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Der Mythos zum Rentenalter

Dieses Thema im Forum "Vorsorge- und Gesundheitspolitik" wurde erstellt von Beat, 29. 04. 2016.

Der Mythos zum Rentenalter 4.2 5 5votes
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  1. Beat

    Beat Parteilos

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    Der Mythos zum Rentenalter
    http://www.nzz.ch/wirtschaft/der-my...extcid=Newsletter_26042016_Top-News_am_Morgen

    Ich hab den Artikel in der NZZ vor ein paar Tagen gelesen. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr dämmert es mir.

    Da steht also drinn:
    Im wirklichen Leben ist die Arbeitsmenge aber nicht fix. Dies sagt nicht nur die Theorie (wenn mehr Leute arbeiten, gibt dies mehr Produktion und Einkommen, woraus mehr Nachfrage und Arbeitsplätze entstehen können), sondern auch die Praxis. Länder mit relativ tiefer Erwerbsbeteiligung von Älteren haben nicht generell tiefe Arbeitslosenquoten.

    Da sind wir also Zeugen eines wissenschaftlichen Durchbruchs!
    "wenn mehr Leute arbeiten, gibt dies mehr Produktion und Einkommen, woraus mehr Nachfrage und Arbeitsplätze entstehen".

    Bisher dachten wir immer, für die zusätzlichen Werktätigen durch die Pensionsaltererhöhung müssten entsprechend Arbeitplätze geschaffen werden, rund 50'000 pro Jahr Pensionsaltererhöhung. Total falsch! Wie der Vergleich mit dem Ausland zeigt, wo die Älteren weniger in der Arbeitswelt integriert sind als in CH, gibts mehr Arbeitslose. Damit ist der Kausalzusammenhang bewiesen - oder etwa doch nicht?

    Diese neue, wissenschaftliche Erkenntnis müssen wir schleunigst umsetzen - auf was warten wir noch?
    Stellen wir doch einfach mal alle Arbeitslosen ein, dies gibt mehr Produktion und Einkommen, woraus mehr Nachfrage und Arbeitsplätze entstehen.

    Und - schwupps - ist die Arbeitslosigkeit weg! Wir sind wieder im Schlaraffenland und können ehrlich und positiv die Erhöhung des Rentenalters angehen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. 04. 2016
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  2. Commodore

    Commodore Keine_Parteiangabe

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    Du machst einen Überlegungsfehler.
    Die Arbeitslosen sind nicht kongruent mit den Anforderungen für die Arbeit, welche ansteht. Der größte Fehler war in vielen Betrieben die vorzeitige Pensionierung älterer Angestellten (goldiger Fallschirm). Hier hat man Knowhow viel zu früh in Pension geschickt, anstatt kreative Lösungen zu finden (z.B. Banken und Maschinenindustrie). Ich würde nie einen 63-jährigen Ingenieur vorzeitig in Rente schicken, sondern ein Modell entwickeln, dass er Teilzeit arbeitet und vermehrt seine Erfahrung, dort wo er eben stärker ist als die Aufsteiger, einsetzen kann. Oft machen diese Leute dies noch gerne und würden bis sie in die Kiste hupfen etwas arbeiten. Mein bester Mann in meinem Geschäft ist ein 75 jähriger, weil er Kunden bringt und Projekte von Außen beobachtet und viel schneller Fehlentwicklungen und mögliche Fehler erkennt als andere. Er arbeitet nur zu etwa 1/3 und kann seine Zeit selber einteilen. Die Kunden haben Vertrauen, weil sie wissen, dass er niemals einen Murks zulassen würde, weil er keine Boni mehr braucht, sondern dies zum Spaß macht und Freude hat wenn Kunde und Arbeitgeber zusammenkommen. Und wenn so ein alter Fuchs Geschäfte bringt, dann bringt er eben Mehrwert und kurbelt den Umsatz an. Dies heißt junge neue Projektmanager. Der Seniorenmarkt in der Berufswelt ist interessant.

    C.
     
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  3. Beat

    Beat Parteilos

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    Das ist nicht mehr als eine pure Behauptung und grobe Verallgemeinerung. Es erübrigt sich, darauf einzugehen.

    Dies kann ich nur unterschreiben und habe ich mit anderen Worten bereits in "Seine Majestät der Perasonalchef" dargelegt. Steht aber überhaupt nicht im Widerspruch zum Thema.
     
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  4. Commodore

    Commodore Keine_Parteiangabe

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    Wenn die Qualifikationen vorhanden wären und ein Arbeitgeber diese braucht und damit Geld verdienen könnte, dann würde er sie auch anstellen. So funktioniert der Markt. Es erübrigst sich, darauf einzugehen, wenn man Basisgrundsätze nicht kapiert.

    C.
     
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  5. abc def

    abc def

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    Hä? Das behauptet der Autor des Artikels doch überhaupt nicht. Natürlich ist das, was Hansueli Schöchli hier beschreibt, längstens bekannt, durch etliche Beispiele belegt und somit einigermassen banal. Trotzdem scheint es sich ja z.B. noch bis zu Herrn Berset durchgesprochen zu haben... :rolleyes:
    Auch hier: Was soll der Sarkasmus? Es ist zwar kaum zu glauben, aber es gibt eben noch viele linke Trottel, die tatsächlich so denken... :confused:
     
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  6. Beat

    Beat Parteilos

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    Sagt ich's doch: Stellen wir doch einfach mal alle Arbeitslosen ein, dies gibt mehr Produktion und Einkommen, woraus mehr Nachfrage und Arbeitsplätze entstehen.
    Und - schwupps - ist die Arbeitslosigkeit weg!
     
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  7. Beat

    Beat Parteilos

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    Was Du nicht sagst - wer hätte das gedacht?
    Wie kommt es denn, dass Stellensuchende trotz besten Qualifikationen und reicher Erfahrung keine Anstellung finden, bestenfalls ein "Überqualifikation" zurück bekommen?

    Aber nach Hansueli Schöchli stellen wir sie doch einfach mal ein, dies gibt mehr Produktion und Einkommen, woraus mehr Nachfrage und Arbeitsplätze entstehen.
     
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