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Die EU unterstützt einen Kalifenstaat, um die Türkei aus der EU rauszuhalten.

Dieses Thema im Forum "Internationale Medien und Schlagzeilen" wurde erstellt von Uni of Louisville, 5. 06. 2008.

Die EU unterstützt einen Kalifenstaat, um die Türkei aus der EU rauszuhalten. 4.4 5 5votes
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  1. razzar

    razzar

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    Sobald die vier
    Länder moderner werden, ist es auch für Kurden möglich in diesen vier Länder frei zu leben. Es ist verständlich, dass in dieser jetzigen Situation keine Möglichkeit auf ein Zusammenleben besteht. Wer will schon da leben wo man unerwünscht ist? Man wird nur gehetzt und minderwertig behandelt.

    Aber die Ansprüche auf einen eigenen Staat ist unmöglich zu erfüllen. Syrien hätte nicht so viel Erdöl wenn Kurdistan den Kurden gehören würde. Genau so hätte die Türkei weniger Landwirtschaft. Also wie will man da Iran, Irak, Syrien und der Türkei dieses Land wegnehmen? Da gehts um mehr als nur um Land, und vielleicht ist das auch ein Grund der Kurden dieses Land besitzen zu wollen. Der Versuch dazu und die rebellischen Aufstände haben die Ernsthaftigkeit der Besitzer hervor gebracht. Sie verbieteten den Kurden sogar ihre Kultur (Kleidung, Musik, usw.) öffentlich zu leben. Wenns um Geld/Erdöl geht, dann ist auch heute noch nicht zu spassen.
    Aber langsam wohnen die Kurden überall, wie hier in der Schweiz, und diskutieren völlig gleichgestellt mit Schweizer über modernes Denken und altertümliche Sturheit. Und hier gilt, Döner essen und Salsa tanzen ist toll, was soll ich mich nur mit Handörgeli herumjodeln und Fondue essen abfinden wenn die Auswahl an Weltkultur so gross und gut ist? Ich würde gerne mal kurdisches Essen probieren ;).
     
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  2. Emiliano Zapata....

    Emiliano Zapata....

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    Der Christen und Armenierfeind jammert immer
    auf Andere Seite sagt er
    so wiedersprüchlich wie seine Machthabern.
    Die Europa will euch nicht weil die menschen haben satt von euren İntriegen.Entweder internatinalen Menschenrechte,Wirtschaftgesātzen,Naturschutz usw abmachungen einhalten oder zur Hölle.
     
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  3. calay

    calay

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    Jawohl, ich schäme mich ja auch:)

    Denen geht es nicht um die Landwirtschaft, sondern um strategisch wichtige Punkte. Deshalb macht auch das ganze UNO- Rösslispiel mit. In der Presse wurde von den Demonstrationen in Istanbul berichtet, weil sich das nicht verstecken liess. Wenn in der Osttürkei Polizei und Militär Demonstraten erschiessen, Wälder abholzen, die in den Bergen heimischen kurdischen Dörfer abfackeln um ihre verdammten Bunker zu bauen, dann erfahren wir das hier nicht. Mit ein Grund dafür: Journalisten leben in der Türkei gefährlicher als in jedem anderen Land.

    Aha, ein Gourmet! Kurdisches Essen ist meistens sehr arbeitsaufwändig in der Zubereitung, aber es lohnt sich!
     
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  4. Emiliano Zapata....

    Emiliano Zapata....

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    War sowieso eine lächerliche demokratie.Diese mal wird auch diese lächerliche demokratie von Ayatollah Tayyip Erdogan und Ayatollah Fetullah Gülen zu grunde gerichtet.
    Bis jetz die Richtern haben nur die Kurden,Alevitten,Christen,linken verurteilt.Jetz die Kampf ist zwieschen zwei Machthabern.
    Es werden jeden Tag neue Beweise wie diese Staat fonktioneiert.Wie Unrecht,wie Despot.Wir konnten Jahrenlang diese Realitäten weder unser Volk noch die Aussenwelt erklären.
    Letzte Teater zeigt wie die Polititische Macht den Gericht unter kontrolle genommen hat.
    Es zeigt wie die falsche Argumente von Polizei gemacht werden
    Es zeigt auch warum wir lange Jahren unschuldig in Gäfengnis sitzen müsten......

    Türkische Monarchie ist seltsam auf der Welt.Es ist eine mit demokratie maskierte reine Monarchie....Der König ist nackt.Aber Aussenwelt und das Volk sieht es nicht.Die Kinder wurden hinter Gittern gesperrt.
     
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  5. cristiano-safado

    cristiano-safado Guest

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    Emiliano Zapata

    Aber Aussenwelt und das Volk sieht es nicht.


    Dummes Zeug. Hier http://www.ignoranz.ch/forum/7_421_94.html habe ich zum Beispiel am 30.01.2014 in #950 ausdrücklich geschrieben: Es ist an der Zeit, die Türkei wieder vermehrt zu beobachten

    Die Aussenwelt nimmt sehr wohl wahr, was in der Türkei unter Erdogan abläuft. Und zwar vielleicht viel mehr als ihr annimmt. Ich weiss zum Beispiel auch, dass Erdogan im September vergangenen Jahres ein Alkoholverbot im Umkreis von 100 Meter um Moscheen und Schulen erlassen hat um damit das Alkoholverbot im Islam durchzusetzen (Für nicht Eingeweihte: Bei der Dichte der Moscheen kommt diese Regelung in vielen Orten einem generellen Verkaufsverbot gleich). Und ich weiss auch, dass Erdogan sich weg von Europa in Richtung Iran bewegt (hab das hier im Forum auch schon geschrieben).

    Wenn man über die Türkei schon mehrere Threads eröffnet, sollte man schon mal auch in den anderen postings hereinschauen was andere User so schreiben ;-)
     
  6. Roamer

    Roamer

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    Das ist zu bezweifeln. Im Iran sind 89% der Muslime Schiiten, in der Türkei sind 80% der Bevölkerung Sunniten. Wo verlaufen denn die religiösen Konfliktgrenzen innerhalb der muslimischen Welt, woliwo?
     
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  7. cristiano-safado

    cristiano-safado Guest

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    Roamer

    Das ist zu bezweifeln. Im Iran sind 89% der Muslime Schiiten, in der Türkei sind 80% der Bevölkerung Sunniten.
    Das ist richtig. Es ist jedoch geschicktes politisches Kalkül Erdogans, sich dem Iran anzunähern, denn der Iran stellt in dieser Region unbestritten die Vormachtsstellung. Die von Erdogan selbst gegründete AKP ist zwar muslimisch ausgerichtet, stellt sich aber ausdrücklich als laizistisch dar. Erdogan muss sich deshalb gar nicht um den religiösen Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten kümmern. Die Türkei ist kein Gottesstaat, sondern eine laizistische Demokratie, wie dies Atatürk eingeführt hatte. Würde sich Erdogan zu deutlich auf die einte oder andere religiöse Seite schlagen, müsste er damit rechnen, dass das Militär wieder die Macht an sich reisst. Dieses Risiko geht Erdogan gar nicht ein. sondern geht eben bis an die Grenze des politisch (und religiös) möglichen. Dies unter der maximal möglichsten Schwächung der für ihn gefährlichen militärischen Führung. Und obwohl Erdogan konservativ ist, ist er nie als Dogmatiker, sondern als Phragmatiker aufgefallen, auch wenn gewisse von ihm eingeführte Regeln das Gegenteil vermuten lassen (z.B. bezüglich Auflösung gemischter Studentenwohnheime).
     
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