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    Von Zeit zu Zeit geraten sich die User indes persönlich etwas in die Haare; sei davon nicht irritiert - man kennt und neckt sich hier teilweise schon ein Jahrzehnt."

Ein Deutscher im Schweizer Forum

Dieses Thema im Forum "Neu hier?" wurde erstellt von Buesi99, 12. 08. 2014.

Ein Deutscher im Schweizer Forum 4.5 5 4votes
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  1. Komisch

    Komisch Parteilos

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    Der Spruch kommt eher der Realität nach.;)

    Ohne Deutsche funktioniert die Schweiz nicht.
    Ein Deutscher in der Schweiz hilft auch nichts.
    Dank Vielen Deutschen in der Schweiz müssen wir vor allem bei Krankheit und im Alter nicht auswandern um zu überleben.
     
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  2. Goodie

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    Noch ein Spruch über Deutsche und Schweizer:
    Es gibt Ausländer, die ein Deutsch ohne jeglichen Akzent sprechen; das sind Glücksfälle. Und dann gibt es Ausländer, die einen Akzent ohne jegliches Deutsch sprechen; das sind Schweizer.
     
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  3. Goodie

    Goodie Parteilos

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    Zwei deutsche Zoellner entdecken eine Leiche, die vor ihrem Zollhaus an einem Ast haengt. Um sich den laestigen Papierkram zu ersparen, beschliessen sie, den Toten nachts klammheimlich auf die Seite der Schweizer Kollegen zu schaffen. Gesagt, getan.
    Morgens tritt ein Schweizer Zöllner aus dem Zollgebäude und ruft verbluefft: - Verdammt, jetzt haengt der Kerl schon wieder hier!
     
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  4. mrwhite

    mrwhite

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    Ich bin auch ein Deutscher hier :)) cool das ich nicht der einzige bin eheh
     
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  5. Androygnous

    Androygnous

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    Ich bin das genaue Gegenteil: Schweizer, in Deutschland lebend - und um ehrlich zu sein, bin ich froh wenn ich wieder in der Schweiz bin. Denn die Politik in Deutschland ist durch die repräsentative Demokratie so stark festgefahren und verhärtet, dass kein Demokrat sich unter solch einer Regierung wohl fühlen kann. Zudem kommt, dass Deutschland durch die Vergangenheit gegenüber rechter politischer Gesinnungen so stark sensibilisiert ist, dass kein sachlicher Dialog über Migrationspolitik oder andauernde Problemkinder wie der Islam möglich ist. Man wird hier - im Gegensatz zur Schweiz - so schnell als Rassist oder rechtsextremer Ideologe beschimpft, obschon der Islam als politische Ideologie damit gar nichts zu tun hat. Das kotzt mich an. Es gibt keine vernünftige und souveräne rechte Partei, welche die Anliegen des Volkes vertreten kann - weswegen auch Geschwüre wie die PEGIDA erst entstehen. Ein Land, welches eine solch einseitige Bandbreite an Parteien zur Verfügung stellt, ist kein angenehmes zum leben und ich bin froh, wenn ich wieder in der funktionierenden, direkt-demokratischen Schweiz bin, die auch eine starke rechte Partei im Programm hat.
     
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  6. Alexander

    Alexander Parteilos

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    Ich werfe mal ein paar Gegenthesen in den Raum:

    1. Dass in Deutschland weniger direktdemokratische Einflussnahme möglich ist, ist sicher richtig. Aber ob es deswegen alles besser ist, wage ich zu bezweifeln. Ein Beispiel: In Deutschland gibt es sehr viele aktive Gruppierungen, die sich politisch Einsetzen und Gehör verschaffen - beispielsweise für Bürgerrechte. Man denke da beispielsweise an die ganze Thematik der Vorratsdatenspeicherung. Viele Schweizer grinsen wenn sie davon hören und denken sich "diese armen Deutschen, kämpfen hier gegen Windmühlen, denn deren Regierung kann im Endeffekt eh machen was sie will".
    Was diese Schweizer allerdings nicht wissen: Die selbe Vorratsdatenspeicherung wurde bei uns bereits 2002 (!) eingeführt, ohne dass eine öffentliche Debatte stattgefunden hätte. Und das läuft bei vielen Themen so. Was in Deutschland öffentlich thematisiert wird, geht bei uns durch die Hintertür durch, weil bei allem "wir können uns so toll demokratisch beteiligen" die meisten vergessen, auch tatsächlich darauf zu achten, wo man sich überhaupt beteiligen sollte.

