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Einheitskrankenkasse

Dieses Thema im Forum "Vorsorge- und Gesundheitspolitik" wurde erstellt von Wolf, 20. 10. 2011.

Einheitskrankenkasse 4.4 5 5votes
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  1. JohnnyHoliday

    JohnnyHoliday Parteilos

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    Um wie viel sind die Krankenkassen Prämien in den letzten Jahren gestiegen? Die Verwaltungskosten blieben in etwa gleich, also sind sie in absoluten Zahlen gestiegen. Wir haben etwa 70 Krankenkassen in der Schweiz, das ist ein Witz. Eine Einheitskrankenkasse ist ebenfalls ein Witz. Fünf bis sieben Kassen genügen völlig um den Wettbewerb spielen zu lassen. Allerdings muss dann der Kantönligeist im Gesundheitswesen verschwinden.
     
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  2. Commodore

    Commodore Keine_Parteiangabe

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    Sehe ich genau so.
    Die Konkurrenz braucht es aber nicht mit 70 Kassen. Wir haben auch nicht 70 Großbanken oder 70 relevante Kantonalbanken. Etwa 5-7 scheint mir auch die richtige Ausgewogenheit.

    C.
     
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  3. abc def

    abc def

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    Umwerfende Logik :) Wieso es keine 70 Kantonalbanken gibt, dürfte unmittelbar einleuchten. Ob wir mehr oder weniger als 70 "Gross"-Banken haben, hängt einzig und allein davon ab, was man unter "gross" versteht und was nicht... Es gibt schliesslich auch nicht 70 Gross-Krankenkassen. Tatsache ist, es gibt WEITAUS mehr Banken in der Schweiz als Krankenkassen - nämlich über 250. Eine Reduktion auf 5-7 Banken wäre völlig birreweich...

    Vermutlich gibt es schlicht und einfach zu wenige Krankenkassen in der Schweiz. Je kleiner die Zahl der Versicherten, desto eher fühlt sich der Einzelne auch dafür verantwortlich, mittels sparsamer und vernünftiger Benutzung des Gesundheitssystem die Kosten für seine Krankenkasse (und damit auch seine eigene Prämie) tief zu halten.
    Das Verhalten der Versicherten (Zahl der Arztbesuche etc...) ist für die Kostenentwicklung aber sehr viel relevanter, als die Verwaltungskosten (und davon abgesehen gibt es natürlich Klein-Krankenkassen, deren Verwaltungskosten sogar tiefer sind als bei den Dinosaurier-Kassen).
     
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  4. Commodore

    Commodore Keine_Parteiangabe

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    Dies habe ich ja vorgängig geschrieben, dass sich die Verwaltungskosten auf ca. 5 % beziehen. Trotz Erbringen von Belegen wurde man ja angerempelt, alles nachlesbar.https://www.politik-forum.ch/threads/einheitskrankenkasse.1943/page-5 Jetzt kann man diese 5 % von mir aus senken auf 2 %. Trotzdem liegt die Kostenfrage bei den anderen 95 %. Und da geht es um Ansprüche aus Dienstleistungen und nichts anderes.

    C.
     
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  5. abc def

    abc def

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    So ist es. Noch besser wäre es, wenn die kleinen Krankenkassen nicht mehr gezwungen würden, Hinz und Kunzovic in die Grundversicherung aufzunehmen, sondern sich auf gewisse Gruppen konzentrieren dürften. Natürlich nur, wenn es nicht dem Ziel dient, die besten Risiken abzuschöpfen, sondern einfach Gruppen mit besserem Kostenbewusstsein anzusprechen.
     
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  6. Beat

    Beat Parteilos

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    Kostendämpfung durch vermehrte Eigenverantwortung - funktioniert nur über das Portemonaye:

    Der Selbstbehalt.
    Ja, mit mehr Selbstbehalt steigt auch das Kostenbewusstsein. Leider arbeitet der Staat in genau entgegengesetzter Richtung. Früher konnten Prämienersparnisse in Höhe des Selbstbehaltes erziehlt werden. Somit war der Anreiz, nicht für jedes Bobo zum Arzt, oder in die Apotheke zu rennen, gross. Sollte doch ein gravierendes Ereignis eintreten, hat er nichts verloren. Im Laufe der Jahre hat aber der BR die Attraktivität des Selbstbehaltes Schritt um Schritt verringert, indem die Prämienersparnis reduziert wurden. Sicher mit ein Grund für die Kostenexplosion.

    Einheitskasse:
    Könnte bequem von der SUVA bewältigt werden. Diese hat bereits die nötigen Strukturen, kennt die Dienstleister, kennt die Pharma, ist mit der Materie vertraut, denn sie behandelt ja auch Berufskrankheiten. Die Grosszahl der Arbeitnehmer sind bereits bei ihr versichert. Wäre also nur eine Erweiterung bereits bestehender Aktivität. Sicher auch mit einer gewissen Erhöhung des Angestelltenbestandes verbunden, aber bei Weitem nicht so viel wie bei den KK zusammengenommen.
    Hingegen hat eine EKK sehr viel mehr Gewicht gegenüber der Pharma und den Dienstleistungserbringern in Kostenfragen, als einzelne KK oder auch der KK-Verband.

    ----> SUKVA
     
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  7. abc def

    abc def

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    Genau deshalb sind kleine Krankenkassen besser als riesige Gebilde (oder gar eine Einheitskasse). Bei einer kleinen Kasse gibt es ein Bewusstsein dafür, dass man durch gemeinsames Tiefhalten der Kosten auch die Prämien für alle tief halten kann. Bei einer Einheitskasse völlig illusorisch, da versucht einfach jeder, für seine Prämie möglichst viele medizinische Behandlungen herauszuschlagen.
    Das dürfte das absolute Worst-Case Szenario sein, dass wir NICHT NUR eine Einheitskasse hätten, sondern diese Einheitskasse ausgerechnet über den Moloch SUVA abgewickelt wird. Es reicht mir völlig, dass ich bei dem Idiotenverein schon zwangsunfallversichert bin. Da könnte man auch gleich die BILLAG damit beauftragen, die werden ja jetzt dann eh arbeitslos... ;)
     
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