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Komplementärmedizin

Dieses Thema im Forum "Vorsorge- und Gesundheitspolitik" wurde erstellt von Janus, 9. 02. 2009.

Komplementärmedizin 4.6 5 5votes
4.6/5, 5 Bewertungen

  1. sirdust

    sirdust

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    AW: Komplementärmedizin

    Ich muss mich da Darovit anschliessen.
    Ich würde zwar nicht umbedingt bei allen Behandlungsmethoden die Janus aufgezählt hat ein kategorischens Nein geben. Da aber offensichtlich Heilmethoden darin enthalten sind die offensichtlich humbug sind, bleibt mir nichts anderes übrig als ein Nein.
     
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  2. Janus

    Janus Guest

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    AW: Komplementärmedizin

    Sind wir mal ehrlich, Mehrkosten werden uns nicht entstehen.
    Wir Meschen sind rational, auch ich, welcher die Wiederaufnahme der Komplementärmedizin befürworte, daher werden wir bei unseren Krankheiten wohl zuerst zum normalen Arzt gehen um uns mit herkömlicher Schulmedizin behandeln zu lassen. Erst wenn das nicht funktioniert, ziehen wir andere Behandlungsarten in Betracht wie zum Beispiel die Akupunktur.

    Durch die Wiederaufnahme in die Grundversicherung könnte man diesen Markt kontrollieren und den Patientenschutz massiv erhöhen. Weshalb? Weil wir rationalen Menschen dann nicht auf die Idee kommen irgend ein Zaubermittelchen aus dem Internet zu besstellen, dessen Wirkung oder Nebenwirkung nicht genau einschätzen können, sondern wir würden uns an einen dieser ca 3000 auf diese 5 Zusatzbehandlungen ausgebildeten Ärzte wenden, welcher uns dann im Fall der Fälle ein "Zaubermitteli" verschreibt, welches uns nicht schaden kann. (Zumindest nicht in der Art in der ein Mittelchen schadet, dessen Wirkung man nicht ganau kennt) Das sind dann nicht nur komplementär-Ärzte oder wie man die auch immer nennen mag, es sind normale Ärzte welche nur eine Zusatzausbildung haben.


    Was die Wirkung der Komlementärmedizin betrifft: Kann es nicht sein, dass gewisse Interessenskreise solche Studien verhindern?
    Dass ist jetzt ein nicht nachweisbares Beispiel, aber meine Mutter konnte mittels Akupunktur ihre Magenprobleme in den Griff bekommen.

    Eine solche Studie wäre natürlich nicht schlecht... da gebe ich Dir schon Recht.
     
  3. Janus

    Janus Guest

    Neuer Benutzer
    AW: Komplementärmedizin

    Zwar muss man relativieren:


    "Art. 118a (neu) Komplementärmedizin
    Bund und Kantone sorgen im Rahmen ihrer Zuständigkeiten für die umfassende Berücksichtigung der Komplementärmedizin."


    Der Artikel ist sehr unpräzise. Da war ich etwas vorschnell. Wenn das ganze in die Versicherung kommen sollte, dann eben wie oben beschrieben.

    Vielleicht wisst Ihr ja wie ungern ich ungenaue BV Artikel habe ;-)
    Der Gegenvorschlag hat lediglich das Wörtchen "umfassend" gestrichen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16. 02. 2009
  4. Darovit

    Darovit

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    AW: Komplementärmedizin

    Janus

    Du hast nicht ganz Recht, dass keine Mehrkosten entstehen. Es wird Mehrkosten geben, allerdings nicht wirklich hohe. Allerdings muss man sehen, dass das Gesundheitssystem schon heute viel zu teuer ist, und ich wehre mich hier gegen zusaetzliche Kosten, die wissenschaftlich gesehen nicht notwenig sind.

    Mein zweiter Punkt ist ein wenig mehr prinzipiell und ideologisch. Ich will einfach nicht ueber meine Praemien fuer etwas bezahlen, von dem ich nicht sicher sein kann, dass es empirisch gesehen etwas bringt.

    Besser waere es zu versuchen den Markt auszutrocknen und die Leute vor dieser Paramedizin zu warnen.

    Und wenn ihr nun behauptet es gaebe keine Studien wegen der Pharmaindustrie, dann ist das in gleich zwei Wegen ziemlich falsch und etwas sehr verschwoerungstheoretisch. Es gibt ja schon Studien ueber die Komplementaermedizin (insbesondere auch ueber die Homoeopathie) nur waren alle Befunde, dass es keinen Wirkungsnachweis gibt.

