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Dynamische Tempo-Limits

Dieses Thema im Forum "Verkehrspolitik" wurde erstellt von streifentier, 1. 04. 2010.

Dynamische Tempo-Limits 4.5 5 4votes
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  1. streifentier

    streifentier svp

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    Da sich der Leon schon aufregen musste und meinte wir würden schweinischen Aktivitäten nachgehen, eröffne ich lieber ein neues Thema.

    Im Waldsterben-Thread wurde von Hermann ein interessantes ACS-Zitat veröffentlicht, das ich hier als Basis nehmen möchte:

    Zitat von www.acs-thurgau.ch
    Vor knapp dreissig Jahren wurde nach einem dreijährigen Versuch die Höchstgeschwindigkeit auf dem schweizerischen Nationalstrassennetz definitiv auf 130 km/h festgelegt. Acht Jahre später führte der Bundesrat als Reaktion auf die aufgebauschten Kampagnen über das Waldsterben und aus rein ökologischen Gründen Tempo 120 ein.
    Abgesehen davon, dass das Waldsterben in den letzten Jahren als reine Panikmache der Umweltschutzorganisationen entlarvt wurde, hat die Entwicklung moderner Fahrzeuge und Motoren zu einer drastischen Senkung des Treibstoffverbrauchs und des Ausstosses an Schadstoffen geführt. Die Beibehaltung von Tempo 120 ist deshalb mit ökologischen Argumenten nicht mehr zu begründen.


    Tempo 120 auf leeren Autobahnen ist wahrlich Unsinn. Ich fordere schon seit Jahren, die Einführung von dynamischen Tempo-Limits!

    Die Technik dafür ist schon lange vorhanden. Sie wurde mit den Fortschritten im Bereich der mobilen Kommunikation in den letzten Jahren sogar noch deutlich verbessert und weiter verbilligt. Die Einführung eines solchen Systems, das Parameter wie Witterungs- und Strassenverhältnisse dynamisch berücksichtigt wäre wohl auch nicht so teuer, wie von gewissen Kreisen dargestellt.

    Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen zu dynamisieren ist machbar, vernünftig und sinnvoll!

    Bei guten Sicht- und Strassenverhältnissen und in Zeiten von wenig Verkehrsaufkommen sind Geschwindigkeiten bis zu 160 km/h durchaus sicher zu fahren mit unseren heutigen, modernen Autos.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 6. 04. 2014
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  2. trixlikitty

    trixlikitty glp

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    AW: Dynamische Tempo-Limits

    Und du glaubst die "Raser" würden sich an so was halten. Musste selber schon oft genung sehen, wie bei den schlimmsten Verhältnissen die 120 gefordert wurden und man bedrängt wird wenn man langsamer fährt und dabei jemand überholt. Ja oft will einer auch schneller fahren als erlaubt und versucht es bei angehender Stockung links wenn man nicht sofort platz macht und eine vollbremsung riskirt. Daher nein danke, die Tempolimit ist gut so.
     
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  3. streifentier

    streifentier svp

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    AW: Dynamische Tempo-Limits

    „Vernünftige“, sprich der Situation angepasste Limiten würden sicherlich eher respektiert als starre Vorschriften. Vielleicht kennst du die mühsame „Extremsituation“: Man kommt gerade aus Deutschland zurück, fuhr ständig 230 und dann soll man beim schönsten Wetter mit 120 alleine auf so einer Autobahn schleichen?! Bescheuert!

    Mit dem Begriff „Raser“ öffnest du aber eine Büchse der Pandorra. Wir sollten erstmal definieren, was denn darunter zu verstehen sei. Ferner müsste man dann einen angemessenen Strafenkatalog definieren. Was insbesondere die politische Linke alles als „Raser“ bezeichnet, finde ich doch nicht ganz seriös.

    Ich wurde auch schon mehrmals Opfer solcher politisch motivierten Strafen. Grundsätzlich trete ich für ein liberales Verkehrsrecht ein. In Zeiten von Kosovaren-Rasern und Öko-Hetzern hat man damit aber einen schweren Stand. Ferner bin ich der Meinung, dass nicht unter 10-15 km/h geblitzt und gebüsst werden sollte.
     
