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Drogen legalisieren

Dieses Thema im Forum "Vorsorge- und Gesundheitspolitik" wurde erstellt von oshivan, 26. 09. 2016.

  1. oshivan

    oshivan FDP

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    Ich sehe eine solche Registrierung nicht als Problematisch. Wird ja heute schon so bei Heroin gemacht. Alle Heroin Abhängigen sind ja irgendwo registriert und in der Schweiz sind solche Leute viel besser integriert als anderswo sonst (z.B. USA). Außerdem wären die Daten ja geschützt, kein Arbeitgeber etc hätte einblick. Der Arbeitgeber kann ja lediglich vorgeben das während der Arbeit keine Drogen genommen werden. Ein Jäger oder Sportschütze kauft seine Waffe ja auch nicht auf dem Schwarzmarkt nur damit er nicht mit einem Waffenschein registriert wird.

    In welcher Form auch immer die Drogen auf dem Markt kommen. Eine komplette Zerschlagung ist nicht möglich. Meiner Meinung nach auch nicht nötig. Hauptsache er blüht nicht so wie in der jetzigen Form.

    Ich kenne mich zu wenig mit diesem Thema aus aber währen solche Marker nicht viel zu teuer? Man müsste doch bei jedem Konsument einen anderen Marker verwenden?
     
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  2. razzar

    razzar

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    Bis auf den Teil der den Schwarzmarkt nutzt. Es könnte sich um einen weit grösseren Teil handeln als die Registrierten.
    Nun, die die sich registrieren lassen haben schon länger nichts mehr zu verlieren. Das ist ein Unterschied.
    Seit es Menschen gibt, hat ihr Dasein mit vielen Arten von Rauschmittel zu tun. Die Frage lautet, wer nimmt sich das Recht etwas mit Gewalt (z.B. tyrannischer Zwang von Kontrollfreaks) daran zu ändern? Die Einzigen die daraus einen Schwarzmarkt mit möglichen grausamen Auswüchsen generiert haben sind die Menschen selber mit ihren Verboten.

    Warum ist nicht schon längst die gesamte Menschheit am legalen Alkohol gestorben? Genau so wenig wird die Menschheit aussterben wenn man alle Drogen legalisiert ohne eine Kontrolle über die Konsumenten haben zu müssen. Kontrolle ist genau gleich schädlich wie Verbote und nützt nur dem Schwarzmarkt.

    Menschen können sterben wenn sie leben. 253 Verkehrstote gabs im Jahr 2015 trotz Regeln und sicheren Fahrzeugen, ca. 1'600 sterben jährlich an Alkoholkonsum, dabei sind die 120 Drogentoten pro Jahr eine ziemlich kleine Zahl. Wir können auch mal die Kosten bedenken, die Bürgerlichen würden wegen Kosten zuerst mal den Alkohol verbieten und dann den Strassenverkehr, bevor sie wegen den Kosten die Drogen verbieten würden.
    Also es spricht nichts dafür dass man von "blühen wie in der jetzigen Form" sprechen kann, und es spricht ganz und gar nichts dafür, dass man den Drogenkonsum als so wichtig zu beseitigen betrachtet. Es gibt weitaus schlimmeres was das schweizer Volk verhindern könnte wenn es wollen würde.
     
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  3. andy_

    andy_ Parteilos

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    Obwohl ein für jede Verkaufseinheit individueller Marker möglich und für die Strafverfolgung am effizientesten währe, ist dies aus Wirtschaftlichen Gründen nicht möglich.
    Ich hatte eher an ein bei Sprengstoff eingesetztes Verfahren gedacht, dabei wird immer einer gewissen Menge eine eindeutig zu identifizierende Komponente beigemischt.
    Somit können mehrere Personen eine Substanz mit dem selben Marker verwenden.
    So würde z.B. jede Verkaufsstelle ein individueller Marker erhalten, dieser könnte gemessen am durchschnittlichen Verbrauch jeden Monat oder alle drei Monate gewechselt werden.
    Dann hätten die Behörden immerhin eine Liste mit den betreffenden Kunden und könnten dort ansetzten wenn sonst keine Spuren vorhanden sind.
    Ob dies bei Drogen wirklich notwendig ist, ist wohl fraglich. Für z.B. Cannabis sicher nicht.
    Es gibt jedoch einige Substanzen mit einem nicht unerheblichen kriminellen Missbrauchs potential, z.B. retrograde Amnesie verursachende Mittel.
    Es stellt sich da auch die Frage ob alle oder welche Drogen legalisiert bzw. frei verkäuflich sein sollten. Denn der Schwarzmarkt kennt nicht nur die bekannten 0815 Drogen.
    Ich für meinen Teil währe schon Glücklich wenn ich Cannabis legal kaufen oder Anbauen kann und vielleicht gelegentlich etwas Halluzinogenes verwenden kann.
     
