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Einheitskrankenkasse

Dieses Thema im Forum "Vorsorge- und Gesundheitspolitik" wurde erstellt von Wolf, 20. 10. 2011.

Einheitskrankenkasse 4.4 5 5votes
4.4/5, 5 Bewertungen

  1. Commodore

    Commodore Keine_Parteiangabe

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    Die jetzigen Verwaltungskosten der Krankenkassen betragen knapp 5 %, bei der SUVA sind es neckischerweise aber 8,4 %. Insofern ein schlechtes Vorbild.

    C.
     
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  2. Beat

    Beat Parteilos

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    Der Vergleich hinkt gewaltig!

    In den Verwaltungskosten der SUVA eingeschlossen sind nämlich ihre enorme Tätigkeit in der Unfallverhütung, nicht nur in Gewerbe und Industrie, sondern aucht im Strassenverkehr, sowie Inspektionen der Arbeitsplatzsicherheit. Die KK haben keine solche Tätigkeit.

    Andererseits fielen dann auch noch die Kosten der gegensitigen Kundenabwerbung dahin.
     
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  3. Commodore

    Commodore Keine_Parteiangabe

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    Die Sätze sind ohne Prävention.

    Die Verwaltungskosten der Krankenversicherer beliefen sich für 2011 auf rekordtiefe 4,8 Prozent. Mit 8,1 Prozent (ohne Präventionsausgaben) liegen die Verwaltungskosten der Teilmonopol-Unfallversicherung Suva dagegen deutlich höher. Aufgrund unterschiedlicher gesetzlicher Grundlagen lassen sich - anders als von Suva-Präsident Franz Steinegger angetönt – aus dem Suva-Modell keine Vorteile gegenüber der heutigen Krankenversicherung ableiten.

    C.

     
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  4. Beat

    Beat Parteilos

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    Das könnte daran liegen, dass Unfallversicherung nicht gleich Krankenversicherung ist. Bei Arbeitsunfällen wird jedesmal abgeklärt, was passierte, eventuelle Schuldfrage, und wie dies in Zukunft verhütet werden könnte - Information zuhanden der Unfallverhütung.

    Selbstverantwortung und Kostenbewusstsein:

    Günstige Prämien steigen um über 10 Prozent
    Der Bundesrat senkt gegen den Widerstand der Krankenkassen die Prämienrabatte für hohe Franchisen. Was das Ziel dieser Massnahme ist. Mehr...

    Je länger desto mehr kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Berset einer unserer schlechtesten Sozialminister ist.
     
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  5. JohnnyHoliday

    JohnnyHoliday Parteilos

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    Genau so ist es! Einen Unfall hat man nie freiwillig, aber wegen jedem Bobo zum Arzt seckeln schon.

    Es hat was.
     
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  6. abc def

    abc def

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    Eine kleine Vorschau auf das was uns erwarten würde, wenn wir eine Einheitskasse einführen würden...
    Ohne den Widerstand der Krankenkassen würde der Staat den Versicherten auch noch den kleinsten Funken Selbstverantwortung und Kostenbewusstsein austreiben, durch rigorose Gleichmacherei! :eek:
     
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  7. razzar

    razzar

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    Das mit der "Selbstverantwortung" funktioniert so oder so nicht mehr. Es zählt ja nur noch Geiz und Gier. Die Wirtschaft zeigt ganz gut wie das geht. Was erwartest du als Auswirkung darauf? Dass nur die Konsumenten wieder beginnen Selbstverantwortung zu praktizieren, aber kein Unternehmer muss das tun? Träum weiter.
    In Zukunft wirst du mehr Steuern bezahlen müssen, weil mehr Arbeitslose eine Krankenversicherung haben müssen. Die privaten Versicherungen erhöhen die Prämien so oder so wie sie gerne ihre Gewinne haben, dagegen kannst du nichts tun. Bei einer Einheitskasse könntest du wenigstens den Staat in die Pflicht nehmen, weil du auch der Staat bist.

    Solange du den privaten Raubzug durch die Bevölkerung bevorzugst, musst du auch die Konsequenzen tragen lernen, auch wenn es Verstaatlichung und Gleichmacherei ist. Es gibt immer Auswirkungen auf Ursachen. Und wenn du die Armen und die Hypochonder nicht vergasen kannst, und wenn du keine dir nicht passenden Auswirkungen willst, dann braucht der Staat für alle Bürger (vorallem die untere Schicht) massiv höhere Löhne. Und wenn das nicht geht, dann mach dich auf die Auswirkungen gefasst, die dir zu 100% nicht passen werden. Oder du könntest nach Amerika oder sonst wohin auswandern, wo den Armen die Gesundheit verweigert wird.
     
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