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Donald Trump, Retter oder Zerstörer?

Dieses Thema im Forum "Politik weltweit" wurde erstellt von Hecht, 9. 06. 2016.

Donald Trump, Retter oder Zerstörer? 4.3 5 4votes
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  1. Beat

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    Etwas nüchterner betrachtet hat es Clapper, der selbst als ehemaliger Direktor der Informationsinstitute der USA mehrmals in NK war.
    Er meint, das Treffen sei sehr wohl bemerkenswert, aber nur zu einem geringen Teil Trumps Verdienst. 2 wesentliche Parameter haben dazu geführt:
    1. Die Sanktionen haben Wirkung gezeigt, dank der Vorarbeit vorangegangener Administrationen,
    2. Kim hat den Status einer Atommacht erreicht, kann als solche nun auf der Weltbühne auftreten. Das hat denn auch Trump so beeindruckt, dass er zu einem direkten Treffen einwilligte.

    Zum eigentlichen Deal ist dies zu bemerken:
    Trump, der geniale Dealmaker, wurde von Kim ausgedealt, sozusagen über den Tisch gezogen. Nichts von den von Pompeo als Minimalbedingungen genannte ist darin enthalten, nichts von Trumps Versprechen eines grossartigen Deals. Kein Zeitplan, keine Kontrollen, nichts, nur Willenserklärungen. Dafür hat Trump das Ende der gemeinsamen Militärmanöver mit SK hingegeben, gar den Rückzug seiner Truppen in Aussicht gestellt. NK, China und auch RU freuts.
    Die nächste Zukunft wird erst zeigen, wie ernst es damit ist.
     
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    Beat, 12. 06. 2018 um 22:27 Uhr
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  2. SHANGHAI

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    Es handelt sich hier um ein Grundsatzpapier und weitere Schritt folgen ohnehin. Mehr ist in einem "erstaunlichen" ersten Treffen gar nicht möglich. Und Clapper sollte die Klappe halten, der hat lange genug Zeit gehabt und nichts hat geklappt mit dem Clapper.
     
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  3. Beat

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    Jedenfalls ist die Aussage Clappers um Einiges tiefgründiger als das Geklapper/Geplapper eines Haifischgehirns.

    «Gott, ist das deprimierend»

    Robert E. Kelly, Nordkorea-Experte der BBC, schrieb auf Twitter: «Gott, ist das deprimierend. Der ganze Hype für das? Das ganze Drama und das Gerede vom Nobelpreis? Und dann das? Das ist, nun, armselig.»

    Ohne Zeitplan ist das Abkommen laut Experten «null wert».

    Die Zusage der kompletten Denuklearisierung ist nicht einmal neu: Kim hatte sie bereits bei seinem Treffen mit Südkoreas Präsident Moon Jae-in am 27. April gegeben. Und nun? Abrüstung bis wann also? Genau könne er das jetzt auch nicht sagen, meint Trump. Warum man denn keinen Zeitplan festgelegt habe? «Weil wir die Zeit dazu nicht hatten.» Kim denke in Dekaden, meint Andrei Lankow: «Er wird alle Tricks nutzen, um die Nuklearwaffen nicht abzugeben. Das werden die Amerikaner aber erst in ein paar Jahren endgültig merken. Vorher kann Trump jedem verkünden, der es hören will: ‹Mission accomplished›.

    Aus:
    Make North Korea Great Again!

    Etwas Positives ist trotz allem zu vermerken:
    Besser, sie reden miteinander, als sich zu bekriegen! Auch wenn sie nur Nonsense reden.
     
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  4. SHANGHAI

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    Bemerkenswert ist vor allem, dass diejenigen, die es zu wissen glauben, es nicht wussten, als sie in der Verantwortung waren. Es ist halt nicht besonders glaubwürdig, wenn die Versager Prognosen machen und sich dann noch als "Nordkorea Experten" selbst benennen, obwohl ihre Expertise zu einen Scherbenhaufen führte.
     