    Man kann eben nicht den Fehler machen, aufgrund von Einzelbeispielen zu argumentieren. Genausogut koennte ich sagen deine Mutter bekam ihre Magenprobleme per Zufall in den Griff.

    lest euch nur einmal schon den wikipediaartikel durch
    http://de.wikipedia.org/wiki/Homöopathie

    Der englische Artikel ist noch viel kritischer
    http://en.wikipedia.org/wiki/Homeopathy#Medical_and_scientific_analysis
     
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  5. sirdust

    sirdust

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    AW: Komplementärmedizin

    Leider ist ein grossteil der Menschheit nicht wirklich rational. Oder warum erklärst du dir das sich die Religionen bis Heute gehalten haben. Jetzt mal den Faktor der Indoktination weggelassen.

    Leider ist es eben so das es in der Vergangenheit zu fällen gekommen ist bei dem Leute oder Eltern für sich selbst oder für ihre Kinder entschieden haben man Vertraue ausschliesslich auf die Komplementärmedizin anstelle die von der Schulmedizin angerattene übliche Vorgehensweise wodurch es zu Todesfällen gekommen ist. Durch eine wiederaufnahme der Komplementärmedizin sugeriert mann doch dessen Wirksammkeit und somit ihre legitimation zur Ablösung/Ersetzung tatsächlich wirkender Medizin.
     
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  6. Beat

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    AW: Komplementärmedizin

    In Deinem Votum sugerierst Du die Unwirksamkeit der Komplementärmedizin. Weder das eine, noch das andere kann ich beweisen, die Wissenschaft aber schon. Und sie hat die Wirksamkeit bewiesen.

    Es ist schon etwas überheblich zu glauben, unsere Vorväter hätten über Jahrtausende nur Scheinmedizin betrieben und erst die Erfindungen der Pharmachemie hätte das Gesundheitswohl der Welt gebracht.

    Ein Beispiel: In Afrika kennen die Uhreinwohner ein Planzenmittel, das bei Malaria hilft. Chemische Analysen der Pflanze haben an den Tag gebracht, dass sie natürliches Chinin enthält.
    Unabhängig davon hat die Pharmaindustrie ein chemisches Mittel zur Behandlung von Malaria "erfunden": Chinin.
    :eek:h:
     
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  7. sirdust

    sirdust

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    AW: Komplementärmedizin

    Nein tu ich nicht. Da verstehst du mich falsch. Das fehlen von Beweisen ist nicht ein Beweis für die Unwirksammkeit. Was es aber nicht weniger unbewiesen macht und somit auch nicht ernsthaft als wirksamm bezeichnet werden kann. übrigens bezweifle ich stark und halte es für eine ziemlich offensichtliche lüge das die Wissenschaft bei jedem Teil der Komplementärmedizin die Wirksammkeit nachgewiesen hatt.

    Und es ist naiv zu glauben die Medizin unserer Vorväter war so gut wie die moderene Medizin. Ansonsten empfehle ich eine elektroschock Therapie gegen Epylepsie oder den Aderlass bei Läukemie. übrigens gab es Kreise die dachten ein Menschliches Herz verleihe demjenige der es isst wenn es noch schlägt übermenschliche Kräfte(Aztheken). Ach komm das Argument ist doch nicht wirklich dein ernst. Es gab bei unseren Vorvätern vieleich Medizin die gewirkt hatt aber es gab auch eine menge humbug den man aus heutiger Sicht nur belächeln kann.
    Nein, Fakt ist das mit der modernen Medizin das gesundheitsniveau der Menschheit dasstisch gestigen ist, ich sage nicht das dies der einzige Faktor war, aber hat es einen grossen anteil daran.

    Ja das mag ja sein. Ich hab letzens in einer Doku gesehen das die Pharmaindustrie sogenannte Scouts in den Urwald schickt um neue Wirkstoffe aus verschiedenen Pflanzen zu entdecken. Ich finde das zwar ein bisschen problematsich aber im Prinzip ein guter Ansatz.


    Wie aus meinen früheren Posts ergeht, bin ich nicht gänzlich abgeneigt, solange klinische Studien die Wirksammkeit bestätigen. Aber wenn eine solche Studie die Wirksammkeit bestätigt, ist es dann immer noch Komplementärmedizin?
    Ich möchte mich bei dem Thema auch weniger auf Kräuterkunde und traditionelle Medizin beschränken. Janus hat ja eine schöne Liste gemacht. Worauf ich gesagt habe das mann über einiges durchaus diskutieren könnte wärend einiges tatsächlich reiner humbug ist. Fliegt der Humbug aus der Vorlage kann man mit mir darüber Diskutieren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. 02. 2009
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