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Der Westen trauert um den Saudi-König. Wieso?

Dieses Thema im Forum "Internationale Medien und Schlagzeilen" wurde erstellt von Alexander, 25. 01. 2015.

Der Westen trauert um den Saudi-König. Wieso? 4.3 5 3votes
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  1. Forteleon

    Forteleon FDP

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    na ja, sooo schlecht haben die bei sich zu hause das Problem von autofahrenden Frauen ja nicht gelöst ....:D
     
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  2. Alexander

    Alexander Parteilos

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    "Friedenstaube" Trump war dann mal in Saudi-Arabien und hat einen neuen Waffendeal besiegelt. Um läppische 110 Milliarden (!) geht es, für welche die USA die saudische Terror- und Kriegsverbrecherdiktatur mit Hightech-Waffen vollpumpen wollen (zusätzlich zu den bereits früher abgeschlossenen gigantischen Deals, versteht sich).

    Gemäss einem Sprecher des Weissen Hauses sei das notwendig, um die Sicherheit Saudi-Arabiens vor den "Bedrohungen aus dem Iran" gewährleisten zu können.
    Aber sicher doch. Saudi-Arabien - inzwischen auf Weltrang 3 bei den Rüstungsausgaben muss sich natürlich akut vor dem Iran fürchten, der seinerseits gut 10% des saudischen Militärbudgets aufweist. Zumal ja jeder weiss, dass der Iran ein böser Agressor ist, während Saudi-Arabien die Wiege des Friedens darstellt... o_O

    Zum Dank für diese grossartige Kooperation erhielt Trump vom Saudi-König dann auch sogleich die höchste Medallie, die das Mörderregime zu vergeben hat. Da haben sich zwei gefunden.

    Das Hauptinteresse der Medien scheint indess nicht beim gigantischen Waffenschacher zu liegen, sondern bei der Frage, wieso Melania & Ivanka kein Kopftuch trugen.
    Wir erinnern uns: Als Michelle Obama vor einiger Zeit das selbe gewagt hat, wurde sie von Trump noch kritisiert...
    "Viele sagen, es sei wunderbar gewesen, dass Frau Obama sich geweigert habe, ein Kopftuch in Saudi-Arabien zu tragen, aber sie wurden beleidigt. Wir haben genug Feinde."
    Aber inwzischen wissen wir ja, dass Trumpchen sich an nichts mehr erinnert, was weiter als drei Minuten in der Vergangenheit liegt. Damit unterbietet er sogar noch die äusserst geringe Erinnerungsspanne seiner debilen Wähler.
     
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  3. Commodore

    Commodore Keine_Parteiangabe

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    Saudische User haben geschrieben: Endlich richtige Frauen bei uns.

    Es ist eben schon ein Unterschied ob Trump mit zwei eleganten Augenweiden ohne Kopftuch KSA besucht oder ob ein Organgutan in Stöckelschuhen, mutmaßlich ein Typ und nicht eine Frau, dasselbe tun. Der Deal scheint interessant für die USA zu sein und bin gespannt ob er mit den Saudis gar die nötige Entspannung im Israel/Palästina Konflikt erwirken kann. Gute Strategie......

    C.
     
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  4. Alexander

    Alexander Parteilos

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    Haha! Unser Goldküsten-Wendehals (ich meine Commodore, nicht Blocher, auch wenn die Bezeichnung natürlich für beide treffend ist) at his best.

    Liefert Trump in Rekordmenge Waffen an die Saudis, dann ist es eine "gute Strategie". Als vor einem guten halben Jahr Obamas Waffenlieferungen an die Saudis zur Sprache kamen, da hast du diesen noch als "Vasallen der Rüstungsindustrie" bezeichnet, der für die aus den Waffenlieferung resultierenden Saudi-Kriege verantwortlich sei. Auch seien unter ihm die Rüstungsausgaben förmlich explodiert (die tatsächliche Explosion unter Trump hast du dann hingegen wieder bejubelt).
    Würde Trump ObamaCare 1:1 übernehmen und es als TrumpCare bezeichnen, ich weiss genau, wer das "ganz grossartig" finden würde :rolleyes:

    Im Übrigen ist das mit der "Entspannung" im Israel-Palästina-Konflikt ja wohl ein Hohn. Seit langem war man nicht mehr so weit von einer Entspannung entfernt, wie seit dem Trump den Israelis grünes Licht für weiteren Landraub gegeben hat.
     
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  5. Alexander

    Alexander Parteilos

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    Den Vogel abgeschossen hat die Reihenfolge der News vorhin am Radio:

    1. Die USA und Saudi Arabien beschliessen ein Rüstungsabkommen im Wert von 110 Milliarden Dollar. Die Waffenlieferungen au Saudi Arabien seien gemäss einem US-Sprecher notwendig, um die Stabilität im nahen Osten zu gewährleisten.

