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Die Indianertaktik der Grünen

Dieses Thema im Forum "Trollwald" wurde erstellt von gods president, 14. 01. 2011.

Die Indianertaktik der Grünen 4.8 5 5votes
4.8/5, 5 Bewertungen

  1. gods president

    gods president Guest

    Neuer Benutzer
  2. gods president

    gods president Guest

    Neuer Benutzer
    Wenn noch ein Bürgerlicher, noch eine Bürgerliche von sich geben sollte, wir seinen zu verwöhnt, zu faul oder zu perfektionistisch, dann sagen wir ihm/ihr nur noch eines:

    Er/sie komme uns nur noch als kindisches Bettelpack 'rüber, welches uns mit dem Geträller in den Ohren liegt:
     
  3. gods president

    gods president Guest

    Neuer Benutzer
    Trotz der nicht unbedeutenden Verluste in den heutigen Nationalratswahlen steht die Grüne Partei auf gesunden Beinen in allen Belangen da. Vorzuwerfen hat sich die Partei nichts, besser kann ein Wahlkampf kaum geführt werden. Die Kräfte der relativ jungen Partei sind langsam gewachsen und konnten auf diesen Wahlkampf hin eindrücklich gebündelt werden.
    Auf dieser Grundlage kann die Grüne Partei mit ihrer regierungsfähigen Politik sehr stark Opposition gegen die momentane (bürgerliche) Endlösungsmehrheits-Politik betreiben. Dies sowohl national, kantonal, aber insbesondere regional.

    Ueli Leuenberger kann so verständlicherweise selbstbewusst die GLP-Wählerschaft mit seinem Unverständnis konfrontieren, die Katze im Sack gewählt zu haben anstatt die klare nachhaltige Politik der Grünen Partei. Die Zukunft wird es zeigen, ob sich die programmlose Grünliberale Partei weiterhin als scheingrüne Ausweichpartei für Undercover-Nazis zur Verfügung stellt oder neu ebenfalls eine nachhaltige Politik betreibt.

    Jacqueline Fehr von der nicht zu den Wahlverlierern gehörenden SP spricht von einer Gesundung der SP in den letzten Monaten. Einige Aspekte wie die mündlich bereits mehrfach geäusserte EU-skeptische Haltung wichtiger SP-Exponenten sprechen dafür. Im Sog einer kompromisslosen Grünen Partei wird die SP zusammen mit der Grünen Partei einen unökologischen, asozialen EU-Beitritt zu verhindern wissen.

    Der Fukushima-Effekt bestand national ausschliesslich darin, in den Räten einen äusserst vagen Atomausstieg ohne griffige Instrumente zu beschliessen und den neuen Parteien einige gemässigt und innovativ Denkende zuzutreiben.
    Die Entdeckelung der kostendeckenden Einspeisevergütung beispielsweise ist noch nicht definitiv beschlossen. Die erneuerbaren Energieträger fristen in der Schweiz nach wie vor ein Stiefmütterchendasein. Mit wenigen politischen Entscheiden kann das nachhaltige wirtschaftliche Vorankommen der Schweiz weiterhin entscheidend behindert werden.
    Das Wahlvolk darf in vier Jahren wieder Stellung nehmen, die Ausweichlerischen werden brutaler mit ihrer eigenen Wahrheit konfrontiert sein als heuer.

    Die Energiewende inkl. Erreichen der Klimaziele ist noch nicht gescheitert, hängt jedoch vor Allem von der Politik der heute siegreichen Parteien in den kommenden vier Jahren sowie der Energie-Politik in den Kantonen und Regionen ab.
    Das Volk will, dass nun lokal gehandelt wird. Möglichkeiten gibt es viele. Selbst anpacken und nachhaltig wählen in den nächstjährigen Kantonsratswahlen können alle Wahlberechtigten. Grösster Effekt mit kleinstem Aufwand. Das ist Wirtschaft. Und Zukunft.
    Möglichkeiten haben auch die Gemeinden: Die Stadt Altstätten im St.Galler Rheintal beispielsweise schiesst Antragstellenden die kostenvergütende Einspeisevergütung für den Betrieb von Photovoltaikanlagen vor, bis der Bund soweit ist (10vor10 berichtete). Ewig Geduld hat man im Rheintal jedoch auch nicht.

    Der Kanton St.Gallen scheint mit der Abwahl eines SVP-Nationalrats und der Wahl der Rheintaler GLP-Patientenschützerin Margrit Kessler aus Altstätten (bei Beibehaltung des grünen Sitzes und derjenigen der SP) den Krieg gegen die eigene Bevölkerung beenden zu wollen. Sollte dem tatsächlich so sein, bedeutete dies einen wirtschaftlichen Standortvorteil mit Nachahmungseffekt rundherum. Es wäre der Beginn der Grünen Wirtschaft.

    Wäre doch schön, wenn je länger je mehr Kriegsbeile begraben würden.
     
  4. gods president

    gods president Guest

    Neuer Benutzer
  5. leonforte

    leonforte Guest

    Neuer Benutzer
    gratulation zu dem hervorragenden wahlergebnis der grünen indianertaktik ..... :))
     
  6. gods president

    gods president Guest

    Neuer Benutzer
    Wichtig ist, dass die Grüne Wirtschaft kommt, nicht welche Partei wieviele Sitze hat.
     
  7. leonforte

    leonforte Guest

    Neuer Benutzer
    ich denke nicht, dass die glp auch nur ansatzweise die ideologischen wirtschaftspolitischen ansätze der grünen teilt. immerhin war das der trennungsgrund und der grund wieso die glp sich als liberal definiert!
     
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