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800 Mio zu viel verrechnet - was sagt ihr zu den Prämien?

Dieses Thema im Forum "Vorsorge- und Gesundheitspolitik" wurde erstellt von Buribu, 27. 09. 2018.

  1. Buribu

    Buribu

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    Was haltet ihr davon: https://www.watson.ch/schweiz/gesun...viel-verrechnet-erhalten-wir-das-geld-zurueck

    Anscheinend gab's zu viel Geld für die Krankenkassen. 800 Mio. Die zahl muss ich mir erst mal auf der Zunge zergehen lassen.

    Mich würde es sehr interessieren, was ihr von der aktuellen Gesundheitspolitik in der Schweiz haltet. Vor allem in Hinblick auf die Prämienerhöhung in den nächsten Monaten.

    und was passiert mit dem Überschuss? Findet ihr das mit dem Ausgleich gut?
     
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  2. Mihail

    Mihail Parteilos

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    Solange alle nur bellen wird nicht viel passieren und die Prämien steigen wie immer weiter.

    Um Kosten zu sparen und tiefere Prämien zu bekommen kommt in Zukunft anstatt die Telefonauskunft noch die Onlineumfrage ob ich zum Arzt kann. :)

    Wenn zuviel gezahlt wurde dann sollte das Geld auch zurückfliessen, sehe ich soweit nichts dagegen.
     
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  3. razzar

    razzar

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    Was erwartet man von einem an das neoliberale wirtschaftliche Wachstum gebundenen Privatwirtschaftsektor? Kann da irgendjemand daran interessiert sein die Gewinne zu schmälern statt zu steigern? Die Pharmaindustrie vielleicht? Oder die Ärzte? Aktionäre?
    Wenn man mehr Medikamente verkaufen will muss es mehr Kranke geben. Wenn es mehr Kranke gibt schnellen die Prämien in die Höhe. Usw.
     
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  4. SHANGHAI

    SHANGHAI

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    Man müsste eben die Grundversorgung auf das Nötigste beschränken und nicht jeden Luxus finanzieren zu Lasten hoher Prämien. Für was zahlt man das Hüftgelenk eines 85 Jährigen noch oder für was zahlt man die Krankenkassenprämie für den Vielfraß mit Diabetes Folgen der auf das Sozialamt geht. Jegliche Zusatzversicherung sollte ausbedungen werden und soll jeder privat versichern. Es wird ohnehin zu viel versichert.
     
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  5. monokel

    monokel

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    Was verstehst du denn unter "Luxus"? Das Problem liegt auch dem/der BürgerIn wenn diese wegen jedem "bobo" sofort im Notfall des Spitals gehen, das ist das erste, das zweite ist dass in der Schweiz zB. viel zuviele teure MRI Apparate rumstehen. Die wollen diese Maschinen so schnell wie möglich amortisieren, das passt genau in dem Schema des Neoliberalen Wirtschaftsdenken und den Lobbyisten in Bundesbern!
    Booaah, der Shanghai wie er leibt und klebt. Meine Schwiegermutter hatte in ihrem 78en Lebensjahr ein neues Hüftgelenk bekommen, der Grund waren sehr starke Schmerzen in der Hüfte bedingt von ihrer Kinderlähmung in der Jugendzeit. Willst du solche Personen generell an den Pranger stellen? Dass du die "Alten" am liebsten "entsorgen" willst ist uns allen bekannt.
    Nicht alle wie du schwimmen im Geld, du gehörst in der kleinen, privilegierten reichen Klasse. Die Mehrheit aber müssen für die GROSSEN arbeiten und bezahlen viel zu hohe Fixkosten für den Lebensunterhalt. Du widerspiegelst einfach der klassisch reiche, blinde und egoistischer Bürger nach dem Motto: Alle anderen sind schuld nur ich nicht!
     
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  6. razzar

    razzar

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    Ich glaube nicht dass es der richtige Weg ist jemandem aus Alters- oder Armutsgründen und ähnlich die gegebenen medizinischen Errungenschaften zu verweigern und dabei absichtlich Minderheiten aus dem Gesundheitswesen auszuschliessen. Das dürfte dann ja doch ziemlich teuflisch abartig erscheinen.
    Genau so wenig möglich erscheint mir das Vorhaben den Umsatz und die Gewinne der Lobbies zu schmälern mit aufgezwungenen Sparmassnahmen. In einer neoliberalen Geldherrschaft, die mit viel Einfluss in verschiedensten oberen Etagen sowie Politik und Reichtum jegliches Verhalten der Bürger steuern kann? Wenns um Gesundheit ginge, würde man vieles anders machen. Das geht möglicherweise zurück bis nur Nahrungsgewinnung mit all den Dünger- und Pestizideinflüssen wegen nötigem Wachstum, zum erfreulich hohen Marktanteil mit Umsatz von deutlich ungesundem Essen, oder natürlich die Menschenviehbehandlung mit gewinnabhängig absichtlichem Zuführen von Stress und Ängsten um die Effizienz mit Angst unter massivem Druck zu maximieren, usw.

    Es ist nicht einfach etwas daran zu ändern. Man vergisst schnell dass es um Wachstum geht. Gewisse Dinge bedeuten damit auch Wachstum bei den Ausgaben der Konsumenten.
    Was die empörung über die Sozialausgaben betrifft... naja es geht ja um knallharten Konkurrenzkampf in neoliberalistischen Raubtierkapitalismussystemen, und das heisst es geht um ständig fortschreitende Ausgabenminimierung und Gewinnmaximierung. Ist ja logisch dass man mit jeweils dem Konkurrenzkampf angepassten minimierten Löhnen durch verschiedene bekannte Methoden eine möglicherweise dadurch entstehende steigende Zahlungsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit auslösen kann, und das während zu Gunsten des nötigen Wachstums vieles mehr an Lebensgrundkosten und Zwangsabgaben als nur die KK teurer wird. Ist ja klar dass dann die jeweils übrig gebliebenen Zahlungsfähigen für die Kosten aufkommen - wo auch immer das endet.
     
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  7. Beat

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    Nun, die Volksgesundheit ist ein sehr komplexes System. Es fängt an mit der ungesunden Ernährung. 90% der "Zivilisationskrankheiten" sind darauf und auf Suchtmittel zurückzuführen (Zucker gehört auch dazu). Es läge im Interesse des Staates, der Volkswirtschaft, die Ernährungsgewohnheiten zu steuern. Aber jeder Versuch dazu wird von den Bürgerlichen systematisch mit dem Argument der persönlichen Freiheit abgeblockt. Dabei geht es denen in Wirklichkeit nicht um die persönliche Freiheit, sondern um den Erhalt ihrer Pfründe.
    Ist es so abwegig, dem Volk zu seinem Wohl gesunde Ernährung zu verschreiben? Schliesslich überlassen wir den Automobilisten auch nicht die persönliche Freiheit, links oder rechts zu fahren.
     
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