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Dieses Thema im Forum "Initiativen / Abstimmungen / Wahlen" wurde erstellt von Alexander, 4. 10. 2017.

  1. Forteleon

    Forteleon FDP

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    wäre aber schon dumm wenn die hälfte des oberen drittels nicht mehr in der schweiz steuern sparen würde, wenn die nämlich nur schon 10% weniger bezahlen, entstehen gerade aufgrund der starken Progression in der Bundessteuer riesige löcher .. 30% weniger, lässt sich dann nicht mehr mit der Streichung des vbs Budgets schliessen ...:p:D:p:D:p
     
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  2. Alexander

    Alexander Parteilos

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    Also wenn es so wäre, d.h. wenn tatsächlich auch Kleinaktionäre bereits von diesen Steuergeschenken profitieren würden, dann wäre das ja nur ein Zeichen dafür, dass das Steuersystem noch kaputter ist als gedacht. Das müsste dringend korrigiert werden.
    (Vielleicht hast du ja irgend einen Beleg dafür... ich finde auf die Schnelle nur Belege die meine bisherige Annahme stützen)

    Wie dem auch sei: Wegen des Freibetrages würde es die Kleinaktionäre ja doch wieder nicht betreffen, womit deine Behauptungen so oder so Unsinn sind.


    Dass die Besteuerung im Minimum voll erfolgt wäre ja das Selbstverständlichste der Welt und insofern sicher kein Anlass zur Kritik sondern eine Wende hin zur Normalität.

    Allerdings steht davon nichts im Initiativtext. Da steht nur, dass es bei den "Grossen" der Faktor 1,5 sein soll ;)


    Eher unwahrscheinlich in einem Parlament, in welchem die Lobby der Reichen derart Einflussreich ist.


    Das wurde ja alles bereits früher beantwortet.

    Mit dem Erpresserspielchen ("entweder wir kriegen Steuergeschenke oder wir hauen ab") lässt sich keine vernünftige Politik machen.
    Solchen Machenschaften ist nicht Hand zu bieten, sondern der Riegel zu schieben.
    Im Übrigen zeigt ja Beispielsweise die USA (ausgerechnet die USA...) Ansätze, wie man es machen könnte.
     
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  3. Forteleon

    Forteleon FDP

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    seit der ustr II kann ein unternehmen an seine Aktionäre sozusagen eine zusatzdividende ausschütten, die wenn sie aus der firmensubstanz finanziert wird und nicht aus dem gewinn, steuerfrei ist ...... nur so ein Beispiel.
     
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  4. Forteleon

    Forteleon FDP

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    du wirst zugeben müssen, dass man eigentlich wenn über solche fragen abgestimmt wird, dies klar sein müsste. aus dem initiativtext interpretierst du gewisse dinge, so wie ich gewisse dinge interpretiere ... ich halte solche Fragestellungen politisch für äusserst unredlich.
    entweder weiss man, dass bei 100'000.- eine unüberwindbare grenze nach unten liegt, oder man erwähnt sie ganz bewusst nicht, weil man sich bewusst ist, dass durch die initiative aufgrund entgangener steuersubstrate druck auf die verbliebenen entsteht .... was natürlich das eigentliche ziel ist, aus meiner sicht.
    für kleinanleger ist diese initiative sehr gefährlich, weil sie dem Gesetzgeber Kompetenzen gibt, die er bis anhin nicht hat und diese werden dann dazu führen, dass die mobilen grossen sich nicht schröpfen lassen und dafür wieder die kleinen bluten, weil sich die Bundeskasse leert!
     
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  5. Forteleon

    Forteleon FDP

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    diese spiele nennen sich standortvorteil und werden von den meisten Staaten und der eu fleissig mitgespielt. blicken wir ein bisschen zurück in die Zeiten vor dem automatischen Informationsaustausch .... wer hat vom kapital das aus der schweiz abgeflossen ist am meisten profitiert .... richtig, die USA! in bestimmten Bundesstaaten der USA kann ich als nicht us Staatsbürger problemlos ein vor meinen Steuerbehörden komplett geschütztes und nicht informationspflichtiges Konto eröffenen. us banken haben vom vorgehen ihrer Regierung gegen die schweiz massiv profitiert indem sie unversteuerte vermögen von nicht us bürgern aquiriert haben, die weiterhin unversteuert bleiben.
    da hat uns offenbar jemand im weissen haus den Stinkfinger gezeigt ....
    und was ist das beste daran, unsere linken idioten haben nicht mal gemerkt wie sie über den tisch gezogen wurden und werden!
     
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  6. razzar

    razzar

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    Oder sie wissen es genau, dass sie sich über den Tisch ziehen lassen mussten. Mal angenommen die Linken hätten dafür gesorgt, dass das Bankgeheimnis nicht gestürzt worden wäre. Die Schweiz wäre international sanktioniert worden. Die Wirtschaft könnte man jetzt in der Pfeife rauchen. Wer wäre dann schuld gewesen? Auch die Linken?
    Bei dem Kräfteverhältnis muss die Schweiz ganz tief kriechen vor den USA. Keine Partei in der Schweiz hat den Mut die Auswirkungen für Rebellion auf seine Kappe zu nehmen.
     
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  7. Forteleon

    Forteleon FDP

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    wau ... zwar ist das ein erhebliches drohpotential, aber dass wir einen vertrag unterschrieben haben in dem es keinen Informationsaustausch in die andere Richtung, also zu uns gibt, ist schon ein bisschen komisch ... übrigens haben alle anderen europäischen länder das auch getan. die liefern also die Daten in die USA, die USA aber liefert keine Daten nach Europa oder sonstwohin ... sprich im herkunftsstaat des damaligen us Vizepräsidenten, des Demokraten Joe biden, Delaware existieren an einzelnen Adressen zehntausende von Briefkastenfirmen .... trust funds ....
    die sanktionsdrohung war übrigens ziemlich leer ... man hat in die hosen gepisst, statt auf den tisch zu hauen ... stämpfli hat das in Washington durchaus effektvoll gemacht, am ende des zweiten weltkriegs und die schweiz rausgehauen!
     
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