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Globale Erwärmung: Wie lange noch schaut die Schweiz zu?

Dieses Thema im Forum "Umwelt- und Energiepolitik" wurde erstellt von agathon, 17. 11. 2007.

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  1. Forteleon

    Forteleon FDP

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    Glaube ich nicht, denn derselbe Fehler entpuppt sich bei der präzisen Analyse als anderer Fehler! Kontext und Kausalität sind heute anders als gestern. Jene die so gerne aus der Geschichte lernen, übersehen die Tatsache, dass die gerne zitierte historische Analogie bei genauerer Betrachtung eben nicht gegeben ist und damit das Lernen aus der Geschichte hinfällig wird. Natürlich ist man nachher immer klüger und wüsste es besser. Nur im Augenblick des Entscheides ist man das eben genau nicht und die so gerne herbeizitierte historische Vorgängersituation ist nicht zielführend sondern nur bemühend und in den entscheidenden Punkten eben derartig anders, dass sich daraus soviel herauslesen lässt wie aus der berühmt berüchtigten Kristallkugel!
    Die Finanzkrise 2007/2008 hätte vermieden werden können, komisch nur, dass wir alle über die Krisen 1929, 1997, 2001/02 bestens Bescheid wissen und wussten. Nur waren die Ursachen all dieser Krisen eben andere ... nicht identische und das Umfeld war auch anders usw. Am Ende war eigentlich alles anders und all die Klugscheisser, die dann nachher behaupten, sie hätten es schon immer gewusst, wussten es komischerweise vorher eben genau nicht!
    Dann gibt es noch die anderen Speziellen, die schon immer warnten, aber bei genauerer Betrachtung stellt man fest, die haben schon vor 1, 2, 3, 4, 5 usw. Jahren gewarnt, und nie ist etwas passiert. Im Grunde genommen, wetten die nur darauf, dass etwas passiert! Weil sie wissen, dass irgendwann mal wirklich was passiert, haben sie dann wenn es passiert, wirklich recht. Dumm nur, dass bei deren Vorhersagen in neun von zehn Fällen überhaupt nichts passiert - sprich da liegen sie eben auf der falschen Seite und recht bekommen sie nur, weil sie systematisch auf eine Seite wetten! Als Vorhersage ist das glatt unbrauchbar!
    Richtig, die nächste Finanzkrise wird kommen - daran besteht für mich kein Zweifel. Allerdings geht es uns ja nach der letzten immer noch blendend! Wir verdienen so viel wie nie zuvor, der Wohstand ist so gross wie nie zuvor und die Jammerlappen schreien so laut wie auch noch nie zuvor!
     
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  2. SHANGHAI

    SHANGHAI

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    Das tadellose Wunder gibt es nicht, habe ich auch nie behauptet. Nur ist der Kapitalismus die einzige und mit Abstand beste Form. Kapitalismus hat Wohlstand gebracht. Und Kapitalismus braucht auch Krisen.

    Hat die Wirtschaftskrise gezeigt, dass die Spekulation von Übel ist? Werner Plumpe widerspricht. „Spekulation ist eine notwendige Voraussetzung dafür, dass es überhaupt zu wirtschaftlicher Entwicklung kommt und nicht nur zu einer Wiederholung des bereits Bekannten“, schreibt der Frankfurter Wirtschaftshistoriker.

    Die Große Depression der 30er-Jahre hatte zwar eine politische Katastrophe nach sich gezogen, allerdings war dies der historische Ausnahmefall. Die Regel lautete gerade für die Zeit des aufblühenden Kapitalismus, dass Verluste an Wohlstand nach Krisen meist sehr schnell wieder aufgeholt wurden. Letztlich verlaufen sie heute meist undramatischer.

    https://www.handelsblatt.com/politi...tml?ticket=ST-571422-uP7xyx5qbiUtneOxhFji-ap2

    Am oberschlausten sind die chronischen Pessimisten. Wer immer alles negativ sieht, der bekommt garantiert den Zeitpunkt, wo er sagen kann "ich habe es ja gesagt". Nur dass er sämtliche positiven Phasen zwischenzeitlich verpasst hat, die verschweigt er natürlich.
     
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  3. SHANGHAI

    SHANGHAI

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    Der Befund ist grottenfalsch.
    Jede Krise ist anders, weil das Umfeld immer wieder anders ist. Kapitalismus ist nicht ein statisches Gebilde, dass immer gleich reagiert. Es handelt sich hier um einen dynamischen Prozess, der logischerweise immer wieder Fehler begeht. Und die Fehler können minimiert werden, weil Spekulanten Fehlentwicklungen frühzeitig aufzeigen. Wenn dies alles nicht so wäre, dann hätten wir nicht den Höchststand des Wohlstandes. Noch nie wurden so viele Leute beschäftigt, noch nie war der m2 Wohnraum pro Person so groß, noch nie hat es so viele Autos gegeben, noch nie wurden die Leute so alt wie heute, etc.etc.
     
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    SHANGHAI, 11. 07. 2018
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  4. razzar

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    Du kannst deine Steuergeldabzockerei nicht mit anderen vergleichen. Andere haben seit was weiss ich wie vielen Jahren den selben Lohn, aber bezahlen immer mehr für Steuern (an denen du reichlich abzockst), bezahlen immer mehr für Mieten und haben selbstverständlich das Glück auch noch von den KK immer mehr zwangsgeschröpft zu werden. Deine Volksfeindlichkeit trägt nun wirklich schon länger keine Früchte der Verharmlosung mehr. Diese Strategie/Lüge ist verbraucht. Immer weniger Menschen haben noch den Wohlstand um sich um Umweltschutz zu kümmern.
     
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    razzar, 11. 07. 2018
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  5. Beat

    Beat Parteilos

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    Was doch die Kapitalisten immer für Ausreden finden, um nicht aus der Geschichte lernen zu wollen!

    Die Finanzkrise ist geradezu ein klassischer Fall, wie sich die Geschichte wiederholt. Das wird von vielen Finanzfachleuten bestätigt.
     
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  6. SHANGHAI

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    Selbstverständlich wird es wieder eine Finanzkrise geben. Nur wird der Grund und das Umfeld ein ganz anderes sein. Es ist ja absehbar, dass Italien und Griechenland kollabieren wegen dem Euro und nach dem Gewitter wird es eine neue Währungsordnung geben. Es kann dann wirklich niemand sagen, dass hätte man nicht erahnen können. Der Kapitalismus wird zurzeit ja durch die EZB und die Politik in Brüssel vergewaltigt und hat ziemlich wenig mit Marktwirtschaft zu tun.
     
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  7. razzar

    razzar

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    Ausreden? Ich denke doch eher wir haben es hier mit einem Politiker zu tun der wieder gewählt werden will. Selbstverständlich verspricht man dabei dass alles besser wird, wir sind so wohlhaben wie noch nie, wir können noch viel mehr Geld ausgeben und uns amüsieren, wir hatten noch nie so viel Wald wie jetzt, alles blüht und gedeiht wie im Paradies, oder vielleicht eine kostenlose Gesundheitsversorgung gefälligst? Die Wähler wollen doch die Wahrheit gar nicht hören, darum wählen sie ja auch immer die die sowas versprechen. Es klingt doch besser wenn jemand sagt dass alles super ist und noch viel besser wird als wenn jemand mit den schmerzenden Tatsachen vorrückt. Man muss die Menschen loben für das was sie tun, dann fühlen sie sich gut um Steuern zu bezahlen und noch mehr zu arbeiten.
     
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