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Das monumentale Versagen des Sozialismus in Brasilien und Venezuela

Dieses Thema im Forum "Wirtschafts- und Finanzpolitik" wurde erstellt von JohnnyHoliday, 14. 07. 2016.

Das monumentale Versagen des Sozialismus in Brasilien und Venezuela 4.7 5 3votes
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  1. razzar

    razzar

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    Das würde ja heissen dass der bisherige (Raubtier-)Kapitalismus den Wunsch nach einer Alternative, die man gerne übereilig als Sozialismus beschimpft, auslöst? Logischerweise ist da ja eine "Systemdebatte" enorm nötig. Die hiesigen Kapitalismusanhänger, die sich bilderbuchmässig noch wie Raubtiere verhalten, verstehen das sicher nicht und bevorzugen eher blutige Taten und Erpressung mit Aushungermethoden, aber die Venezulaner sind da wohl schon fortschrittstechnisch ein Stück weiter.
     
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  2. abc def

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    Aber nein! :confused: Genau das Gegenteil. Eine ehrliche Debatte, bei der die Fakten mal klar auf den Tisch gelegt werden.
    Fakt ist:
    - Der Sozialismus in Venezuela ist gescheitert. Total.
    - Schuld am jetzigen Elend in Venezuela ist ganz klar das Duo "Infernale" Chavez/Maduro. Und die, die sie gewählt haben. Und die die sie ideologisch unterstützt haben, und immer noch unterstützen (darunter auch die Vertreter der linken Szene in der Schweiz)
    Man könnte es auch nationale Aufarbeitung nennen.
    Ich weiss nicht, ob man Kapitalismus als simple Lösung bezeichnen kann. Tatsache ist aber: Wirtschaftliche Zusammenhänge sind immer komplex. Nicht nur in Venezuela. In jeder Volkswirtschaft. (Das ist nebenbei bemerkt ja gerade der Grund, warum staatliche Planwirtschaft immer zum Scheitern verurteilt ist, die Komplexität der Wirtschaftsbeziehungen ist einfach zu hoch für eine zentralistische Planung).
    Der Kapitalismus funktioniert in anderen Ländern allerdings trotz der hohen Komplexität. Die Versorgung der gesamten Bevölkerung mit Lebensmitteln ist in der SCHWEIZ z.B. nicht weniger komplex als in Venezuela. Müsste eine staatliche Stelle in der Schweiz alle Lebensmittel und jede WC-Papierrolle zentralistisch verteilen, wäre das auch bei uns ein absolutes Fiasko. Deshalb überlässt man das eben möglichst weitgehend dem freien Markt. Dann funktioniert es nämlich! Und alle Güter sind jederzeit in der nötigen Menge verfügbar.
    Kapitalismus ist kein "Extrem". Kapitalismus ist ganz einfach die Norm, zumindest in den entwickelten westlichen Welt...
     
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  3. Hokus

    Hokus

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    Im Fall von Venezuela natürlich schon, du kannst eine Wirtschaft nicht Schlagartig umbauen, das braucht viel Zeit und Geld.
     
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  4. abc def

    abc def

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    Ich bin nicht sicher, wie du dir das genau vorstellst. Vermutlich meinst du mit "Zeit und Geld" vor allem wieder zentralistische staatliche Bürokratie. Nach dem Motto: Wir können die Planwirtschaft ja nicht grad abschaffen - aber vielleicht planen wir ja mal anzufangen mit der Planung zur Abschaffung der Planwirtschaft ;)
    So wird das nichts. Mit Trockenübungen lernt man nicht schwimmen, dafür muss man schon mal den Sprung ins Schwimmbecken wagen...
     
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