    2. US-Aussenminister Tillerson forderte den neu gewählten iranischen Präsidenten Hassan Rohani auf, die Unterstützung von terroristischen Organisationen im nahen Osten einzustellen und sich nicht in die Konflikte im Yemen und in Syrien einzumischen.

    o_O:rolleyes::D


    Wer noch mehr Doppelmoral in eine Schlagzeilen-Minute verpacken kann, meldet sich bitte beim Guiness-Buch...


    (Aber man darf ja gewissermassen froh sein, dass es Trump ist, der das alles tut. Wäre Killary gewählt worden und hätte nur die Hälfte davon durchgezogen, wir hätten nachher zehn Jahre lang von den Trump-Fanboys gehört, dass sowas mit Trump nie passiert wäre ;))
     
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  6. Commodore

    Commodore Keine_Parteiangabe

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    Oberflächliche und merkwürdige Logik.
    Zu deinem Entsetzen ist der Waffendeal nicht 110 Milliarden, sondern 350 Milliarden. Der größte Waffendeal in der amerikanischen Geschichte. Fazit: Jobs, Jobs, Jobs.

    Und natürlich spannt Trump die Saudis ein um eine Koalition zu schmieden a) gegen den IS b) gegen die Vormachtstellung der Iraner im Nahen Osten und c) für finanzielle Unterstützung gegenüber den Palästinensern für einen Deal mit Israel. Bis jetzt hat niemand eine Deal im Israel/Palästina Konflikt hinbekommen. Es scheint aber offenbar viele Ideologen zu geben, welche so einen Deal nicht wollen. Schon gar nicht, wenn Trump dies gelingen könnte.

    Das Treffen in Saudi scheint ein voller Erfolg zu sein, großartig, einfach großartig und der Plan den IS zu vernichten vorgelegt von Mattis, überzeugt. Die Strategieänderung in Nahen Osten beginnt langsam zu greifen und reflektiert eine klare Abkehr vom Desaster, welches der Schwulenkönig von Chicago angerichtet hatte mit dem Resultat, dass der IS mit Waffen gefüttert wurde, irrtümlicherweise. o_O

    C.
     
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  7. Alexander

    Alexander Parteilos

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    Ist das ein Titel der den nachfolgenden Inhalt deines Beitrags zusammenfassen soll? Wenn ja, dann wäre er noch harmlos. "Hanebüchener Schwachsinn" wäre treffender gewesen.

    Falsch.
    Der Waffendeal ist knapp 110 Milliarden schwer. Der Rest sind sonstige Wirtschaftsdeals.

    Natürlich ist das zwar schon - allerdings nur dann, wenn man Trump richtigerweise als kriminellen Vollidioten erkannt hat.

    Die Saudis sind der Hauptsponsor des IS.
    Seit Jahrzehnten hören wir, dass sie gegen die Terrorfinanzierung aus dem eigenen Land vorgehen wollen. Die diesbezüglichen Erfolge sind angesichts der realen Entwicklungen allerdings als sehr dürftig zu bezeichnen.

    Tatsache ist, dass die Saudis mit den ihnen gelieferten Waffen Kriegsverbrechen im Yemen begehen und dabei z.B. Al-Kaida stützen - und nicht den IS bekämpfen!

    Wenn die Frage lautet, ob der Iran oder die Saudis die Vormachtstellung innehaben sollen, wieso um Himmels willen sollte dann irgend jemand auf die Saudis setzen wollen?

    Es gibt nur zwei Gründe, die einen hier für die Saudis sprechen lassen könnten - und beide kennzeichnen einen als Abschaum:

    1) Man ist wahhabitischer Hardcore-Islamist

    oder

    2) Man bevorzugt aus ökonomischen Eigeninteresse eine Folterdiktatur die den Ölreichtum des Landes weggibt, möglichst ohne einen nennenswerten Teil des Volkes am Gewinn zu beteiligen


    Tatsache ist, dass im Iran gerade in freien und demokratischen Wahlen mit solider Mehrheit ein Reformer wiedergewählt wurde. Wie kam der absolutistische Saudi-König ins Amt? Ach ja...


    Der Deal scheiterte bisher primär daran, dass Israel sich weigert, auch nur einen Teil der gemäss internationalem Recht gestohlenen Gebiete zurückzugeben und stattdessen den Landraub weiter vorantreibt.
    Das einzige was Trump bisher erreicht hat, ist die Israelis zu ermutigen, den Landraub noch schneller & rücksichtsloser durchzuziehen. Das bedeutet wie gesagt, dass wir "dank" Trump so weit von einer Einigung entfernt sind, wie schon lange nicht mehr.

    Hier von einem 'Deal' zu fantasieren, zeugt schon von grassierendem Wahnsinn.
     
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