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  5. SHANGHAI

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    Als Präsident Reagan den Abbruch der Mauer ausgerufen hatte, kommentieren viele Pressefritzen dies als Propaganda und unrealistisch. Als Helmut Kohl SED Funktionär Honecker 1987 in Saarbrücken getroffen hatte, fabulierten alle von einer dauernden Zweistaatenlösung, nur Kohl redete von der Deutschen Einheit und wurde rundum belächelt. Drei Jahre später stand die Deutsche Einheit. All diejenigen, die nichts zustande gebracht haben und natürlich die Feiknüsler hüben wie drüben wissen es immer besser und sind immer destruktiv eingestellt, wenn jemand unkomplizierte und unkonventionelle Lösungen anbietet. Nur die Resultate sind immer gekommen, wenn die Lösung manchmal halt sehr einfach und unkompliziert dargestellt wird. Und die Lösung von Trump in Bezug auf Nordkorea geht in die gleiche Richtung. All die Versager hoffen offenbar, dass es ein furchtbarer Krieg gibt, nur damit sie sagen können, Trump hatte Unrecht. Was für bemittleidenswerte Idioten?

    Trump wird mit Kim unkomplizierte Lösungen durchsetzen und es wird schneller gehen als sich viele erträumen. Seine Strategie ist ganz einfach und durchschaubar. Wenn du abrüstest und das Land sich öffnet, dann wirst du als Staatsmann in Nordkorea gefeiert werden, der den Wohlstand gebracht hat und deine Macht ist zementiert. Genau dieses Lockmittel ist der Erfolg, weil es der gesunde Menschenverstand sagt und eben nicht die komplizierten und überschlauen Verhandlungen, welche die Nieten uns 30 Jahre vogeflunkert haben ohne Ergebnis.

    Es ist halt schon peinlich, wenn ein Filmschauspieler, eine Birne oder ein Reality TV Star Lösungen erreichen und die gelernten Politiker auf der ganzen Linie weniger als Lösungen zustande bringen. Der Neid ist groß.
     
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    SHANGHAI, 13. 06. 2018 um 13:48 Uhr
    Last edited by SHANGHAI; at 13. 06. 2018 um 13:51 Uhr
  6. razzar

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    Mal ganz ehrlich, wieso sollte er das tun wenn doch die gesamte Welt grad aufrüstet?
    Alles was politisch geschieht, wurde auch so geplant. Das hat schon länger mal ein Präsident zugegeben. Auch wenn Trump den Anschein macht, dass er etwas anderes tut, ist doch auch peinlich dass er zuerst Nordkorea eine noch nie dagewesene Zerstörung angedroht hat, und jetzt wo sich Nord- und Südkorea selbständig machen plötzlich noch irgendwie mitreden will.
    Trumps Lösung war nach seinen eigenen Worten eine unglaubliche Zerstörung Nordkoreas, und jetzt steht Kim über Trump und kann quasi Beziehungen knüpfen wie er will. Klar stehen die USA zuerst auf der Matte um irgendwelche Profite zu erhoffen. Man fragt sich doch glatt, wessen Neid ist hier gross?

    Kim hat es geschafft, dass ein US-Präsident reden will. Mit anderen Staatschefs hatte er ja vorher schon Kontakt. Selbst mit der grössten Wirtschaftskraft der Welt - mit China.
     
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    razzar, 13. 06. 2018 um 18:01 Uhr
    Last edited by razzar; at 13. 06. 2018 um 18:05 Uhr
  7. Beat

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    Das Lügenpacket am Freitag:

    Zur letzten Aussage: Gleich 3 Lügen in einem Satz:
    1. Ist das kein Gesetz, sondern ein Erlass.
    2. Wurde der Erlass nicht von den Dems erlassen, sondern von Trump selbst.
    3. Sind ihm nicht die Hände gebunden, sondern er kann das unmanschliche Vorgehen an der Grenze mit einem Telefonanruf stoppen. Republikaner Lindsey hat das öffentlich bestätigt.

    Erinnert ihr euch?
    "Wo er Recht hat, hat er Recht".
    Es geht um die China auferlegten Handelszölle. Hat er wirklich Recht?
     
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