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  4. trixlikitty

    trixlikitty glp

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    AW: Dynamische Tempo-Limits

    @Streifentier
    wer mehr als 125-130 fährt rast für mich. Und bei schlechten Verhältnissen ist es weniger. Man kann auch Rowdy sagen. Diese ärgern und nerven mich besonders, wenn ich vorne schauen muss, dass ich nicht auffahre weil es einfach anfängt zu stocken und hinten einen drängt weil ich den Abstand einhalte. Wenn er dann noch vorne kann, Rechts ist entlich genung platz, gibt er gas um gleich wieder abzubremsen.

    Ach ja, 230 kmh braucht es nicht. Die Limite ist ok, wer schneller fahren will soll auf Rennbahnen gehen. Und in Deutschland wurde das Tempolimit auch schon debatiert.
     
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  5. streifentier

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    AW: Dynamische Tempo-Limits

    Zu den vor mir vorgeschlagenen Parametern gehören ja insbesondere:


    • Sichtverhältnisse
    • Witterung
    • Verkehrsdichte
    Die Bandbreite würde ich in diesem System von 40 km/h (z. B. gefährliche Baustellenbereiche) bis 160 km/h (nahezu alleine im Sommer bei schönem Wetter) festlegen. Es wäre also durchaus möglich, dass bei "normalen" Verhältnissen, also insb. im dichten Feierabendverkehr auch weniger als 120 gelten kann. Darin liegt ja gerade ein zentrales Ziel, nämlich dem von dir Geschilderten entgegen zu wirken. Mein System würde zudem andere Gesetzesbestimmungen per se nicht tangieren. Insbesondere der Mindestabstand bleibt bestehen.

    ca. 150 ist mit "grösseren" Mittelklassefahrzeugen durchaus angemessen. Ich bin eher der Meinung, dass "rasen" ein dynamischer Begriff ist. Je nach Grösse, Leistung und Bauart eines Fahrzeuges kann z. B. 180 km/h sehr viel sein oder eben eine angenehme Reisegeschwindigkeit. In einem kleinen, kurvigen Land wie der CH mit nur 2-spurigen Autobahnen würde sich das System aber wohl bei 140 als Höchstgrenze einpendeln. Höhere Geschwindigkeiten wären wohl eher selten anzutreffen.
     
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  6. trixlikitty

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    AW: Dynamische Tempo-Limits

    @streifentier
    wenn es offen ist, wird es Leute geben die es Ausnutzen wollen. Dennen ist das Wetter egal. Schliesslich sieht man ja auch so lieben Fahrer bei Schneefall und weiser Autobahn 120 oder mehr fahren. die wundern sich dann wenn es knallt oder sie im Board landen. Schon heute wird 120 überschritten, wieso also noch erhöhen? Damit einige noch schneller fahren? Nur weil du es als angenehm entfindest muss es nicht für alle so sein.
     
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  7. streifentier

    streifentier svp

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    AW: Dynamische Tempo-Limits

    Wie gesagt, ist das Limit höher, gibt's sicher weniger Verstösse - aber nicht keine. Und diese Richtgeschwindigkeit gilt ja dann auch und die Polizei soll dies auch durchsetzen. Eine Verschlechterung sehe ich da nicht, dafür eine Kulanz.

    Ich glaube, wir haben hier eher ein subtiles politisches Problem: In der Links-Grünen Schweiz, darf die Strasse die Schiene nicht zu sehr konkurrieren. Das würde der alte Sesselkleber (Leuenberger) niemals zulassen. Wenn ich da an das Beispiel Luzern-Basel denke. Das sind ja gut 80 km. Früher hatte man dazu eine Stunde. Heute hast ja bald zwei. Mit all diesem künstlichen Tempo 80 Seich überall. Die wollen einfach, dass der Automobilist gleich lange hat, wie der im Zug!
     
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