) an faschistischen Vorstellungen leiden. Sie sind der Meinung man müsse dem dummen Volk sagen, was es zu stimmen habe - und stimmt es anders, glauben sie schlicht es hätte die Sache nicht verstanden. Dieses elitäre Denken ist Gift für jede Demokratie. Also bitte: Bedenkt die Meinungsgleichwertigkeit !
     
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  4. aristo

    aristo

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    AW: Linker Faschismus

    Die Schweizer Eid-Genossenschaft leidet tatsächlich unter den faschistischen Vorstellungen, die uns Blocher und Mörgeli bieten.

    Es ist im übrigen das Lügen-Pamphlet von Mörgeli / Blocher "Freiheit statt Sozialismus", das der eignössischen sozial-Demokratie eine Nähe zum von gutbürgerlichen Eliten und Fabrikherren (Thysssen, Krupp, Ford) finanzierten Nationalsozialismus unterstellt. Diese Geschichtsfälschungen von Blochers Ghostwriter Mörgeli sind schon längst als Lügen entlarvt worden, was aber unsere Fischli nicht davon abhält weiterhin diese Lügen zu verbreiten... Die Frontisten (Schweizer Nazisympathisanten) waren klar deutsch-nationalistisch gesinnt – aber es stimmt, dass Blocher ein internationalistischer Erdöl-Sozialist ist: will heissen, er will, dass möglichst viel Erdöl konsumiert wird, weil das seine Taschen füllt.

    Die Eid-Genossenschaft sollte sich ihrer genossenschaftlichen Vergangenheit wieder mehr besinnen, statt immer auf Erdöl-Väterchen Blocher zu schielen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. 06. 2011
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  5. Janus

    Janus Guest

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    AW: Linker Faschismus

    @Fisch

    Ich mag solch lange Texte nicht lesen. Habe nur den ersten Teil kurz überflogen und muss mich fragen, was Du mit diesem Thread genau bezwecken willst.

    Die Greuel roter Diktaturen sind mir selber "gut" bekannt, habe ich als genetischer Halbungare bereits im zarten Kindesalter die Geschichten über die Revolution 1956 gehört.

    Ich mach es mir leicht. Ich bin gegen Extremismus auf der Linken Seite, sowie ich auch gegen Extremeismus auf der Rechten Seite bin.
    Für mich macht es da keinen grossen Unterschied und ich werde nicht beginnen die Toten auf beiden Seiten gegeneinander aufzuwiegen.
    Für mich sind beide Extreme menschenverachtend, abscheulich und verachtenswert.

    Aber wie sagt man so schön? Les extrêmes se touchent.
     
  6. Alexander

    Alexander Parteilos

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    AW: Linker Faschismus

    1. Fisch es ist langsam (naja nicht erst langsam) mehr als peinlich, dass 95% deiner Beiträge vollständige Plagiate sind, die du irgendwo aus den braunen Tiefen des Internets ohne Quellenangabe zusammenkopiert hast. (In diesem Falle von hier - also aus dem Hetzblatt eines heissen Anwärters für den Titel "Politiker, die der Schweiz am meisten geschadet haben".)

    2. Ist der Inhalt des Artikels ja nun auch sachlich schlichtweg falsch. Nur schon Sätze wie "Zu den Verantwortlichen für den roten Holocaust hatte die SP zu keinem Zeitpunkt auch nur die geringsten Berührungsängste" sind mehr als lächerlich - zumal sich die Sozialdemokraten ja sogar (leider) auch aktiv an der Hetze gegen Kommunisten in der Schweiz beteiligt haben.

    3. Sind die Verbrechen so genannt 'kommunistischer' Diktaturen hinlänglich bekannt. Doch inwieweit bringt uns das für die heutige politische Diskussion weiter?
    Ich finde wenn man heute eine Partei beurteilt, dann sollte man primär darauf schauen, was sie tun und fordern und nicht was irgendwelche fehlgeleiteten Diktaturen die in die selbe Hälfte eines simplifizierten politischen Links-Rechts-Schemas gestellt werden irgendwann einmal getan haben. Ich komme hier ja auch nicht an und kritisiere die heutigen Rechten damit, dass die Bundesräte ihrer Vorläufern in den 30ern intensive Beziehungen zu Nazi-Schergen hatten und gewisse Parteikader sogar nach Deutschland verschwunden und der Waffen-SS beigetreten sind. Ich kritisiere die SVP anhand dem, was sie heute tut und in den letzten Jahren getan hat.

    Es ist doch viel eher so:
    Wer es nötig hat, solche skurrilen Geschichten aus der Mottenkiste zu holen und noch mit viel Fehlinformation zu würzen, der hat hauptsächlich ein Ziel: Den politischen Gegner diffamieren und von den eigenen Machenschaften abzulenken.
    Denn es ist klar - wäre das Wahlvolk genügend darüber informiert, wie die aktuelle neoliberale rechte Politik den eigenen Interessen (eines Grossteils des Wahlvolkes) krass zuwiderläuft, bekämen Blocjer & Konsorten kaum noch Stimmen.
     
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  7. Fisch

    Fisch Gesperrt

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    AW: Linker Faschismus

    Es gibt durchaus treffende Punkte was der linke Faschismus betrifft. Was mir aber durchgehend bei allen Parteien aufstösst ist das bei der Abzockerei der Bürger nicht mal gegengehalten wird, da könnten die linken Parteien mal punkten. Z.b. die Abzockerei der Pensionskassen, Banken und Versicherungen welche 80-90% der Versicherungsprämien (sicher teilweise) als Gewinn einrechnen. Bei der obligatorischen Berufs und NB Unfallversicherungen ca. 50%.

    xxx xxxxxxx Blocher und seine Genossen wie auch andere Wirtschaftskriminelle im Parlament setzen sich dann für weitere Leistungskürzungen bei den obligatorischen Unfallversicherung ein. Protesen und Rollstühle seien zu teuer.

    Die linken parteien aber machen nichts.
    Aber stattdessen gibt es Glühbirnenverbot,Hundeverbot, Kindersitzobligatorium, Helmpflicht, Antirassismuskomission usw. mit denen sich Parteien gerne versuchen zu Profilieren..
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21. 06. 2011
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