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Hat Baschar al Assad doch recht?

Dieses Thema im Forum "Internationale Medien und Schlagzeilen" wurde erstellt von cristiano-safado, 19. 05. 2012.

Hat Baschar al Assad doch recht? 4.6 5 5votes
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  1. cristiano-safado

    cristiano-safado Guest

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    Bachar al Assad behauptete immer, dass Ausländer, insbesondere die al-Kaida für die Revolten in Syrien schuldig sind. Nun bestätigt auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, dass die al-Kaida die Revolte in Syrien unterstützt. Er glaube, dass die Extremistenorganisation für einen Doppelanschlag in Damaskus mit mindestens 55 Toten vor rund einer Woche verantwortlich sei, sagte Ban in New York.
    Mit der Einschätzung des UN-Chefs zu Al Kaida dürfte sich die Regierung in Damaskus bestärkt fühlen. Das international weitgehend isolierte Syrien erklärt seit Monaten, aus dem Ausland finanzierte
    würden hinter dem Aufstand stecken. Die syrische Regierung hatte den Vereinten Nationen vor kurzem eine Liste mit 26 festgenommen Ausländern vorgelegt, die zum Kampf eingeschleust worden seien. 20 dieser Personen seien Mitglieder von Al Kaida und über die Türkei ins Land gelangt, erklärten die Behörden.

    Damit wird meiner Ansicht nach die Opposition in Syrien unglaubwürdig.
     
  2. razzar

    razzar

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    Dass sich eine machtgeile Organisation in zerrüttete Verhältnisse wie Unterdrückung und Tyrannei stürzt und Schutz und Hoffnung bietet um da an die Macht zu gelangen ist ja schon seit Jahrtausenden bekannt. So wie ein regierendes Regime (auch machtgeile Organisation wie Al Kaida) die Schuld nicht an der eigenen Tyrannei sucht sondern überall anders um an der Macht bleiben zu können. Ist ja logisch ;).
     
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  3. Ockham

    Ockham

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    Seit wann sind Zivilisten und insbesondere Kinder Terroristen der Al-Kaida?

    http://www.focus.de/politik/ausland/krise-in-der-arabischen-welt/mensc henrechtsverletzungen-in-syrien-assad-regime-soll-auf-beine-von-kinder n-schiessen_aid_729400.html

    Dass es bei Revolutionen (oder Ansätzen dazu) immer unterschiedliche Motivationen zur Beteiligung gibt, und dass stets verschiedene teilnehmende Gruppierungen gibt, da es um nichts weniger als die reelle Möglichkeit geht, die Mächteverhältnisse fundamental und langfristig ändern zu können, ist nicht weiter verwunderlich.

    Dies ändert nichts daran, dass Assad ein Kriegsverbrecher ist, der vor den int. Strafgerichtshof gestellt gehört - und zwar pronto.
     
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  4. Loser

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    Nein, nicht die Opposition, sondern der Kurs des Westens wird unglaubwürdig. Die Al-Quaida nutzt das zaudern wieder für ihre Zwecke, mehr nicht.
     
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  5. Thomas_

    Thomas_

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    Assad lässt foltern und morden, und ein wohlstandsverwahrloster Schweizer hat nichts anderes zu tun, als die Opposition gegen die Diktatur zu diskreditieren. Weil sich jetzt noch Al-Qaida [genau so geschrieben!] einmischt, können gewisse Leute offenbar nicht mehr klar denken. Sie denken fortwährend an Minarettverbot und Rauchverbot und haben deswegen längst den Verstand verloren.
     
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  6. cristiano-safado

    cristiano-safado Guest

    Neuer Benutzer
    Thomas in Dauerstellung für den Angriff auf safado

    [​IMG]

    Zum Thema hat er allerdings nichts beizutragen.
     
  7. cristiano-safado

    cristiano-safado Guest

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    Die al-Quaida steht für einen streng religiösen Kurs, auch politisch. Sie unterstützt deshalb fundamentalistische Gruppierungen. Wenn die Opposition schon bei ihrem Kampf für mehr Freiheit solche Kreise zulässt, werden sich diese später mit Verweis auf ihre
    , allenfalls mit Gewalt, versuchen einen Platz in der Regierung zu bekommen. Die Bevölkerung hätte dann noch weniger Freiheit als heute. Zudem werden die westlichen Staaten davor abgeschreckt in den Syrien-Konflikt einzugreifen. Weitere Ueberlegungen, dass die westlichen Staaten in Syrien nicht eingreifen sind Befürchtungen, dass wenn die Opposition obsiegt, sich ein weiteres Mullah-Regime in Nahost etabliert. Dies würde die ganze Region weiter destabilisieren. (Russland und China haben übrigens jetzt schon eine harte Resolution gegen die Regierung von Baschar al-Assad vereitelt.)
     
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