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    "Wenn du tatsächlich fundierte Kritik übst, dann hat wohl niemand etwas dagegen. Grundsätzlich üben wir hier eine Art "Selbstmoderation"
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Der Mythos zum Rentenalter

Dieses Thema im Forum "Vorsorge- und Gesundheitspolitik" wurde erstellt von Beat, 29. 04. 2016.

Der Mythos zum Rentenalter 4.2 5 5votes
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  1. Beat

    Beat Parteilos

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    Aber, aber, Forteleon! Wo ist denn Deine strategische Voraussicht geblieben? Oder willst Du den globalen Trend bestreiten?
    Womit Du gleich den Beweis für die Existenz des Trends geliefert hast.
    Aber natürlich weisst Du als Gemeindebeamter haargenau, was in der Privatwirtschaft abläuft, während ich, der beinahe die ganze Kariere in der Privatindustrie absolviert habe, keine Ahnung davon habe.
    auch @Commodore:
    Schön, die löblichen Ausnahmen bestätigen die Regel. Wenn Du aber die Kommentare zu den Artikeln der Medienkampagne "Seniorenbashing" durchliesest, wie auch "Seine Majestät der Personalchef" und dessen Kommentare, könntest Du feststellen, dass der Tenor ein ganz anderer ist. Nämlich dass +55 bereits grösste Schwierigkeiten haben, eine Neuanstellung zu finden, trotz besten Qualifikationen, Skills und Erfahrungen. Das Gelaber von den "dummen" kannst Dir sparen. Dies umso mehr, als es gerade die Bürgerlichen sind, die bei allen Arten von Bildung sparen wollen.

    Grundfalsch! Willst Du behaupten, dass die stetig wachsende CH-Bevölkerung nur um Arbeitsunfähige zunimmt? ZsZsZs
    Plumpe Behauptung - siehe oben!
    Quatsch! Dem Fachkräftemangel begegnet man mit Ausbildung, Ausbildung, Ausbildung.
     
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  2. Commodore

    Commodore Keine_Parteiangabe

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    Grundfalsch.

    Kaum Jobchancen für die Generation Ü-50
    Arbeitnehmer über 50 Jahre werden in der Schweiz übermässig oft entlassen. Hauptursache ist die Globalisierung: Die Unternehmen stellen lieber jüngere Leute aus dem Ausland ein.

    Die Sachlage war immer klar und wurde von der SVP auch so kommuniziert und davor gewarnt. Jetzt haben wir den Dreck, eingebrockt von den Internationalisten, von den Linken und Netten. Deshalb gehört endlich unsere Verfassung umgesetzt und der Inländervorrang eingeführt. Dies hätte man schon längst machen können, wenn die SS nicht immer in Brüssel herumschmusen würde statt ihren Job zu erledigen.

    C.
     
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  3. tapir

    tapir Parteilos

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    Das stimmt allerdings. Ob es dir, @Beat passt oder nicht: Die Einführung des Inländervorrangs bedeutete eine Verringerung des Drucks auf die Generation ü-50. Der Grund, wieso viele Menschen im fortgeschrittenen Alter ausrangiert werden, liegt häufig nicht an deren fehlenden Qualifikationen oder an der tiefen Motivation. Nach Jahrzehnten der Lohnrunden sind sie einerseits häufig schlicht zu teuer im Vergleich zu einem hungrigen jungen Deutschen. Und vielleicht sind sie zum Teil auch nicht mehr ganz so anpassungsfähig wie jüngere Leute.

    Ein Inländervorrang würde die Lohnstückkosten deswegen zwar tendenziell nach oben drücken. Ich glaube jedoch, dass dies mit der schrittweisen Einführung der Industrie 4.0 nicht der ausschlaggebende Posten wäre; die Produktivitätsgewinne in der Produktion oder im Daten-Handling würden es erlauben, altgediente Profis auch weiterhin zu beschäftigen. Aber eben: der Pool von 500 Millionen Europäern ist einfach sehr gross. Es findet sich immer jemand Qualifiziertes, der hierher kommen will.

    Übrigens: Gerade im öffentlichen Dienst finden die Ämter in komplexeren Bereichen (Gesundheit, Verkehr etc.) nur schwer Sachbearbeiter, die einen angemessenen Hintergrund mitbringen, sorgfältig arbeiten und dabei die "unrühmliche" Arbeit als Schreibtischtäter nicht ablehnen. Da wird dann der 72-jährige emeritierte Medizinprofessor mit Handkuss angestellt. Was ich damit sagen will: Nicht alle Alten sind auch altes Eisen. Es kommt auf die Branche, die Qualifikationen und auf das Individuum an.
     
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  4. razzar

    razzar

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    Was wenn junge Billigarbeiter eine Voraussetzung des konkurrenzfähigen Wirtschaftsstandortes sind? Was sind denn die Kompensationspläne wenn die Kosten höher werden mit dem Inländervorrang? Und wen genau treffen sie?
     
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  5. tapir

    tapir Parteilos

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    Ganz klar erst die Niedrigqualifizierten und die falsch Qualifizierten. (Wer heute z. B. noch einen Job als Schriftsetzer auf Bleisatz sucht, wird keinen Erfolg haben. Das ist auch gut so, die Karawane zieht schliesslich weiter.)

    Später trifft es dann so ziemlich alle. Dauert aber noch ein Weilchen und muss dann eher im "Grundeinkommen"-Thread besprochen werden.

     
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  6. razzar

    razzar

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    Und was genau trifft dann "alle"? Bedeutet das, dass so ziemlich alle (bis auf die reichen Ausnahmen) mehr bezahlen müssen oder weniger erhalten für ihre Leistung?
    Ist es dann nicht von Vorteil, lieber mehr junge ausländische Billigarbeiter einzustellen? Dass wenigstens die verbleibenden schweizer Arbeiter nicht noch mehr Einbussen haben?
     
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  7. tapir

    tapir Parteilos

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    Naja, schau das Video. In einigen Jahrzehnten werden Maschinen nahezu alle Jobs, die es gibt, verrichten. "Arbeit", wie wir sie kennen, wird es dann nicht mehr geben. Die Überschüsse generieren sich quasi von selbst. In einer solchen Welt muss die Verteilung dieser Überschüsse neu geregelt werden, da das Leistungsprinzip nicht mehr greift.
     
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