1. Willkommen auf POLITIK-FORUM.CH - der grössten interaktiven Politik-Plattform der Schweiz

    Über 3`600 registrierte Mitglieder, 6`800 Themen und 320`000 Beiträge!

    Folgen Sie uns auf Google+ / Twitter / Facebook
  2. Zutreffendes Statement von Benutzer Tapir mit 1800 Beiträgen an ein neues Mitglied:

    "Wenn du tatsächlich fundierte Kritik übst, dann hat wohl niemand etwas dagegen. Grundsätzlich üben wir hier eine Art "Selbstmoderation"
    Dieses Forum funktioniert, weil die User die Grenzen des Anstands kennen und (meist) wahren.
    Von Zeit zu Zeit geraten sich die User indes persönlich etwas in die Haare; sei davon nicht irritiert - man kennt und neckt sich hier teilweise schon ein Jahrzehnt."

Der Mythos zum Rentenalter

Dieses Thema im Forum "Vorsorge- und Gesundheitspolitik" wurde erstellt von Beat, 29. 04. 2016.

Der Mythos zum Rentenalter 4.2 5 5votes
4.2/5, 5 Bewertungen

  1. razzar

    razzar

    Top Benutzer
    Registriert seit:
    6. 03. 2007
    Beiträge:
    13.660
    Zustimmungen:
    519
    Klingt so als wären all die Sparpläne und all die Hetze und jeder Abbau in der Altersvorsorge und im Sozialen im Voraus schon als falsch definiert. Dann fragt sich doch jedes Kind, wieso tun wir es denn trotzdem? Und die einfachste Antwort lautet, weil wir uns im Wirtschaftskrieg befinden, und uns diktiert wird, dass wir das mitmachen müssen.
     
    ---------------------------------------------------------------
    Jetzt kostenlos registrieren und mitdiskutieren!
  2. Commodore

    Commodore Keine_Parteiangabe

    Top Benutzer
    Registriert seit:
    19. 01. 2010
    Beiträge:
    6.054
    Zustimmungen:
    416
    Geschlecht:
    männlich
    Ort:
    Pfäffikon SZ
    Niemand baut Sozialleistungen ab. Bringe doch endlich einmal konkrete Bespiele.

    C.
     
    ---------------------------------------------------------------
    Jetzt kostenlos registrieren und mitdiskutieren!
  3. razzar

    razzar

    Top Benutzer
    Registriert seit:
    6. 03. 2007
    Beiträge:
    13.660
    Zustimmungen:
    519
    Das ist jetzt aber ein Witz oder? Du hast ja selber versucht einen Link zu posten und ich habe ihn korrigiert, damit er auch funktioniert.
    https://www.efv.admin.ch/efv/de/home/themen/publikationen/taschenstatistik.html

    Im selben PDF "Öffentliche Finanzen 2015" ist das zu erkennen. Z.B. auch unter dem Titel "Kennzahlen des Staates" gleich unter dem von mir beschriebenen Abschnitt "Bruttoschulden (Schuldenquote)" ist die Grafik unter "Bruttoschulden der öffentlichen Haushalte" zu sehen. Da siehst du die hellblauen Bälkchen wie sie kleiner wurden, also Sozialabbau trotz Menschenwachstum vom Feinsten grafisch dargestellt. Die Ausgaben müssten aber ungefähr proportional mit dem Menschenwachstum wachsen, sofern die Arbeitslosen-, Ausgesteuerten- und Asylantenquote usw. gleich bleiben würde.

    Weiter unten in der Liste unter dem Titel "Rechnungsabschlüsse des Staates" ist zwar zu erkennen, dass die Einnahmen und die Ausgaben etwas steigen, aber im Verhältnis Einnahmen/Ausgaben gleich bleiben, trotz mehr Arbeitslosen und trotz mehr Ausgesteuerten und trotz mehr Asylanten. Und das deutet auf Sozialabbau hin und dass deine Behauptung nicht stimmt.
     
    ---------------------------------------------------------------
    Jetzt kostenlos registrieren und mitdiskutieren!
  4. Commodore

    Commodore Keine_Parteiangabe

    Top Benutzer
    Registriert seit:
    19. 01. 2010
    Beiträge:
    6.054
    Zustimmungen:
    416
    Geschlecht:
    männlich
    Ort:
    Pfäffikon SZ
    Soziale Wohlfahrt 21 106 21 414 21 987 +2,7 %

    Wo wird hier abgebaut. Hier wird ausgebaut, weil der Personenanstieg keine +2,7 % war.

    C.
     
