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Der Viefachmord von Rupperswil

Dieses Thema im Forum "Allgemeines Forum" wurde erstellt von Nebelhorn, 14. 03. 2018.

  1. Nebelhorn

    Nebelhorn

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    Eine mögliche Variante - aber ohne den nötigen Abschreckungseffekt vor der Begehung einer Untat.
     
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  2. Alexander

    Alexander Parteilos

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    Es ist eben nicht "wohl sicher", sondern es ist erwiesenermassen empirisch falsch, wie in zig Studien belegt wurde.

    - Dort wo das Strafmass verschärft wird nimmt die Delinquenz nicht ab.

    - In den Zeiten in denen drakonischere Strafen galten war die Delinquenz ungleich höher als heute.

    - In Deutschland ist die Delinquenz seit Jahrzehnten rückläufig, auch wenn die Boulevardisierung der Justizberichterstattung bei für Schwachsinn anfälligen Menschen vielleicht einen Gegenteiligen Eindruck hinterlässt.


    Eine kleine Auswahl:

    https://www.tagesspiegel.de/weltspi...cht-die-angst-erwischt-zu-werden/8522764.html

    https://www.welt.de/politik/article3363695/Warum-die-Strafe-gar-nicht-so-wichtig-ist.html

    https://www.strafakte.de/jugendstrafrecht/abschreckende-wirkung-hohen-strafen/

    https://www.tagesanzeiger.ch/schwei...ikanisierung-des-Strafrechts--/story/13033700
     
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  3. razzar

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    Irgendwie schon verwirrend wenn man Geld als Grund angibt um jemanden töten zu dürfen.
    Eigentlich müsste man die zweite Backe auch noch hinhalten. Dann doch besser einsperren und versuchen zu therapieren.
    Das funktioniert nicht, die USA sind darin ein deutliches Beispiel.
    Bei einem psychopathischen Massenmörder ohne Anzeichen auf Reue ist das dann wohl auch der Fall. Es gilt in der jahrzehntelangen Haft herauszufinden ob sich etwas ändert.
    Das wäre in der Tat eine Idee. Nur welcher Typ Mensch würde diese Wahl treffen? Doch nur die die ihre Tat bereuen und so nicht mehr leben wollen, oder die die den Tod dem Leben im Gefängnis vorziehen. Es wären wohl kaum die richtigen Psychopathen die diesen Weg wählen würden. Also würde man dann die eher therapierbaren sich selber beseitigen lassen, was heisst sie bestrafen sich selber, was ein psychopath nie tun würde.
     
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  4. Nebelhorn

    Nebelhorn

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    Rigorose Bestrafung ohne hohe Aufklärungsquote zeigt tatsächlich wenig Wirkung bei der Reduzierung von Kapitalverbrechen. Diese Auffassung teile auch ich. Eine hohe Aufklärungsquote und relativ humanes Wegsperren dieses Abschaumes der Menschheit jedoch auch nicht. Die Lösung des Problems liegt daher in der Kombination von hoher Aufklärungsquote und rigoroser Bestrafung.
    Gegenüber Statistiken bin ich seit jeher äusserst skeptisch. Man muss nur verfolgen, welchen Unsinn täglich gewisse intellektuelle Klugscheisser, die glauben, das Pulver erfunden zu haben, von sich geben, dann wird wohl kaum jemand mehr an die Aussagen von Statistiken glauben.
     
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  5. SHANGHAI

    SHANGHAI

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    Die Aufklärungsquote ist aber gerade bei solchen Verbrechen extrem hoch. Da wird alles unternommen um den Täter zu fassen. Also könntest du bei diesem Parameter vermutlich nichts mehr ändern.
     
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  6. Ginestra

    Ginestra Parteilos

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    Das einzige was es noch braucht, um solche Täter an der Rückfälligkeit zu hindern, ist, dass man die für die Freilassung Verantwortlichen haftbar macht. Wenn jeder, der so einen wieder aus der Verwahrung entlässt oder ihm unbewachten Urlaub bewilligt, direkt mitverantwortlich ist, falls die "Therapie" doch nicht so erfolgreich war, dürfte die Gesellschaft ziemlich sicher vor Wiederholungstätern geschützt sein.
     
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  7. Forteleon

    Forteleon FDP

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    Aus meiner Sicht wird hier den "Experten" viel zu viel Verantwortung übertragen. Im Grunde genommen müsste ein Richter, auf der Basis des Gesetzes entscheiden und nicht ein "Experte".
    Ausserdem empfinde ich die lebenslängliche Verwahrung als untauglich. In der Praxis übernehmen Experten die Verantwortung, was dazu führt, dass gar kein Täter tatsächlich wirklich bleibend verwahrt wird, stattdessen entstehen Therapiebedarfe und jährliche Abklärungskosten für die Fortführung der nicht lebenslänglichen Verwahrung. Es wäre viel besser wenn solche Täter nur rudimentär und damit für die Gesellschaft kostenminimal therapiert würden und nur alle zehn bis fünfzehn Jahre darüber entschieden würde, ob er weiter verwahrt wird oder nicht. Stattdessen haben wir die Möglichkeit einer lebenslangen Verwahrung geschaffen, deren Hürden von den Experten aber nicht genommen werden, weshalb wir Täter eingesperrt halten und unter hohen Kosten therapieren, weil wir bereits nach relativ kurzer Zeit darüber befinden sollen, ob man den Täter wieder auf die Gesellschaft loslässt. Der Versuch mit der Brechstange Lösungen durchzusetzen ist offensichtlich in der Realität untauglich. Was gut gemeint ist muss noch längst nicht gut sein!
     
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