    2. Auch wenn ich nun wirklich kein Fan der Merkel-Politik bin: Aber diese Regierung hat eine öffentliche Zustimmung von gut 60%. Ich bin nicht sicher, ob unsere Regierung wesentlich besser dasteht.

    3. Du lobst den in der Schweiz unkritischeren Umgang mit rechter bzw. stark rechter Gesinnung. Aber hast du Hinweise darauf, dass dadurch irgend ein Problem gelöst worden sei? Sprich: Ist dadurch, dass es bei uns eher toleriert wird, fremdenfeindliche Sprüche zu verbreiten irgend etwas an der Migrationsproblematik oder den radikalen Tendenzen bei einer Minderheit der Muslime besser geworden? Vermutlich nicht. Ausgrenzung kann auch zu Radikalisierung führen.
     
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  7. Pallas Athene

    Pallas Athene Keine_Parteiangabe

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    Ich kann die These, dass die politische Kultur in der Schweiz generell fortgeschrittener ist, auch nicht unterstützen. Zwar können wir bei Volksinitiativen unsere Meinung sagen, aber diese werfen, indem sie komplexe Fragen in meist einigen kurzen Sätzen zu beantworten können meinen, dem differenzierten Diskurs eher Knüppel zwischen die Beine und sind denn auch im Ausland - zum Teil neben der Bewunderung, dass überhaupt über so etwas abgestimmt werden darf - oft auch Gegenstand des Spottes. Deutsche in der Schweiz sind manchmal etwas erstaunt, wie wenig in der Schweiz über die ja so allgegenwärtige Politik diskutiert wird, weil sie aus ihrem Heimatland eine ganz andere Debattenkultur gewohnt sind. In der Schweiz hingegen betrachtet man die eigenen politischen Ansichten aus einem Missverständnis fast wie als Privatsache.
    In der Schweiz erschöpft sich beispielsweise fast alles in einem Links-Rechts-Gegensatz, wobei man das Gefühl hat, dass sich alle nicht je nach ihren Ansichten zu Themen als links oder rechts bzw. "bürgerlich" bezeichnen, sondern sich erst für die eine oder andere Seite entscheiden und sich dann überlegen, welche Ansicht sie jetzt zu diesem oder jenem haben müssen. Ausnahmen wie die Grünliberalen bestätigen die Regel. Es liegt auch daran, dass sich Deutschland als Teil der Welt begreift, die Schweiz aber durchschnittlich wertkonservativer ist - man geht Themen nicht an, man wehrt sie eher ab, ausser natürlich wenn die eigene Wertordnung (angeblich) in Gefahr ist wie bei Migrationsthemen etc. Die grössere demokratische Beteiligung weckt so bei manchen ein gefährliches Gefühl von Allmacht, welches glauben macht, man könne jedes erdenkliche Problem durch eine Mehrheit lösen, nachdem man die Unterlagen im Abstimmungsbüchlein überflogen hat.
    Dagegen hat die Diskussionskultur in Deutschland immerhin verhindert, dass rechtsradikale Parteien - anders als in fast allen anderen europäischen Ländern - zu wesentlichen Anteilen gefunden haben. Was interessiert, sind Lösungen, Fakten, nicht endlose Debatten darüber, wie die Linken die Wirtschaft kaputtmachen wollen, wie der Islam Europa untergräbt etc. Deutschland ist ein Macher-Land. Es klingt vielleicht jetzt etwas nach übertriebener Lobhudelei, aber meiner Meinung nach könnte sich die Schweiz von Deutschland noch eine Scheibe abschneiden.
     
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