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Die Sozis wollen weiter drögelen

Dieses Thema im Forum "Vorsorge- und Gesundheitspolitik" wurde erstellt von streifentier, 3. 08. 2010.

Die Sozis wollen weiter drögelen 4.3 5 3votes
4.3/5, 3 Bewertungen

  1. streifentier

    streifentier svp

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    Eigentlich dachte ich solcher Unsinn wäre nach ZH nun langsam aber sicher vom Tisch. Da habe ich wohl die "Kreativität" der Beamten unterschätzt.

    Eine "Entkriminalisierung sämtlicher Drogen" also selbst Kokain, Heron werde ich jetzt mal als Sommerloch-Geschwätz abhacken.

    Amüsant, das in einem Land wo jeder Falschparkierer und "Raser" wegen 3 m/h kriminalisiert wird. Dann fordere ich umgehend die "Entkriminalisierung" sämtlicher formaler Verkehrsdelikte (formal = ohne Geschädigte)!
     
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  2. Rolf

    Rolf Guest

    Neuer Benutzer
    Das ist eine bösartige Unterstellung.

    .

    Es ist eine bösartige Unterstellung, die Sozialdemokratische Partei der Schweiz setze sich für die freie Benutzung von Drogen ein.

    Richtig ist, dass sie in bestimmten Fällen eine ärztlich kontrollierte Abgabe von Drogen oder lieber Drogenersatzstoffen bejaht

    - um vordringlich die strafbare Beschaffung zu unterbinden
    - um den illegalen Drogenhandel durch Preisdumping auszuschalten
    - um Drogenabhängige vorerst vor lebensgefährlichen 'unsauberen' Drogen zu schützen
    - um nach solchen Massnahmen den Entzug einzuleiten

    .
     
  3. Commodore

    Commodore Keine_Parteiangabe

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    AW: Das ist eine bösartige Unterstellung.

    Als die Beschaffung von Drogen ist nicht illegal. Dies ist allenfalls ein Vergehen, mehr nicht. Niemand kann mich juristisch daran hindern, Drogen zu kaufen.

    Und deine zweite Feststellung ist geradezu ein Treppenwitz. Durch die Illegalität findet eben nicht ein Preisdumping statt, sondern genau das Gegenteil. Erst durch das Verbot, nimmt die Risikoprämie für den Händler zu und demzufolge resultiert ein Preisanstieg. Wären Drogen legal, dann würden die Preise zusammenfallen. Dies hätte zur Konsequenz, dass kurzfristig vermutlich mehr Drogen konsumiert würden. Aber vermutlich mittelfristig oder ganz sicher langfristrig würde der Konsum abnehmen. Ganz einfach deshalb, weil das Angebot zurückgehen würde und der "Hauptanbieter Mafia" dieses Geschäftsfeld bei tiefen Preisen rein marketingmässig gesehen nicht mehr beackern würde. Aber daran sind die Schlüsselpersonen, insbesondere kommerzielle Profiteure in der "anständigen" Business-Welt und in der politischen Schattenwirtschaft nicht interessiert. Oder wie sollte sonst das CIA ihre geheimen Missionen finanzieren, wenn man ihnen so eine hohe Wertschöpfungsbranche zunichte macht?

    C.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. 08. 2010
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  4. streifentier

    streifentier svp

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    AW: Das ist eine bösartige Unterstellung.

    hmh, schon nicht ganz. All die Kiffer-Initiativen kommen aus euerer Ecke. Üblicherweise sind sie auch mit Gewaltakten verbunden.
     
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  5. ScrollLock

    ScrollLock

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    AW: Das ist eine bösartige Unterstellung.

    Ist das echt so? Ist der Kauf nicht illegal? Wenn mir jemand Drogen über die Grenze schickt, dann muss der Pöstler mir das Paket erst bringen, damit es in meinem Besitz ist, bevor mich die Polizei hochnehmen kann? Das kann ich irgendwie nicht glauben.
     
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  6. streifentier

    streifentier svp

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    AW: Die Sozis wollen weiter drögelen

    Üblicherweise werden ja die Verkäufer wegen Drogenhandels verurteilt. Ob allfällige Kunden in einem Verfahren dann auch noch bestraft werden, wenn sie ermittelt werden, weis ich auch nicht.

    Bei Selbstversand auf dem Postweg ist es aber so, dass der Zoll das Paket konfisziert und du eine Busse erhälst. Möglicherweise spielt auch die Substanz und die Menge eine Rolle. Könnte mir vorstellen, dass harte Drogen wie Kokain/Heroin nicht mehr nur mit einer Ordnungsbusse abgehackt werden.
     
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  7. Commodore

    Commodore Keine_Parteiangabe

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    AW: Das ist eine bösartige Unterstellung.

    In diesem Fall liegt der Tatbestand des Drogenverkaufs (Handel), allenfalls "nur Drogenabgabe" und der Tatbestand des Drogenschmuggels vor. Wenn du Absender und Empfänger in einer Person bist, dann hast du sicher ein Problem mit Drogenschmuggel. Ab einer gewissen Menge oder bei gewissen Indizien (Abpackung in kleine Einheiten z.B), könnte auch Drogenhandel im Spiel sein. Wenn du nicht Absender bist, dann ist es sicherlich Beihilfe zu Drogenschmuggel und ev. Handel. Allerdings müsste hier noch eine Kausale zwischen dir und dem Absender hergestellt werden. Ob du das Paket abholst oder nicht, ist irrelevant für die Ermittlungen. Wenn die Zollbehörden natürlch eine grosse Menge Drogen in diesem Paket festgestellt haben, dann kannst du sicher sein, dass die Polizei dich das Paket abholen lässt und überwacht. Verdacht auf Drogenhandel.

    C.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. 08. 2010
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