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Bericht aus Luzern

Dieses Thema im Forum "Regional- und Landwirtschaftspolitik" wurde erstellt von streifentier, 17. 04. 2012.

Bericht aus Luzern 4.3 5 3votes
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  1. Alexander

    Alexander Parteilos

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    Die Tatsache, dass du mittlerweile "Entschuldigungen" für die Wahl von Pleiten-Mäsi suchst, kann wohl als Highlight angesehen werden.

    Dabei hiess es doch aus deinen Kreisen immer, dass Mäsis Katastrophenpolitik eine Erfolgsgeschichte sei... und jetzt ist euer Mäsi plötzlich eine lahme Ente, die nur deswegen gewählt wurde, weil die Alternativen angeblich noch beschissener waren? Da wird er sich ja freuen über derat nette Worte von seiner Basis... ;)

    (Nebenbei bemerkt wurde Pleiten-Mäsi ganze acht Jahr vor der Kandidatur von Zopi gewählt. Das macht es etwas schwierig, ihr seinen Wahlerfolg anzulasten... auch seine Wiederwahl 2015 ist nur schwer den "Linken" in die Schuhe zu schieben, denn diese kandidierten ja zunächst einmal um ihren eigenen Sitz zu verteidigen, nicht um den von Mäsi zu erobern. Wenn die Rechten plötzlich zur Einsicht gekommen sein sollten, dass einer ihrer Regierungsräte die Hauptschuld am Ruin des Kantons trägt, dann hätten sie eine brauchbare Alternative fürs debile Wählersegment präsentieren müssen.)
     
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  2. Alexander

    Alexander Parteilos

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    Vorhin bin ich über ein "Zeitdokument" gestolpert, welches die Strategie von Pleiten-Mäsi gut illustriert:
    Vor den Regierungsratswahlen gabs es im Lokal-TV so eine Art Polit-Talkshow.
    Als Pleiten-Mäsi darin von einer SP-Kandidatin auf die alljährlichen Sparpakete angesprochen wurde, entgegnete er frech:
    "Ich habe jetzt nirgendwo gehört, dass man ein Sparpaket angekündigt hat... das wäre mir etwas neues"
    Die Kandidatin: "Doch, das für nächstes Jahr ist ja eigentlich schon wieder beschlossen"
    Schwerzmann: "Ach, ich wüsste es ja wahrscheinlich als einer der ersten!"
    Ein paar Wochen später, nach den Wahlen, wurde die Katze dann aus dem Sack gelassen und das neue Riesen-Sparpaket bekanntgegeben, von dessen Existenz der Finanzdirektor kurz vorher noch nie etwas gehört haben will. Noch dreister zu lügen geht kaum.
     
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  3. Alexander

    Alexander Parteilos

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    Das Kasperlitheater des Pleiten-Mäsi hat die Zuschauer auch dieses Jahr wieder peinlich berührt zurückgelassen.

    Nachdem die prognostizierten Einnahmen bei den Unternehmenssteuern - wie in dan Vorjahren - einmal mehr deutlich verfehlt wurden, kann Pleiten-Mäsi jedwede Kritik wieder einmal "nicht nachvollziehen".
    Dass man bei den zu optimistisch budgetiere sei "nun wirklich nicht wahr", findet Mäsi.
    Der geneigte Leser kann sich nur verwundert die Augen reiben. Wie kann einer hinstehen und behaupten er habe nicht zu optimistisch budgetiert, wenn die Zahlen zum x-ten mal genau das zeigen: Dass die realen Einnahmen deutlich hinter den budgetierten Einnahmen zurückbleiben.
    Es schwant einem langsam aber sicher, dass Mäsi nicht nur Probleme beim Rechnen hat, sondern dass er auch die Grundlagen unserer Sprache nicht beherrscht.

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    Aber eben, die Clique rund um Pleiten-Mäsi wird wahrscheinlich auch noch im Altersheim von der "Erfolgsgeschichte" brabbeln, welche ihre desaströse Steuerpolitik angeblich gewesen sei. Vorausgesetzt natürlich, die Altersheime wurden bis dahin nicht komplett weggespart.
     
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