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  4. andy_

    andy_ Parteilos

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    sry, meinte Anterograde Amnesie
     
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  5. oshivan

    oshivan FDP

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    @razzar
    Du hast schon recht. Wenn man heute Heroin legalisieren würde und es wäre in jeder Apotheke zu kaufen würde dies nicht die ganze Gesellschaft zerstören. Allerdings habe ich meine Zweifel, dass dein Vorschlag so Politisch durch kommen könnte.

    Bürgerliche Parteien würden kritisieren, dass dann Heroin für jeder Mann erhältlich wäre.

    Ich gebe dir auch Recht bezüglich der Probleme. 99% der Drogentote sterben durch legale Drogen. Bei Illegalen Drogen ist das meistens nur heiße Luft.

    Ein Hauptpunkt warum ich für die Legalisierung von Drogen bin ist, weil ich finde das es eine Verharmlosung der legalen Drogen gibt.

    Menschen die Drogen nehmen wollen und sich nicht strafbar machen wollen greifen zum Alkohol, obwohl es Drogen mit weniger Risiken geben würde.

    Eine Drogen freie Gesellschaft ist eine Scheinheilige Illusion.

    @andy_

    Ich glaube bei den meisten Drogen wäre das nicht nötig.

    Bei GHB / GBL vielleicht. Ist sowieso ein anderes Tabu Thema mit den ganzen K.O Tropfen. Glaube aber nicht das man das Problem mit solchen Markern lösen könnte. Könnte man das denn beim Opfer überhaupt noch feststellen?
     
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  6. andy_

    andy_ Parteilos

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    Ja, je nach verwendetem Marker für einen gewissen Zeitraum schon.
    Ich bin eigentlich auch der Meinung das dies nicht erforderlich ist, die letzten Abstimmungen zu Drogen haben aufgezeigt dass eine Legalisierung beim Volk nicht durchkommt.
    Daher meine Überlegung wie gewisse Ängste reduziert werden könnten.
    Auf jeden Fall finde ich die aktuelle Situation untragbar, jedoch wird beim Menschen verachtenden rechtsgerichteten Politischen Klima wohl kaum eine Änderung eintreten. Lasse mich da jedoch gerne vom Gegenteil überraschen.

    Schon nur beim Cannabis, ich finde das Lesen der Zeitungsberichte immer wieder traurig und witzig zugleich.
    Es werden inländische Plantagen ausgehoben, über Probleme mit Strassendealern berichtet, Zuhname von Gewalt bei den grösseren Plantagenbetreibern usw.
    Gleichzeitig stellt das BAG keine Lizenzen für den Privatanbau aus. Wer beim Anbauen erwischt wird, zahlt eine Saftige Busse und muss noch befürchten als Verkäufer betrachtet zu werden.
    Also bleibt der Weg zum Dealer.
    Währen Alkohol und Tabak verboten oder würden verboten werden, währe es bei diesen Produkten ebenso.
    Es scheint mir die Regierung will die Probleme und die 30% Ja Sager ebenso, naja 60% von 50%, der letzten Abstimmung.
     
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  7. Michaelp800

    Michaelp800 Parteilos

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    Ich bin generell gegen die Drogenlegalisierung. Crystal Meth etc. sind einfach schlimm!
    Ausnahme: Die kontrollierte Abgabe bzw. der Verkauf von Marihuana in speziell dafür vorgesehenen Läden. Da bin ich für eine Legalisierung. Soll doch jeder selber entscheiden dürfen, ob er das raucht oder nicht. Strafen und Gesetzte, z.B. im Strassenverkehr, sind dann natürlich auch einzuführen.

    Lg
    Michael
     
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