    ---------------------------------------------------------------
    Jetzt kostenlos registrieren und mitdiskutieren!
  5. razzar

    razzar

    Top Benutzer
    Registriert seit:
    6. 03. 2007
    Beiträge:
    13.660
    Zustimmungen:
    519
    Ich habs doch gerade oben erklärt. Die Sozialeinnahmen steigen etwa proportional mit den Ausgaben, und das trotz steigender Arbeitlosigkeit (Einnahmenverlust), steigenden Ausgesteuerten (Einnahmenverlust) und steigenden Asylkosten (Ausgabenerhöhung) usw. Das ist ganz logisch ein Sozialabbau, denn bei diesen Begebenheiten müssten die Ausgaben so steigen, dass sie die Einnahmen übertreffen. Das sollte jeder verstehen.
    Na wenn du nicht rechnen willst und nur die Zahl 2.7% sehen willst, und die Erhöhung der Erwärbslosenquote und die Erhöhung der Asylausgaben nicht einbeziehen willst, dann erklärst du nur, dass du mit verschweigen wichtiger Tatsachen etwas schönreden willst und das Volk belügst.
     
    ---------------------------------------------------------------
    Jetzt kostenlos registrieren und mitdiskutieren!
  6. Commodore

    Commodore Keine_Parteiangabe

    Top Benutzer
    Registriert seit:
    19. 01. 2010
    Beiträge:
    6.054
    Zustimmungen:
    416
    Geschlecht:
    männlich
    Ort:
    Pfäffikon SZ
    Wieder falsch. Es gibt keine Korrelation zwischen Sozialeinnahmen und Sozialabbau. Wenn die Sozialausgaben zunehmen dann muss man allenfalls die Bevölkerungszahl anschauen. Und wenn diese Bevölkerungszahl weniger wächst als die Sozialausgaben, dann haben wir einen Ausbau im Sozialwesen, sicherlich keinen Abbau.

    Und wenn die Sozialeinnahmen steigen (AHV, IV, ALV etc.), dann ist dies auf eine höhere Lohnsumme zurückzuführen oder auf mehr Beschäftigung. Dies heißt dann aber noch lange nicht, dass die Sozialausgaben unbedingt in dieser Form steigen müssten. Die Sozialgeldempfänger werden doch nicht noch belohnt, weil mehr Geld bei den Sozialträgern hineinkommt. Wenn man dies macht, dann würde die Regel dann aber auch umgekehrt gelten.

    C.
     
    ---------------------------------------------------------------
    Jetzt kostenlos registrieren und mitdiskutieren!
  7. Beat

    Beat Parteilos

    Top Benutzer
    Registriert seit:
    13. 10. 2005
    Beiträge:
    6.179
    Zustimmungen:
    228
    Ort:
    34°11'51.58S, 22°03'06.15E
    Danke Tapir, Du bestätigst meine Erwähnung des globalen Trends in meinem #11! Grundsätzlich ist es so, wenn auch sicher nicht gerade so absolut. Gerade deshalb müssen wir vorausschauend nach Lösungen suchen, wie das verbleibende, schwindende Arbeitsvolumen auf die steigende Anzahl Arbeitsfähiger zu verteilen ist.
    Übrigens, ich hab nie gegen den Inländervorrang gewettert. Das Problem ist seine Realisierung. Am besten wäre, die Bürgerlichen nähmen ihre Mitglieder und Fans (Arbeitgeber) in die Pflicht, um ihn freiwillig umzusetzen. Aber, angesichts des obgenannten, globalen Trends wäre auch das nur Kosmetik.

    Du solltest lernen, etwas weiter als nur bis zur Nasenspitze zu denken. Angesichts des auch von Tapir erwähnten globalen Trends ergäben sich nach Deinem Rezept nur immer mehr Arbeitslose, die von immer weniger Beschäftigten finanziert werden müssten. Diese Finanzen müssten aber durch Steuern und Sozialabgaben erbracht werden, was direkt und indirekt die Produktionskosten belastete. Dazu käme dann allerdings noch eine entsprechend sich aufblasende Sozialadministration (Arbeitsbeschaffung?), die auch noch bezahlt werden müsste.
    Was die Konkurenzfähigkeit angeht gilt es eben zu erkennen, dass es sich um ein globales Phänomen handelt, d.h. dass unsere Konkurrenten mit denselben Problemen zu kämpfen haben wie wir.
     
    ---------------------------------------------------------------
    Jetzt kostenlos registrieren und mitdiskutieren!
Thema bewerten:
/5,

Diese Seite empfehlen