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Fair Food Initiative

Dieses Thema im Forum "Initiativen / Abstimmungen / Wahlen" wurde erstellt von Forteleon, 28. 08. 2018.

Fair Food Initiative 5 5 1votes
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  1. Ginestra

    Ginestra Parteilos

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    Das würde ich mir jetzt gerade noch so zutrauen von den Anforderungen her. Für einen Staatsangestellten wie Sie sieht das natürlich anders aus ;)
     
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  2. Ginestra

    Ginestra Parteilos

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    Damit kennen Sie sich als Finanzfaschist unbestritten besser aus als die Initianten. Die Initianten distanzieren sich ja gerade von der FDP-SVP-CVP-Landwirtschaft.
     
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  3. Forteleon

    Forteleon FDP

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    Natürlich, die Initianten produzieren nur, damit die Welt in Ordnung bleibt. Das glauben wirklich nur die Dummen. AVENIR SUISSE hat aufgezeigt um was es geht, wir reden von einem 20 Milliardenmarkt! Es geht um massiv viel Geld, pro Hof werden in der Schweiz alleine an Subventionen und Preisstützungen ca. 80'000.- ausbezahlt! Die Initianten wollen zur Landwirtschaft in den 80iger Jahren zurück. Damals wurden Milchseen, Käseberge und Büttertürme produziert, deren Absatz der Konsument zu subventionieren hatte. Ausserdem richteten die Landwirte ganze Regionen umweltmässig zugrunde, so zum Beispiel das Seetal mit dem Baldegger- und Hallwilersee! Dahin zurück möchten die Initiativen. An den Grenzen sass der Zoll, der verhinderte, dass rund um die Aprikosenernte (sprich drei Monate vorher und drei nachher) auch nur eine einzige Aprikose in die Schweiz kam. In den übrigen sechs Monaten dürfte Aprikosen importiert werden, aber dann zu horrenden Importpreisen. Aus derselben Zeit stammt die Idee der Parmaschinkenkontingente. Man versteigerte ein paar wenige Kontingente an "Interessenten", die diese dann weiterverkauften. Grund war, dass sich die Rohschinkenproduzenten schweizerischer Art mit ihrer Qualität nicht durchsetzen konnten, der Parmaschinken aus Italien war einfach besser. Dass man diese geschützte Oase der Landwirtschaft am besten flachlegen würde ist schon längstens klar. Denn statt bio und Natur, kriegen wir artenverwaiste Flächen, für die wir aber biomässig Förderbeiträge bezahlen. Der Grund ist, dass die Landwirtschaft in der Schweiz ob Bio oder normal viel zu intensiv produziert. Der Effekt davon, miese Qualität sowohl im Bio wie im Normalbereich! Antibiotikarückstände im Fleisch und die Phosphat Düngemittelproblematik auf dem Feld beziehungsweise im See! Am besten wäre es sämtliche Subventionen und Direktzahlungen abzustellen und das Land für den Agrarimport zu öffnen. Wir hätten blitzschnell eine Landwirtschaft die natürlich, wenig intensiv und vor allem nahe bei Bio produzieren würde, ohne dass es wahnsinnig viel kostet! 10% der Bauern würden völlig ausreichen! Diese Strukturbereinigung sollte endlich durchgeführt werden!
     
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  4. Jean-Jacques

    Jean-Jacques

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    Diese Strukturbereinigung würde tatsächlich dazu führen, dass die Lebensmittel günstiger werden ohne das die Qualität sinkt. Es gäbe dann 90 % günstige Lebensmittel mit mittelmässiger Qualität und 10 % sehr teure Lebensmittel mit Topqualität. Dies wäre begrüssenswert. Das Problem bestünde dann aber darin, dass die Landschaftspflege separat geregelt werden müsste. Auf diese möchten wir ja nicht verzichten. Ein anderes Problem ist der Selbstversorgungsgrad. Dieser würde massiv sinken und somit wären wir noch mehr abhängig. Einem Freihandelsabkommen mit den USA stünde dann nichts mehr im Wege. Auch ein grosser Vorteil.
     
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    Jean-Jacques, 18. 09. 2018 um 10:27 Uhr
    Last edited by Jean-Jacques; at 18. 09. 2018 um 10:29 Uhr
    #18
  5. Ginestra

    Ginestra Parteilos

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